Samstag, 7. Februar 2009

Hallentraining

Corinna rettet Karen

Heute besteht die Gelegenheit, das am Mittwoch Gelernte umzusetzen! Dabei zeigt sich, dass zwischen Kopf und Körper doch eine erkleckliche Entfernung liegt. Was sich am Mittwoch im Trockenen noch so problemlos gestaltet hat, nämlich das Paddel in geordneter Weise nach hinten zu führen, will hier doch nicht ohne Gegenwehr gelingen.

Aber steter Tropfen höhlt den Stein! Und unter geduldigem Kommentar manches "Besserwissers" dringen doch so einige kleine Erkenntnisse vom Ohr in den Kopf und dann in den Körper.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Rollen im Kopf




Etwa zwanzig Paddler sitzen mit geschlossenen Augen im Klubraum. In der absoluten Stille hört man nur das Rauschen den Beamers. Was geht hier ab?

Jörg und Mathias machen den Versuch, einen etwas anderen Weg, Zugang zur Rolle zu bekommen, zu erläutern. Das Hochkommen-Wollen beim Rollen einmal gänzlich vergessen und der Situation unter Wasser nachspüren, Boot, Paddel, Arme und Körper zu fühlen und die Bewegung in Gedanken durchzuspielen. Mit Bildern, Filmchen, meditationsartigen Übungen und Erklärungen wird versucht, Technik und Möglichkeit des mentalen Trainings zu erläutern und sie als weitere Möglichkeit vorstellen, auch ohne Hallenbad üben zu können. Diese Techniken werden überall im Leistungssport angewendet, in umso stärkerem Maße, je komplexer die Bewegungsabläufe in einer Sportart sind und je aufwendiger das reale Training. Vielleicht kann der eine oder die andere diesen Pfad für sich gewinnbringend nutzen. Ich habe die Rolle so gelernt und auch für Verbesserungen und das Eindampfen in tiefere Bewusstseinsschichten nutze ich sie.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Bilder der Saison

Mit Musik, Filmchen und Bildern in den Erinnerungen der letzten Saison zu schwelgen - dieses Vergnügen bereiten Birgit und Heidi uns heute mit ihrer Diaschau. Die Bilder zeigen Fahrten vor der Haustür auf der Ostsee, in Nord- und Ostfriesland auf der Nordsee, unseren heimischen Flüssen in Schleswig-Holstein sowie der Elbe. Aber auch Eindrücke von Wildwasserflüssen in den Alpen, Slowenien, von Schweden, Norwegen und Korsika sind darunter. Fast gewinnt man den Eindruck, die Paddler der KVK sind wie die Holländer: Überall, wo man hinkommt, sind sie schon da!

Samstag, 3. Januar 2009

Shackelton-Tour

Samstag, 3. Januar




Widrige Wetterbedingungen, starke Strömungen, wilde Tiere - all das muss man ertragen können, wenn man an der legendären Shackelton-Tour des TSV-Klausdorf teilnehmen möchte. Zum Glück gibt es in unserem Klub ein Häuflein unerschrockener Paddlerinnen (und einen Paddler), die das nicht schocken kann und sich zu der Tour des Nachbarvereins gesellen.

Um diese Jahreszeit ist die Schwentine sehr verträumt und wird von vielen Vögeln aus Skandinavien als Winterlager genutzt. Man kann sie leicht von den Einheimischen unterscheiden, weil sie schon bei einer Annäherung auf hundert Meter hektisch werden und überlegen, ob sie nach links oder rechts türmen sollen. Die Eingesessenen würdigen die dicht vorbeiziehenden Paddler für gewöhnlich nicht einmal eines Blickes!

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Von Whitehorse nach Dawson

Mittwoch, 17. Dezember

Sascha und Michael lassen und heute teilhaben an ihrem Abenteuer, das sie im letzten Sommer nach Kanada gezogen hatte. Sie sind den Yukon River von Whitehorse nach Dawson gepaddelt und haben uns jede Menge tolle Bilder und sogar Videos mitgebracht! Über den langen Lake Laberge, vorbei an Stromschnellen, beäugt von Grizzlies und Schwarzbären und erheitert von Grey Squirrels, den nordamerikanischen Eichhörnchen, geht es immer Richtung Norden dem strömenden Fluss folgend.

Es sind wunderschöne Bilder - und man mag es klaum glauben, dass die beiden immer wieder versichern, sie hätten eigentlich durchgängig schlechtes Wetter gehabt. Ein einmalige Fahrt, die zur Nachahmung animiert - und wenn es (vorerst) nur im Traum ist!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Adventspaddeln und -feier

Sonntag, 7. Dezember




Bei strahlendem Sonnenschein, kaum Wind und milden Temperaturen macht sich eine gute Anzahl Paddler auf den Weg, dieses Geschenk in der uns eigenen Weise zu würdigen: 16 Paddlerinnen und Paddler der Kanuvereinigung Kiel sind heute auf Schwentine, Eider und Förde unterwegs! Ich bin mit Sabine und Jörg auf die Förde gegangen. In angeregte Gespräche vertieft verfliegt Zeit und Raum wie im Nu und unsere Boote über das Wasser nach Norden. Unversehens finden wir uns an der Glockentonne wieder.

Der Flug zurück ist etwas länglicher, denn um diese Jahreszeit ist der Stand der Kondition nicht unbedingt auf seinem Höhepunkt. Aber es ist eine schöne Tour, bei der Jörg wie immer am Ende eisern seine Rolle praktiziert. Ich bin dafür heute zu weich und beschränke mich darauf, mich von hinten an Jörgs Schiff anzuschleichen und zu versuchen, ihn umzukippen. Doch seine Stütztechnik ist zu gut und zu souverän, als dass er wirklich ins Wasser fällt.

Nach der Dusche gesellen wir uns zur Adventsfeier, die bereits auf vollen Touren brummt. Man muss aufpassen, wo man hintritt, denn überall wuseln kleine Kinder herum - das Ergebnis einer vereinsinternen Bevölkerungsexplosion der letzten Jahre. Jeder hat etwas mitgebracht und besonders der Stollen von Sabine hat es mir angetan: Hefeteig mit Mohn und Rumrosinen! Drei meiner vier Lieblingszutaten für Weihnachtsgebäck. Marzipan hatte dem ganzen noch die Krone aufgesetzt!

Ecki hat seine Gitarre und Liederzettel mitgebracht. Unter seiner Führung singen wir bekannte und nicht so bekannte Weihnachtslieder. Helga liest eine rührende Weihnachtsgeschichte vor und nachdem die Kleinen mit dem Keksebacken fertig sind, wird für sie sogar ein Zeichentrickfilm vorgeführt. Ich hatte garnicht so lange bleiben wollen, weil meine Kinder zu Hause alleine sind, aber es war so gemütlich und angenehm, dass es doch später als gedacht geworden ist.

Mittwoch, 26. November 2008

Teppich verlegen!

Mittwoch, 26. November




Die Gymnastikgruppe hat für ein höheres Ziel heute großzügig auf die Ausübung ihres Sportes verzichtet: Es sollen die restlichen Bootsunterlagen mit Teppich versehen werden! Hanno hat sich ein Herz genommen und spontan zu einem Arbeitsdienst aufgerufen. Es sind einige Freiwillige gekommen und so geht die Arbeit nicht nur leicht sondern auch gesellig vonstatten.

Wenn man ein Boot nach dem Beziehen seiner Unterlage wieder in sein altes Fach schiebt, kann man förmlich das wohlige Brummen hören, das es von sich gibt, wenn es über den flauschigen Teppich gleitet!

Sonntag, 23. November 2008

Hallentraining

Sonntag, 23. November



Der erste offene Übungsnachmittag der Saison ließ heute die Massen trotz des sonnigen Wetters in die Schwimmhalle der Universität strömen. Während draußen der Frost die Wassertemperatur der Förde abstürzen lässt, können wir hier drinnen im entspannend warmen Wasser neue Techniken erlernen, unsichere Bewegungen üben und vermeintlich sichere Techniken verfestigen. Ich habe den heutigen Tag ganz unter das Motto "Links!" gestellt, um die Rolle und alle anderen Techniken nicht nur immer mit meiner Schokoladenseite zu üben. Eine gute Maßnahme!

Samstag, 22. November 2008

Wintertour

Samstag, 22. November



Heute nutzten wir das recht sonnige Wetter um auf der Schwentine zu paddeln. An sich sollten wir in Norddeutschland auch Schnee bekommen, aber auf die Schwentine in weiß gepudertem Winterkleid müssen wir wohl noch ein bisschen warten. Es war Hochwasser, so dass die Übersetzstelle teilweise überschwemmt war und auf der Schwentine selbst war auch eine gute Strömung, so dass man sich etwas anstrengen musste, um zur Oppendorfer Mühle und zum E-Werk zu kommen. Auf dem Rückweg legten wir beim TSV Klausdorf an, um kurz unsere Thermoskanne aus der Luke zu packen. Leider waren wir zu spät zum Arbeitsdienst :-) ,aber wir wurden von den Klausdorfer Kanuten nett zu Würstchen und Punsch eingeladen, den sie zum Abschluss ihres Arbeitsdienstes genossen. Zurück über über die Förde gab es zum Abschluss noch ein paar Wellen.

Klaus-Peter

Sonntag, 16. November 2008

Schwentinetour im November

Sonntag, 16. November



Fünf Frauen und drei Männer unserer Kanu-Vereinigung haben sich vom Novemberwetter nicht abschrecken lassen und sind heute am 16. November die Schwentine hochgefahren. Dort gab es einiges zu sehen, wie Eisvogel, Kleiber, Kormorane und vieles mehr. Es war eine gute Strömung auf der Schwentine und ein paar Hindernisse durch umgestürzte Bäume gab es auch zu bewältigen, so dass wir uns bis zur Oppendorfer Mühle und zum E-Werk schon etwas anstrengen mussten. An Wetter war fast alles geboten. Den Südwester oder die Mütze musste man des öfteren auf und ab setzen. Auf dem Borstenpass in der Schwentinemündung ging es diesmal sehr langsam voran, denn das Wasser war teilweise umgeleitet, und so rutschte man nicht richtig. Karen und Jens wollten an sich noch die Howaltsche Metallgießerei als abschließendes Kulturprogramm besuchen, aber leider war die Gießerei geschlossen. Zurück über die Förde durften wir bei dem aufgefrischten Gegenwind noch etwas zurückkeulen. Der Abschluss der Tour fand bei leckerem Kuchen, Kakao und Kaffee diesmal im Pennekamp statt.

Klaus-Peter

Samstag, 1. November 2008

Lichterfahrt

Samstag, 1. November



Heute fand die Lichterfahrt auf der Schwentine statt. Vom Kanuheim des Ellerbeker Turnvereins ging es die Schwentine mit bunt beleuchteten und geschmückten Booten aufwärts zur Klausdorfer Insel. Am Steg des TSV Klausdorf mussten einige Kerzen wieder angezündet bzw. teilweise neue Kerzen angesteckt werden. Auch durch einen leichten Nieselregen von Klausdorf bis nach Ellerbek ließen wir uns den Spaß
nicht nehmen. Beim ETV war schon ein Lagerfeuer angeworfen worden und der Grill wartete auf unsere Würstchen. Thomas vom ETV holte auch ein 10 kg Gurkenfass hervor, welches der Verein als teilnahmestärkster Verein auf der Schwentinewanderfahrt bekommen hatte. Uns Kanuten von der KVK hat dieser Abend beim ETV wie im letzten Jahr wieder super gefallen.

Klaus-Peter

Sonntag, 5. Oktober 2008

Abpaddeln, Flohmarkt und Kochwettbewerb

Sonntag, 5. Oktober



Ich habe meine Tochter Birke überredet, mit mir zum Abpaddeln zu kommen. Und so kämpfen wir uns bei Regen gegen Windstärke acht über die Holtenauer Hochbrücke. Doch leider muss ich ihre Vorfreude enttäuschen: Ein Blick auf die Förde am Hindenburgufer lässt mir keine andere Wahl, als den paddlerischen Teil des heutigen Tages abzusagen.

Aber es steht ja heute auch noch ein Flohmarkt und der Kochwettbewerb auf dem Programm. Das Wetter ist am Nachmittag nur wenig besser, aber die "Händler" bauen ihre Stände in der Bootshalle auf und die Köche ziehen sich in den Schutz des Freidaches zwischen den Poloschuppen zurück. Es wird wieder professionell gekocht, aber leider übersteigt die Zahl der Kostgänger die der Köche bei weitem!

Trotz des nicht optimalen Wetters (das ist eine schamlose Untertreibung) haben alle Beteiligten eine Menge Spaß und man genießt das entspannte Beisammensein und Miteinander.