Sonntag, 19. September 2010

Fünf-Seen-Tour

Sonntag, den 19.September 2010

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Der morgendliche Regen hat neun Kanuten unserer Kanu-Vereinigung nicht abhalten können, zum Klassiker "5 Seen Tour" aufzubrechen. In Plön angekommen hörte der Regen auf und kam später während der Tour nur zwei Mal ganz kurz wieder. Wir hatten uns also das richtige Fleckchen Paddelrevier an diesem Sonntag ausgesucht. Die Fahrt führte von Spitzenort über den Plöner See und Fegetasche zum Landgasthof Kasch, wo wir unsere Mittagsmahlzeit bzw. Kuchen einnahmen. Bevor wir nach der Pause wieder lospaddelten fing Daniel einen Flusskrebses im Wasser. Nachdem wir ihn begutachtet hatten, kam er wieder zurück ins Wasser.

Auf dem Rückweg trafen wir noch zwei Kanuten des WPF, ansonsten waren wir bis auf die Ausflugsdampfer ziemlich alleine auf den Seen unterwegs.

Klaus-Peter

Mittwoch, 1. September 2010

Die neue Stena

Mittwoch 1. September


Ab heute verkehrt die neue Stena zwischen Kiel und Jöteborj! Normalerweise kommt uns die Fähre immer entgegen, wenn wir von unserer Mittwochstour zurückkommen. Aber mit dem Wechsel der Schiffe hat die Reederei auch die Abfahrtszeit geändert und um eine halbe Stunde nach hinten geschoben. Hinzu kommt, dass die neue Fähre heute morgen mit vier Stunden Verspätung aus Göteborg angekommen und die Verladung daher noch nicht abgeschlossen ist. Karen will sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen und fährt in die Hörn, um die neue Fähre zu begrüßen.

Sie ist zwar keine Schönheit, aber kann erheblich mehr LKW an Bord nehmen, als ihre Vorgängerin. Und das ist halt, was das Geld bringt! Solange der Fehmarn-Belt noch nicht mit einer festen Brücke überwunden ist, wird sich das Geschäft bestimmt lohnen. Wir werden uns an ihren Anblick gewöhnen - und ehrlich gesagt, haben wir schon schlimmeres erlebt!

Samstag, 28. August 2010

Zweite Leuchtturmfahrt 2010

Samstag, 28. August


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Dieter vom Nachbarverein und Klaus-Peter begleiten mich an diesem sonnigen Samstag Morgen bei meiner heutigen Leuchtturmfahrt. Das Wetter ist entgegen den Erwartungen überraschend sonnig, aber der Wind ist so wie angesagt. Es weht recht konstant mit einer mittleren Fünf aus West bis Nordwest. Das stimmt mich ganz zuversichtlich, denn die Stärke können wir ganz gut handhaben und die Richtung bürgt dafür, dass wir für die Rückfahrt bei nachlassenden Kräften eine gute Unterstützung haben.

Bis Bülk hat der Wind stetig abgenommen aber schon kurz dahinter zeigt ein Blick auf die freie Ostsee, dass sich der Himmel zuziehen wird und Schauer mit heftigen Böen zu erwarten sind. So spielen wir kurz hinter der Kabeltonne den Klügeren und wenden unser Boote bei Windstärke sechs wieder in Richtung Bülk.

Die Rücktour ist kurzweilig, denn nun kommt der Wind leicht schräge von hinten und die eine oder andere Regenfront lässt ihn munter auffrischen. So gehen wir also nicht an unserem Startpunkt bei der Heikendorfer Badeanstalt an Land sondern fahren direkt zurück zu unserem Heimatsteg.

Dort tobt heute die "Extreme 40"-Regatta. Ich erwarte eigentlich ein umständlcihes Abstimmen mit den Begleit- und Sicherungsbooten, aber die nehmen es heute nicht so genau und wir paddeln einfach zu unserer Anlegestelle. Dort müssen wir uns mit den Booten aber durch dichte Zuschauerreihen kämpfen, die nur Augen für die Katamarane haben.

Mittwoch, 25. August 2010

Endlich mal wieder Wind!

Mittwoch, den 25.August, 2010
 
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Heute konnten wir beim Starten und beim Anlanden an die Stege die großen Katamarane von Extreme 40 bewundern, die vereinzelt für die anstehenden Regatten trainierten. Auf der Förde hatten wir ordentlich Wellengang und sonniges Wetter. Ab Möltenort paddelten Karen, Sabine und Mathias weiter zur Glockentonne, während Daniel, Norbert und ich uns auf den Heimweg machten. In der Heikendorfer Bucht trafen wir einige Klausdorfer Kanuten mit denen wir einen netten kurzen Plausch über ihre Schärentour in den Ost- und Westschären hielten. Vor Mönkeberg wurde es sehr interessant. Eine "Motte" flitzte hin und her über das Wasser. Diese leichten Kleinkatamarene sind wirklich extrem schnell und es war spannend der"Motte" zuzusehen.

Klaus-Peter

Als die "Glockentruppe" zurückkam, war die Motte immer noch am Schwärmen. Es war faszinierend anzusehen, wie schnell sie übers Wasser fegte und wie blitzartig sie ihre Wenden absolvierte. Nach einer rasnanten Geradeausstrecke wollte der Segler einen besonders sportlichen Haken schlagen (wollte er es wirklich?). Das Boot bewerkstelligte dieses Manöver auch anstandslos - allein der Segler kam mit der schagartigen Richtungsänderung nicht zurecht und setzte seinen Weg geradeaus fort! In hohem Bogen wurde er aus seinem Gefährt geschleudert! Zum Glück ist eine führerlose Motte so instabil, dass sie sofort kentert und der Steuermann sie schwimmend und sichtlich außer Atem zurückerobern konnte.

Mathias

Sonntag, 15. August 2010

Sommer in der Südsee

Sonntag, 8, August bis Sonntag 15. August

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Die diesjährige Ferienfahrt des Vereines geht in das Südfünische Inselmeer, wie man das Gebiet zwischen Ärö, Fünen und Langeland in Dänemark nennt, oder in die Dänische Südsee, wie man in Deutschland dazu sagt. Nachdem ich das Gebiet im letzten Jahr zusammen mit Birke und Richard auf seine Gruppentauglichkeit hin untersucht hatte, sind dieses Jahr neben Birke auch Valborg, Britta und Klaus-Peter meinem Aufruf gefolgt. Zusammen wollen wir gemeinsam eine gemütliche Woche in Zelt und Kajak verbringen, die Gegend kennenlernen, etwas über das Paddeln lernen und eine schöne Zeit zusammen haben.

Wer einen Blick auf die Bilder wirft, kann sich selbst ein Urteil bilden,ob unsere hohen Ansprüche befriedigt worden sind!

Sonntag, 27. Juni 2010

40. Internationales Kieler Woche Kanupolo-Turnier

Samstag, den 26. Juni bis Sonntag, den 27. Juni


Das diesjährige Kieler-Woche-Kanupolo-Turnier ist Hans und Helga Abraham gewidmet, die den Verein wesentlich gestaltet und getragen haben, aber mittlerweile beide leider verstorben sind. Besseres Wetter hätten sie sich nicht wünschen können, denn beide Tage scheint die Sonne aus vollen Kräften auf Aktive und Organisatoren herunter.

Zur Jubiläumsausgabe dieses Turniers hatte der Verein sich besondere Mühe gegeben, das Ereignis liebevoll zu gestalten. Auf einer Fotowand gab es Eindrücke aus den vergangenen 40 Jahren zu bewundern. Die dort abgebildeten Teilnehmer der ersten deutschen Damen-Polo-Mannschaft sind größtenteils unserer Einladung gefolgt, genau wie die beiden Weltmeisterinnen Ortrud Kibbel und Kristina Weber. Sogar ein Vertreter der Stadt erwies dem Turnier die Ehre und sprach ein paar Begrüßungsworte. Und schließlich gab es nach langen Jahren ein Wiedersehen mit Anna Jammer - früher Kruse, die heute die norwegische Nationalmannschaft trainiert.

Für die siegreichen Mannschaften gab es diesmal besonders viel mit nach Hause zu nehmen: Neben allerlei praktischen Sachen auch einen kurze Einweisung von Gerdi, wie man Kieler Sprotten fachgerecht verspeist! Durch die gut durchgeplante und straffe Organisation war sichergestellt, dass das Turnier mitsamt Siegerehrung so rechtzeitig zu Ende war, dass wir uns alle zusammen das tolle Achtelfinal-Spiel der deutschen gegen die englische Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft ansehen konnten!

Hatte ich schon erwähnt, dass in diesem Jahr erstmalig seit 40 Jahren ein Herren-Team der Kanu-Vereinigung Kiel dieses Turnier gewonnen hat? Der Artikel in den Kieler Nachrichten ist hier zu finden.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Paddeln in der Kieler Woche

Mittwoch, 23. Juni



Kieler Woche - und schönes Wetter! Wie konnte das passiern? Bei angenehmen Temperaturen von knapp über 20 Grad und lieblichen Winden aus West treibt es heute abend die Paddler der Kieler Kanuvereine aufs Wasser. Die Vereinsgrenzen verwischen dabei auf angenehme Weise, denn die meisten treibt es eh in die Hörn, wo sich die Traditionssegler an ihren Liegeplätzen drängen. Ganz hinten brummen seltsame Gefährte durchs Wasser: Überdimensionale Rettungsringe mit Außen - nein: Innenborder, der asymetrisch und beweglich aufgehängt ist, so dass man mit den Dingern wie mit Auto-Scootern auf dem Jahrmarkt fahren kann. Daneben liegt die Solar-Yacht von Knieriem und die bis zu 100 km/h schnelle l'Hydroptère wie aus einer anderen Welt.

Die meisten wollen heute nur einer gemütlichen "Schaufensterbummel" machen, um dann noch etwas über die Kieler Woche zu flanieren oder die Deutsche Fussball-Nationalmannschaft bei ihrem Kampf unterstützen, in Südafrika ins Achtelfinale einzuziehen. Als ich während des Spieles mit Karen und dem Fahrrad nach Hause radle, können wir getrost mitten auf der Straße radeln - außer uns ist kaum jemand unterwegs.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Gemeinsames Grillen mit dem KKK






Mittwoch, 16. Juni

Für heute ist kurzfristig das gemeinsame Grillen mit unserem Nachbarverein angesetzt worden. Da der KKK immer etwas früher als wir zu seiner Mittwochstour aufbricht, haben wir uns auf einen Kompromiss für die gemeinsame Abfahrt geeinigt. Aber so richtig geklappt hat es nicht, denn die Uni-Lübeck hat 14.000 Demonstranten geschickt, die alles daran gesetzt haben, die Innenstadt zu blockieren und ein termingerechtes Aufschlagen aller Teilnehmer zu verhindern. Aber die Rückkehr der separat gestarteten Kleingruppen erfolgt ausgesprochen synchron, so dass mit vereinten Kräften daran gegangen werden kann, den Ketchup und die Salate in Stellung zu bringen und den Grill anzuheizen.

Das Wetter enspricht der Stimmung - heiter und entspannt. Die Atmosphäre zwischen den Klubs ist mittlerweile wunderbar vertraut und familiär. Ein schöner Erfolg der laufenden Bemühungen, Berührungspunkte und gemeinsame Veranstaltungen zu schaffen. Zu meiner eigenen Überraschung und großen Freude erhalte ich sogar eine Einladung, an der Herrentour des Nachbarklubs im nächsten Jahr teilzunehmen!

Montag, 7. Juni 2010

Montagspaddeln







Montag, 7. Juni

Seit Mitte Mai sind wir wieder mit unserer Montagstruppe unterwegs. Anfangs war das Wasser noch unerwartet kalt, aber heute ist es bereits deutlich über 14 Grad - man wird ja genügsam, wenn man so einen Winter und Frühjahr hinter sich hat!

Zwar ist dieser Termin darauf ausgelegt, auch blutigen Anfängern eine Einstieg in das Paddeln auf der Förde und dem Meer zu bieten, aber dieses Jahr geben die Einsteiger dieses Jahr ein sehr gutes Bild ab: alle kommen auf Anhieb mit Bedingungen zurecht, die man nicht mehr unbedingt als von Anfängern ohne Probleme zu bewältigen einstufen kann. Es macht Spaß mit derart motivierten Interessenten zu paddeln.

Sonntag, 6. Juni 2010

2. Harburger Hafenfahrt

Sonntag, 6, Juni




Bei super Wetter nahmen wir an der 2.Harburger Hafenfahrt teil. Von den beiden angebotenen Touren hatten wir die große Runde gewählt. Zuerst ging es die Süderelbe abwärts zur Köhlbrandbrücke, wo wir einen guten Blick zu den großen Containerterminals bei Altenwerder hatten. Durch verschiedene Hafenbecken paddelten wir zum Grasbroock. Unterwegs kamen wir an idyllischen Hausboote vorbei,die wir hier nicht so ohne weiteres erwartet hätten. Auf der Rückfahrt durch den Reiherstieg konnte wir noch einen richtigen Stückgutfrachter sehen, von denen es ja leider nicht mehr so viele gibt. Beim WV Süderelbe gab es zum Ausklang noch Kaffee und Kuchen und Würstchen bevor wir uns auf die Heimfahrt nach Kiel machen mussten.

Klaus-Peter

Samstag, 24. April 2010

Regionales Sicherheittraining

Samstag, 24. April



Die letzten Tage waren bitterkalt und ich war schon sehr gespannt, wieviele Unentwegte sich denn nun zum Sicherheitstraining einfinden würden, aber mein Kleinmut wurde eindrucksvoll widerlegt: Siebzehn Teilnehmer vom Kieler Kanu-Klub, dem ETV, der Kanu-Vereinigung Kiel und der Salzwasser-Union versammelten sich wie gewohnt mehr oder minder pünktlich um neun Uhr vor unserer Bootshalle.

Der theoretische Teil auf dem Rasen ist einigermaßen auszuhalten, weil die Sonne uns gnädig bescheint. Das ist ein gutes Argument, die Wichtigkeit zu betonen, auf jede Tour Sonnencreme und Sonnenbrille mitzunehmen. Daneben sollte man aber auch noch eine Pfeife, eine Mütze, etwas zu trinken, zu essen, ein Handy, Signalraketen, Erste-Hilfe-Set und und und griffbereit mit sich führen. Etwas viel wenn man dabei auch noch das Paddel bedienen können will. Aber irgendwie schafft man es dann doch immer, allen unentbehrlichen Ausrüstungsgegenständen einen geeigneten Platz zuzuweisen.

Während wir unsere Aufwärmübungen auf dem Rasen vor der Kiellinie machen, fährt als erstes das weltgrößte Solarschiff zu seiner Probefahrt raus und wenig später läuft die Thor Heyerdahl mit einer Meute von Schülern nach einem halbjährigem Aufenthalt in der Südsee wieder in Kiel ein. Ein interessanter Hintergrund. Entsprechend maritim eingestimmt gehen wir aufs Wasser.

Der Vormittag ist ganz der Paddeltechnik gewidmet. Da werden allerlei Steuerschläge erklärt, vorgeführt und geübt. Und immer wieder die Erkenntnis: jeder Steuerschlag wirkt nur dann wirklich gut, wenn er durch ein entsprechendes Ankanten unterstützt wird. Da muss man manchmal etwas länger überlegen, bevor man für jeden Steuerschlag die richtige Seite hochkantet. Kurz vor der Mittagspause wird das Üben der hohen Stütze so weit getrieben, bis jeder einmal ins Wasser gefallen ist und damit den nahtlosen Übergang zur nassen Partnerrettung vollzogen hat. Das Wasser ist heute nicht ganz neun Grad warm, aber da kaum Wind weht und die Sonne so kräftig scheint, sind alle eher überrascht, wie wenig unangenehm ein Sturz in die Fluten ist. Nur der Moment, bis man dann wirklich umgekippt ist, ist unangenehm!

Mich hat besonders die Einsatzfreude der Teilnehmer erfreut. Insbesondere Ragnhild, die bei dem ersten Wiedereinstieg gar nicht glücklich war und es am Nachmittag trotzdem nochmals versucht hat und dass, obwohl sie statt Trockenanzug beim zweiten Teil nur noch einen Neoshorty anhatte. Respekt!

Abends beim gemeinsamen Klönschnack im Klub versuchte Slavko uns noch zum Platzen zu bringen, indem er ständig weitere Heringe, Hacksteaks und Bratkartoffeln auffuhr. Wir haben uns wacker gewehrt, insbesondere Rainer hat bei den Bratkartoffeln wahre Heldentaten vollbracht, aber schließlich mussten wir doch klein bei geben!

Ein rundum schönes Ereignis so ein Sicherheitstraining: man trifft nette Leute, paddelt mit ihnen auf und unter dem Wasser und lässt den Tag gemütlich in Geselligkeit ausklingen. Solche Veranstaltungen liebe ich!

Sonntag, 18. April 2010

Anpaddeln

Sonntag, 18. April



Wir haben mal wieder unveschämtes Glück, denn gestern noch pfiff ein eiskalter Wind übers Land. Heute aber weht allenfalls ein Lüftchen und das ist auch eher lau zu nennen. Trotz der frühen Stunde haben sich erfreulich viele Teilnehmer vor dem Bootshaus versammelt. Auch die lange nicht gesehenen Imke und Utz sind mit Hendrik dabei. Bevor es aufs Wasser geht, werden noch die beiden neuen Vereinsboote mit einer Mini-Sektflasche getauft, um ihnen einen fachgerechten Start ins nautische Leben zu ermöglichen.

Die Schwentinemündung ist schnell erreicht, aber ich spüre schon von Anfang an eine ungewöhnlich heftige Gegenströmung. "Da muss ordentlich Wasser im Schwell stehen", denke ich mir. Und tatsächlich: Der Ablauf schäumt, wie ich das noch nie vorher gesehen habe. Da wir hier wegen des Staus an der Umsetztstelle eh warten müssen, machen wir uns einen Spaß daraus, etwas in der Strömung zu spielen. Arne ist allzu beflissen, aber leider wildwassertechnisch noch nicht voll ausbelichtet, so dass es ihn mehrmals ins kalte Wasser bröselt.

Auf der Schwentine selbst herrscht fast totale Windstille und die Sonne scheint ungehindert auf die vielen Paddler nieder, die heute in ihren bunten Booten unterwegs sind. Überall dringt das Grün aus dem Boden und den Ästen - selbst die Schildkröten haben sich aus ihrem schlammigen Winterquatier begeben und sonnen sich auf niedrigen Ästen am Ufer.

Eben die Insel umrundet und dann geht es flugs mit der flotten Strömung zum TuS, wo schon die Würstchen und der Kuchen auf uns warten. Fast ist der Platz hier zu klein, um allen Booten und ihren Besatzungen Raum zu bieten, aber es wird zusammengerückt und so kann jeder ein Schwätzchen halten und in Plänen und Phantasien für die kommende Saison schwelgen.

Am eigenen Klub zurück wird noch der Grill angeworfen und der Tag klinkt mit einem gemütlichen Beisammensein aus.