Mittwoch, 9. März 2011

Es ist wieder Mittwoch!

Mittwoch, den 9. März.

Nach einem langen und kalten Winter sind Karen, Klaus-Peter und ich heute das erste Mal wieder zu einer Mittwochstour unterwegs. Die beiden letzten Tage waren richtig lau und frühlingshaft - das ist heute leider nicht der Fall, aber wir sind froh, endlich die Gelegenheit nutzen zu können, nach der Arbeit etwas aufs Wasser zu gehen. Zugegeben, es herrscht nicht unbedingt optimales Wetter, aber wir sind ja nicht aus Zucker und es ist trotzdem schön, durch die Graupelschauer zu paddeln.

Der Sommer kann kommen!

Mittwoch, 9. Februar 2011

Knotenkunde

Mittwoch, den 9. Februar

Heute steht Knotenkunde auf dem Programm. Ich weiß zwar schon alles über Knoten, aber Knotenkunde ist immer amüsant. Karen erzählt etwas zur Geschichte von Knoten, das hatte ich noch nicht alles gewusst. Und dann machen wir die Knoten, die ich ja alle schon kenne. Doch da erfahre ich, dass ich fünfzig Jahre lang die Schleifen an meinen Schuhen immer nur suboptimal gebunden habe! Und dann gibt es den Palstek und andere Knoten jeweils in linker und rechter Ausführung! Nie gehört!
Doppelter Schotstek, in linker und rechter Ausführung
Auch wenn ich schon so oft Knoten geübt und mich damit befasst habe, es gibt immer wieder neue Geheimnisse, die sich einem erschließen, wenn man sich mit ihnen einlässt

Samstag, 5. Februar 2011

Rauhreifmärchenfahrt

Samstag, 5.Februar 2011

"Ich stehe auf dem Steg!"

Auf Grund des Sturms fiel die Verbandsfahrt auf der Schwentine aus. Leider lag auch kein Rauhreif auf den Bäumen. Wir waren dennoch auf dem Wasser und erlebten eine ganz andere Schwentine wie sonst, mit Hochwasser und einem überfluteten Steg beim TSV Klausdorf. Bereits auf dem Weg zum Steg mussten wir einsetzen. Soviel Wasser hatte ich persönlich noch nicht auf der Schwentine gesehen. Schwentineabwärts hatten wir eine ordentliche Strömung und in den offenen Flußbereichen pfiff einem der Wind entgegen. Unter der großen Brücke auf des Vereinsheim des ETV entfaltete sich eine richtige Düsenwirkung und richtige Wellen kamen uns beim Hinanpaddeln entgegen. Flußauswärts paddelnten wir zum Anlegersteg von Käptn Kühl, der gerade noch aus dem Wasser ragte. Zurück zum TSV Klausdorf wärmten wir uns nach dem Umziehen im Vereinsheim.

Klaus-Peter



Mittwoch, 15. Dezember 2010

Doppelkopfabend

Mittwoch, 15. Dezember

Martina hat wieder zum Doppelkopf geladen. Gekommen sind die üblichen Junkies und ein paar Newbies, die gerne Gesellschaft haben und spielen. Natürlich müssen die zahlreichen Regeln wiede genauestens erklärt werden und es gibt jede Menge nachfragen.

Aber  mit einem offen auf dem Tisch liegenden Kartenspiel als Krücke, bei dem die Reihenfolge der Karten entsprechend ihrer Wertigkeit angeordnet ist, wagen auch die noch nicht so sicheren Spieler ihre ersten Schritte.
Wir haben einige Konstellationen, deren Wahrscheinlichkeit ungefähr so häufig ist, wie die unkontrolierter Explosion eines Atomkraftwerkes. So habe ich einmal sieben Könige gleichzeitig auf der Hand und wir haben nur selten ein Spiel, bei dem nicht einer beide Karo-Asse auf der Hand hat. Wollen wir hoffen, dass wir damit die Wahrscheinlichkeit für die Sache mit dem Kraftwerk noch etwas nach unten gedrückt haben.
Wie immer spielen wir natürlich länger, als eigentlich beabsichtigt. Aber wenn man erst einmal drin ist, will man auch immer noch das nächste Spiel machen, denn da bekomme ich doch mal wirklich gute Karten...

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Fahrtenplanung auf Fließgewässer – Tipps und Anregungen

Mittwoch, 8. Dezember


Heute stand am Mittwochabend die Vorbereitung einer Flusstour auf dem Programm. Neben der Literaturrecherche, Ein- und Aussatzstellen und Rastplätze ging es auch um Befahrungsregelungen und die Gefahr bei Wehranlagen. Nebenbei wurden auch Begriffe wie „Gierseilfähre“ oder „Drempel“ erläutert.

Klaus-Peter

Mittwoch, 24. November 2010

Bilder von Anglesey

Mittwoch, 24. November


Letzten Mai bin ich bei Nigel Dennis in Wales gewesen. Das war für mich ein Aufbruch in eine neue, faszinierende Welt. Natürlich habe ich dort Fotos gemacht und heute habe ich sie im Klub gezeigt. Ich war sehr erfreut über das große Interesse, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Nach den Rückmeldungen zu urteilen, haben die Bilder und der Vortrag den meisten ähnlich gut gefallen, wie mir die Fahrt selbst. Es ist ein echtes Geschenk, dass man mit Bildern und der zugehörigen Technik fast genauso gut eine Reise machen kann, als wenn man sich wirklich auf die Fähre nach Lisbeth's Land begibt.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Mittwoch, 13, Oktober

Heute sind wir zum Mittwochspaddeln vom Steg der RG Germania und der Marinejugend gestartet, da an den Schwimmstegen bei uns noch gearbeitet wurde. Richard ging heute mit seinem neuen Boot auf Jungfernfahrt.

Er hat sich einen Romany von Nigel Denis gekauft und fuhr damit zum ersten Mal. Unsere heutige Tour führte uns nur noch bis zur Mitte der Heikendorfer Bucht. Auf Grund des frühen Sonnenunterganges mussten wir uns bereits dort auf den Heimweg machen, aber wir hatten dafür eine schöne Abendstimmung auf der Förde zum Genießen.


Klaus-Peter

Sonntag, 3. Oktober 2010

Abpaddeln

Sonntag, 3. Oktober

Auf dem Hinweg mit dem Fahrrad zum Klub musste ich doch tatsächlich mehrmals anhalten, um zuerst die Regenhose anzuziehen und später dann sogar den Poncho!  Damit hatte ich nicht gerechnet, dass an einem so wichtigen Tag so schlechtes Wetter sein sollte! Aber dann hatten die Verantwortlichen doch ein Einsehen und als ich am Klub ankam, war es trocken und noch etwas später kam dann wie erwartet die Sonne heraus.

Die obligatorische Tour führte natürlich wieder die Schentine hinauf bis zum Kraftwerk. Es ging ein bemerkenswerter Strom und man musste bei der Oppendorfer Mühle schon heftig mit dem Paddel arbeiten, um überhaupt unter der Brücke hindurch zu kommen. Der TSV Klausdorf hat dieses Jahr wieder die Bewirtung der auflaufenden Vereine übernommen und uns in hervorragender Manier verköstigt.

Auf der Rücktour versuche ich noch, meinen neu gekauften Drachen als Segel einzusetzen. Leider fällt mir als erstes eine entscheidende Querstange ins Wasser, so dass ich beide Hände benötige, um ihn festzuhalten. Im Prinzip hat er sich einwandfrei bewährt, allerdings bräuchte man zur gedeihlichen Benutzung noch zwei weitere Hände, so dass der Nutzen momentan noch etwas eingeschränkt ist - aber ich arbeite dran.

Auf dem heimischen Rasen ist der Grill bereits angeheizt und es sind noch einige weitere Mitglieder erschienen, die es zum Paddeln entweder nicht geschafft haben oder bei denen es im Moment nicht gut möglich ist. So lassen wir das Paddeljahr mit Bratwurst und Gesprächen  ausklingen und freuen uns schon auf das nächste!

Mittwoch, 29. September 2010

Letzter Mittwoch der Saison

Mittwoch, 29. September

Heute ist der letzte Mittwoch des Paddeljahres - übermorgen, am 1. Oktober beginnt bereits das nächste. Der frühe Sonnenuntergang macht sich nun schon sehr deutlich bemerkbar und zwingt uns bereits zur Umkehr, bevor wir genug haben.







Obwohl die Temperaturen heute recht frisch sind, scheint die Sonne gnädig schräge auf uns und hüllt die Landschaft und warme Farben.

Der Wind weht kaum merklich aus Nordost und es ist ungewöhnlich still. Es liegt schon etwas Wehmut in der Luft über den sich neigenden Spätsommer und die Vorahnungen auf eine sich breit machende Kälte...

Mittwoch, 22. September 2010

Endlich mal wieder kein Regen!

Mittwoch, den 22. September

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Nach den vielen Regenfällen in der letzten Woche lockte der heute sonnige und milde Mittwoch etliche Sportler auf das Wasser, um den Spätsommertag zu genießen. Die Parkplätze an der Kiellinie waren entsprechend voll. Zum Glück bin ich mit dem Fahrrad zum Vereinsheim gekommen :-). Nicht nur wir Kanuten waren unterwegs, sondern auch Ruderer, Segler, zwei Küstenwachboote, ein Seenotrettungsboot und in der Heikendorfer Bucht lag das Mehrzwecklandungsboot „Schlei“ der Bundesmarine. Sie alle wollten wohl die schöne Stimmung auf der Förde genießen.

Unsere Tour führte uns vorbei am Ostuferhafen, über die Heikendorfer Bucht zur Tonne 12 vor dem U-Boot-Ehrenmal in Möltenort. Auf dem Rückweg zur Kanu-Vereinigung konnten wir noch eine Regatta beobachten. Die Segler kamen mit vielen bunten Spinnakern von der Innenförde angesegelt und wendeten bei der roten Tonne vor Kitzeberg. Eine Armada von Segelbooten unter Spinnaker bei entsprechendem Licht ist einfach fotogen.

Nach dem Booteputzen und Aufklaren trafen wir uns noch oben im Vereinsheim zum Klönschnack. An solch einem Abend, denke ich stets: Der Umzug aus dem Schwabenländle hat sich gelohnt!

Klaus-Peter

Sonntag, 19. September 2010

Fünf-Seen-Tour

Sonntag, den 19.September 2010

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Der morgendliche Regen hat neun Kanuten unserer Kanu-Vereinigung nicht abhalten können, zum Klassiker "5 Seen Tour" aufzubrechen. In Plön angekommen hörte der Regen auf und kam später während der Tour nur zwei Mal ganz kurz wieder. Wir hatten uns also das richtige Fleckchen Paddelrevier an diesem Sonntag ausgesucht. Die Fahrt führte von Spitzenort über den Plöner See und Fegetasche zum Landgasthof Kasch, wo wir unsere Mittagsmahlzeit bzw. Kuchen einnahmen. Bevor wir nach der Pause wieder lospaddelten fing Daniel einen Flusskrebses im Wasser. Nachdem wir ihn begutachtet hatten, kam er wieder zurück ins Wasser.

Auf dem Rückweg trafen wir noch zwei Kanuten des WPF, ansonsten waren wir bis auf die Ausflugsdampfer ziemlich alleine auf den Seen unterwegs.

Klaus-Peter

Mittwoch, 1. September 2010

Die neue Stena

Mittwoch 1. September


Ab heute verkehrt die neue Stena zwischen Kiel und Jöteborj! Normalerweise kommt uns die Fähre immer entgegen, wenn wir von unserer Mittwochstour zurückkommen. Aber mit dem Wechsel der Schiffe hat die Reederei auch die Abfahrtszeit geändert und um eine halbe Stunde nach hinten geschoben. Hinzu kommt, dass die neue Fähre heute morgen mit vier Stunden Verspätung aus Göteborg angekommen und die Verladung daher noch nicht abgeschlossen ist. Karen will sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen und fährt in die Hörn, um die neue Fähre zu begrüßen.

Sie ist zwar keine Schönheit, aber kann erheblich mehr LKW an Bord nehmen, als ihre Vorgängerin. Und das ist halt, was das Geld bringt! Solange der Fehmarn-Belt noch nicht mit einer festen Brücke überwunden ist, wird sich das Geschäft bestimmt lohnen. Wir werden uns an ihren Anblick gewöhnen - und ehrlich gesagt, haben wir schon schlimmeres erlebt!