Montag, 18. Juli
Es hat immer wieder heftig geschauert und noch auf der Fahrt zum Klub fahre ich mit Scheibenwischer. Der Wetterbericht sah genau so aus, wie man ihn sich zum Grillen gerade nicht wünscht: "Gegen Abend stärkere Schauer mit kurzen Gewittern". Als ich die Grillkohle gekauft hatte, habe ich eigentlich nur auf eine dumme Bemerkung der Kassiererin gewartet. Kam aber nicht. Stattdessen kam die ganze, unerschrockene Montagsschar - und das Wetter wurde super!
Unsere Tour führt uns heute nur bis zur Gorch Fock, denn wir wollen ja die Grillkohle noch vor dem Dunkelwerden warm bekommen. Bei der Technik stehen heute die unterschiedlichen Möglichkeiten auf dem Programm, wie man sein Boot komplettt seitlich versetzen kann und es nicht nur umständlich und langwierig der eigenen Nase folgen zu lassen, um sich zur Seite zu bewegen. Bei den Ankerbojen vorm Düsternbrooker Hafen können wir es gleich ausprobieren: Funktioniert schon ganz gut - aber weiteres Üben wird auch nicht schaden!
Ralf, die alte Seele, hat sich erbarmt und den Grill für uns schon in Betrieb genommen! So können wir in aller Ruhe unsere Boote versorgen, ohne Zeit zu verlieren, etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Obwohl wir das erste Mal in diesem Kurs grillen, funktioniert alles wie am Schnürchen: Es stehen jede Menge unterschiedliche Salate, Gemüse und Kuchen zur Auswahl, dass keiner befürchten muss, Hungers zu sterben. Und das Wetter spielt hervorragend mit: Es ist lau, windstill und trocken. Eigentlich wie zum Grillen gemacht!
Montag, 18. Juli 2011
Sonntag, 10. Juli 2011
Nordsee für Neulinge
Freitag, 8.Juli
entweder wir hetzen uns am Freitag von der Arbeit nach Schlüttsiel, um dann doch erst nach Sonnenuntergang auf Hooge anzukommen, oder wir fahren am Samstag vor dem Aufwachen los, um dann um neun Uhr in Schlüttsiel mit dem ablaufenden Wasser loszurutschen. Beides keine verlockenden Optionen - aber so ist das mit einer Tour auf Tidengewässern: die Gezeiten sagen, wo's lang geht und wann los!
Da entscheiden wir uns doch für die dritte Lösung: Freitag abend ganz gemütlich bis in die Nähe des Startplatzes zu fahren, so dass wir morgens nur noch die Boote packen müssen und die langwierige Anreise sparen. Bei der Suche nach einem geeigneten Übernachtungsplatz ist Birgit auf einen schnuckeligen Wohnmobilstellplatz in Ockholm gestoßen. Der Abend ist lau und sonnig und wir machen noch einen ausgedehnten Spaziergang über das flache Land.
Ab 6:15 Uhr gibt es Frühstück auf der Kirchwarft, zu der der Stellplatz gehört - genau wie der Lebensmittelladen, die Drogerie und andere Erwerbsquellen, die der betreibenden Familie ihr Auskommen garantieren. Wir sitzen gemütlich an einem richtigen Tisch auf richtigen Bänken, trinken richtigen Kaffe aus einer richtigen Kanne und genießen das Camperleben - richtig. Die Nacht war trocken, das macht das Packen angenehm und einfach. Ohne Eile sind wir exakt mit Hochwasser fertig zur Abreise aus dem Hafen von Schlüttsiel.
Es weht etwas Wind. Etwa vier aus Südsüdwest, keine schwierigen Bedingungen und wir haben alle Zeit der Welt. Die brauchen wir aber gar nicht, denn nach guten zweieinhalb Stunden Fahrt tragen wir unsere Boote schon die Rampe am Hooger Segelhafen hinauf. Wir haben noch genug Zeit, unsere Zelte aufzubauen, bevor es zu regnen anfängt und wir die Gelegenheit nutzen, einen ausgiebigen Mittagsschlaf zu halten. Die frühe und kurze Anreise lässt genügend Zeit für ein Kulturprogramm, das uns ins Inselkino führt, wo wir gebannt den legendären Sturmflutfilm verfolgen. Und natürlich muss ich wieder ein Lammfilet im Friesenpesel verspeisen, ohne das Hooge für mich nicht wirklich Hooge ist.
Auch am Sonntag ist der Zeitdruck eher als Unterdruck zu bezeichnen. Wir können ganz gemütlich ausschlafen, ja eigentlich müssten wir erst am Nachmittag losfahren, aber dann würden wir nur noch ausgesprochen schlecht aus dem Hafen kommen. Also organisieren wir unsere Rückfahrt in zwei Teilen: Erst nach Langeness, dort nochmal eine Pause und dann noch vor Niedrigwasser zurück nach Schlüttsiel. In der Summe spart und das etwas Zeit und Schlick. Die Rückfahrt ist vollkommen entspannt und problemlos: der Himmel ist sonnig und der Wind weht südwestlich. Hin und wieder räkelt sich ein Seehund auf einem der aufragenden Sände. Als wir im Sielhafen einlaufen, steht das Wasser exakt gerade so hoch, dass wir eben an den Seglersteg andocken können.
Unter solch günstigen Umständen kann man in aller Ruhe die Besonderheiten einer Tour auf Tidengewässern studieren. Wenn man die Schwierigkeiten dann behutsam steigert, wird auch dieses Revier beherrschbar und man kann seine wunderbaren Möglichkeiten nutzen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das Bild des GPS-Tracks der Überfahrt von Hooge nach Langeness. Da wir bei maximalem Strom gefahren sind, der genau quer zu unserer beabsichtigten Richtung ging, mussten wir einen deutlichen Vorhaltewinkel fahren. Man erkennt an unserer Spur, dass sie trotz des heftigen Querstromes im Groben schnurgerade verläuft. Nur an den zwei Stellen, wo wir in flaches und damit langsam strömendes Wasser kommen, zeigt der Track jeweils einen Knick. Im flachen Wasser fallen Vorausrichtung und Kurs ja ziemlich genau zusammen - da der Strom uns hier nicht mehr nach Westen versetzt, springt unser Kurs eben um genau den Vorhaltewinkel nach Osten!
Alle Fotos hier.
entweder wir hetzen uns am Freitag von der Arbeit nach Schlüttsiel, um dann doch erst nach Sonnenuntergang auf Hooge anzukommen, oder wir fahren am Samstag vor dem Aufwachen los, um dann um neun Uhr in Schlüttsiel mit dem ablaufenden Wasser loszurutschen. Beides keine verlockenden Optionen - aber so ist das mit einer Tour auf Tidengewässern: die Gezeiten sagen, wo's lang geht und wann los!
Da entscheiden wir uns doch für die dritte Lösung: Freitag abend ganz gemütlich bis in die Nähe des Startplatzes zu fahren, so dass wir morgens nur noch die Boote packen müssen und die langwierige Anreise sparen. Bei der Suche nach einem geeigneten Übernachtungsplatz ist Birgit auf einen schnuckeligen Wohnmobilstellplatz in Ockholm gestoßen. Der Abend ist lau und sonnig und wir machen noch einen ausgedehnten Spaziergang über das flache Land.
Ab 6:15 Uhr gibt es Frühstück auf der Kirchwarft, zu der der Stellplatz gehört - genau wie der Lebensmittelladen, die Drogerie und andere Erwerbsquellen, die der betreibenden Familie ihr Auskommen garantieren. Wir sitzen gemütlich an einem richtigen Tisch auf richtigen Bänken, trinken richtigen Kaffe aus einer richtigen Kanne und genießen das Camperleben - richtig. Die Nacht war trocken, das macht das Packen angenehm und einfach. Ohne Eile sind wir exakt mit Hochwasser fertig zur Abreise aus dem Hafen von Schlüttsiel.
Es weht etwas Wind. Etwa vier aus Südsüdwest, keine schwierigen Bedingungen und wir haben alle Zeit der Welt. Die brauchen wir aber gar nicht, denn nach guten zweieinhalb Stunden Fahrt tragen wir unsere Boote schon die Rampe am Hooger Segelhafen hinauf. Wir haben noch genug Zeit, unsere Zelte aufzubauen, bevor es zu regnen anfängt und wir die Gelegenheit nutzen, einen ausgiebigen Mittagsschlaf zu halten. Die frühe und kurze Anreise lässt genügend Zeit für ein Kulturprogramm, das uns ins Inselkino führt, wo wir gebannt den legendären Sturmflutfilm verfolgen. Und natürlich muss ich wieder ein Lammfilet im Friesenpesel verspeisen, ohne das Hooge für mich nicht wirklich Hooge ist.
Auch am Sonntag ist der Zeitdruck eher als Unterdruck zu bezeichnen. Wir können ganz gemütlich ausschlafen, ja eigentlich müssten wir erst am Nachmittag losfahren, aber dann würden wir nur noch ausgesprochen schlecht aus dem Hafen kommen. Also organisieren wir unsere Rückfahrt in zwei Teilen: Erst nach Langeness, dort nochmal eine Pause und dann noch vor Niedrigwasser zurück nach Schlüttsiel. In der Summe spart und das etwas Zeit und Schlick. Die Rückfahrt ist vollkommen entspannt und problemlos: der Himmel ist sonnig und der Wind weht südwestlich. Hin und wieder räkelt sich ein Seehund auf einem der aufragenden Sände. Als wir im Sielhafen einlaufen, steht das Wasser exakt gerade so hoch, dass wir eben an den Seglersteg andocken können.
Unter solch günstigen Umständen kann man in aller Ruhe die Besonderheiten einer Tour auf Tidengewässern studieren. Wenn man die Schwierigkeiten dann behutsam steigert, wird auch dieses Revier beherrschbar und man kann seine wunderbaren Möglichkeiten nutzen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das Bild des GPS-Tracks der Überfahrt von Hooge nach Langeness. Da wir bei maximalem Strom gefahren sind, der genau quer zu unserer beabsichtigten Richtung ging, mussten wir einen deutlichen Vorhaltewinkel fahren. Man erkennt an unserer Spur, dass sie trotz des heftigen Querstromes im Groben schnurgerade verläuft. Nur an den zwei Stellen, wo wir in flaches und damit langsam strömendes Wasser kommen, zeigt der Track jeweils einen Knick. Im flachen Wasser fallen Vorausrichtung und Kurs ja ziemlich genau zusammen - da der Strom uns hier nicht mehr nach Westen versetzt, springt unser Kurs eben um genau den Vorhaltewinkel nach Osten!
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Fahrten
Standort:
25859 Hooge, Deutschland
Montag, 20. Juni 2011
Kieler Woche 2011
Montag, den 20.Juni
Heute fand die „Kieler Woche Paddeltour“ der Montagsgruppe statt. Mit 14 Kanuten waren wir auf dem Wasser, darunter acht Gäste. Mathias führte uns zuerst entlang der Kiellinie in Richtung Süden. Auf Höhe des Seegartens passierten wir den wuchtigen Dampfeisbrecher Stettin und beim Satorikai lagen mehrere Zwei- und Dreimaster im Päckchen. Auch die Alexander von Humboldt lag hier, die am kommenden Samstag die Windjammerparade anführen wird. Vorbei an der Stena Line erreichten wir die Hörnbrücke und fuhren bis zum Ende des Hafenbecken vor das geschwungene Isiongebäude, wo wir die Musik von der Bühne „Unser Norden“ lauschten. Der geplante Abstecher in den Germaniahafen fiel leider aus, weil dort gerade Segelschiffe am Rangieren waren. Entlang des Norwegenkais und den Kränen bei HDW ging es wieder nach Hause, wo unsere Polospieler kräftig am Trainieren waren. Der Ausklang fand in gemütlicher Runde bei der Marinekameradschaft statt.
Klaus-Peter
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Klaus-Peter
Samstag, 30. April 2011
Vom Pipersee nach Ratzeburg
Samstag, den 30. April
Seit Wochen haben wir trockenes, sonniges Wetter mit permanentem Ostwind. Gestern pfiff die Luft sogar mit acht Windstärken von der Ostsee her übers Land. Genug, um Zweifel bei einigen aufkommen zu lassen, ob die Idee, heute eine Paddeltour zu machen, wirklich eine gute ist. Zu wenig, um die Entschlossenen zum Wanken zu bringen. Unter der bewährten Führung von Klaus-Peter bewegt sich unser kleiner Tross Richtung Ratzeburg, wo wir an einer bemerkenswerten Ampel gefühlte zehn Minuten auf das ersehnte grüne Signal warten. Ein Schild daneben warnt den Ungeduldigen davor, dass es hier lange dauern kann - maximal 180 Sekunden - eine schamlose Untertreibung!
Am südlichen Ende des Pipersees beladen wir unsere Kajaks und beginnen unsere Fahrt durch traumhaft grüne Buchenwälder vorbei an wunderschön gelegenen Grundstücken, von denen reetgedeckte Häuser verträumt auf den See blicken. Es ist ruhig auf dem Wasser und wenig los, nur hin und wieder begegnen uns ein paar Leihkanadier. Wir schleichen uns den Schalsee-Kanal entlang, immer unter der Kontrolle des GPS-Gerätes, das Karen mir zum Ausprobieren geliehen hat. Ich bin erstaunt, mit welch hoher Durchschnittsgeschwindigkeit wir fahren, denn wir bewegen uns vollkommen drucklos.
Bevor wir in den Küchensee wechseln können, müssen wir unsere Boote einen guten Kilometer über Land rollern. Die Höhendifferenz beträgt immerhin 30 Meter, aber zum Glück gehen wir bergab. Die uns entgegenkommenden Paddler ächzen deutlich vernehmlicher, besonders das luft- und lustlose Rad an einem ihrer Bootswagen! Nach einer ausgiebigen Pause, in der wir alle unsere mitgebrachten Leckereien vernichten, geht es rauf auf den weiß schäumenden Haussee der Ratzeburger Leistungsruderer - und vorbei ist die Sache mit dem "drucklos". Um gegen den steifen Fünfer-Wind anzukommen, müssen wir uns schon engagieren - aber natürlich meistern alle diese Herausforderung, ohne mit der Wimper zu zucken.
Nach der obligaten Umrundung der Ratzeburger Innenstadtinsel landen wir beim örtlichen Kanuklub an, machen uns kurz landfein und begeben uns zur nächsten Eisdiele. Richard muss auch noch zum Fischhändler und prüfen, ob der schon Maränen hat. Hat er - und nicht nur Richard kauft ein paar Exemplare dieser wunderbar zarten Räucherware.
Genau zwölf Stunden nachdem wir uns morgens vor der Bootshalle getroffen haben, trudeln wir sonnengetränkt und zufrieden wieder am heimischen Klub ein. Wir sind um die Erfahrung eines besonders schönen Teils von Schleswig-Holstein reicher und haben in Gedanken schon die nächste Expedition geplant: Irgendwann geht es durch den Berliner Spreegurkenwald!
Mehr Bilder hier.
Seit Wochen haben wir trockenes, sonniges Wetter mit permanentem Ostwind. Gestern pfiff die Luft sogar mit acht Windstärken von der Ostsee her übers Land. Genug, um Zweifel bei einigen aufkommen zu lassen, ob die Idee, heute eine Paddeltour zu machen, wirklich eine gute ist. Zu wenig, um die Entschlossenen zum Wanken zu bringen. Unter der bewährten Führung von Klaus-Peter bewegt sich unser kleiner Tross Richtung Ratzeburg, wo wir an einer bemerkenswerten Ampel gefühlte zehn Minuten auf das ersehnte grüne Signal warten. Ein Schild daneben warnt den Ungeduldigen davor, dass es hier lange dauern kann - maximal 180 Sekunden - eine schamlose Untertreibung!
Am südlichen Ende des Pipersees beladen wir unsere Kajaks und beginnen unsere Fahrt durch traumhaft grüne Buchenwälder vorbei an wunderschön gelegenen Grundstücken, von denen reetgedeckte Häuser verträumt auf den See blicken. Es ist ruhig auf dem Wasser und wenig los, nur hin und wieder begegnen uns ein paar Leihkanadier. Wir schleichen uns den Schalsee-Kanal entlang, immer unter der Kontrolle des GPS-Gerätes, das Karen mir zum Ausprobieren geliehen hat. Ich bin erstaunt, mit welch hoher Durchschnittsgeschwindigkeit wir fahren, denn wir bewegen uns vollkommen drucklos.
Bevor wir in den Küchensee wechseln können, müssen wir unsere Boote einen guten Kilometer über Land rollern. Die Höhendifferenz beträgt immerhin 30 Meter, aber zum Glück gehen wir bergab. Die uns entgegenkommenden Paddler ächzen deutlich vernehmlicher, besonders das luft- und lustlose Rad an einem ihrer Bootswagen! Nach einer ausgiebigen Pause, in der wir alle unsere mitgebrachten Leckereien vernichten, geht es rauf auf den weiß schäumenden Haussee der Ratzeburger Leistungsruderer - und vorbei ist die Sache mit dem "drucklos". Um gegen den steifen Fünfer-Wind anzukommen, müssen wir uns schon engagieren - aber natürlich meistern alle diese Herausforderung, ohne mit der Wimper zu zucken.
Nach der obligaten Umrundung der Ratzeburger Innenstadtinsel landen wir beim örtlichen Kanuklub an, machen uns kurz landfein und begeben uns zur nächsten Eisdiele. Richard muss auch noch zum Fischhändler und prüfen, ob der schon Maränen hat. Hat er - und nicht nur Richard kauft ein paar Exemplare dieser wunderbar zarten Räucherware.
Genau zwölf Stunden nachdem wir uns morgens vor der Bootshalle getroffen haben, trudeln wir sonnengetränkt und zufrieden wieder am heimischen Klub ein. Wir sind um die Erfahrung eines besonders schönen Teils von Schleswig-Holstein reicher und haben in Gedanken schon die nächste Expedition geplant: Irgendwann geht es durch den Berliner Spreegurkenwald!
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Samstag, 23. April 2011
Regionales Sicherheitstraining 2011
Samstag, 23. April
Ostersamstag - vielleicht nicht der klügste Termin für ein Sicherheitstraining, wenn man eine große Teilnehmerschar erwartet. So sind wir diesmal ein vergleichsweise intimes Trüppchen von einem guten Dutzend Paddlern, die sich an diesem Morgen auf dem Rasen vor unserem Bootshaus treffen. Trenk für die Veranstaltung heute verantwortlich und er tut das in souveräner Art. Es gibt so viel mitzuteilen und Fragen zu beantworten, dass sich der Theorieteil fast unbemerkt in die Länge zieht. Schließlich müssen wir fast hektisch auf Wasser, um unser Pensum vor der Mittagspause noch zu schaffen. Das Wetter kommt auch langsam in Fahrt, die letzten Schleierwolken lösen sich zögernd auf und schließlich heizt die Sonne unsere Trockenanzuge angenehm auf.
Das Üben der Paddeltechnik verlegen wir auf die ruhige Stelle beim Schwentineschwall. Dadurch, dass wir die Gruppe nicht auf einzelne Betreuer aufteilen, ist es für alle wesentlich entspannter: Die Betreuer müssen nicht die ganze Zeit über sabbeln, für die Teilnehmer ist es angenehm, dass sie von allen ihre Rückmeldung erhalten und so keine Laxheit unentdeckt bleibt. Auch kann man sich den Luxus leisten, sich zeitweise intensiv um einzelne Paddler zu kümmern. Wenn man mich fragt: Wir sollten immer mit kleinen Gruppen arbeiten!
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Das Üben der Paddeltechnik verlegen wir auf die ruhige Stelle beim Schwentineschwall. Dadurch, dass wir die Gruppe nicht auf einzelne Betreuer aufteilen, ist es für alle wesentlich entspannter: Die Betreuer müssen nicht die ganze Zeit über sabbeln, für die Teilnehmer ist es angenehm, dass sie von allen ihre Rückmeldung erhalten und so keine Laxheit unentdeckt bleibt. Auch kann man sich den Luxus leisten, sich zeitweise intensiv um einzelne Paddler zu kümmern. Wenn man mich fragt: Wir sollten immer mit kleinen Gruppen arbeiten!
Sonntag, 10. April 2011
Anpaddeln
Sonntag, 10. April
Zur unchristlichen Zeit von 9:00 Uhr ist das Treffen zum Abpaddeln anberaumt. Ich treffen punktgenau ein, aber nur weil ich eh schon unterwegs war, um Marie-Theres zur Kirche zu bringen. Klaus-Peter ist zehn Sekunden vor mir da, aber ich bin skeptisch, ob wir noch mehr werden. Doch es dauert nicht lange, da herrscht ein reges Treiben in der Halle, und als schließlich auch noch Martina mit kompletter Familie eintrifft, bin ich vollkommen perplex: Heute sind wir mit Mann und Maus und Booten unten am Steg - während man sich beim Nachbarverein noch sortiert! Das war sonst eher umgekehrt!
Bei unglaublich schönem Wetter hat sich eine schöne Schar eingefunden, die über eine spiegelglatte Förde Richtung Neumühlen gleitet. Marina sitzt heute das erste Mal im Boot. Klaus-Peter hat sich angeboten, mit ihr im Zweier zu fahren, damit sie problemlos und ohne Bedenken an diesem Ereignis teilnehmen kann. Auch ich fahre im Zweier, zusammen mit Britta, die lange nicht gepaddelt und nicht in bester Form ist. Wir beide fahren in "HansHelga", einem urig aussehenden Zweier, der mit seinem Namen an unsere beiden verstorbenen Mitglieder erinnert. Bei diesem Boot läuft man nicht Gefahr, sich auf den ersten Blick darin zu verlieben, aber umso erstaunlicher ist es, wie angenehm es sich paddelt. 
Wie jedes Jahr werden wir auf der Schwentine von den Paddlern der hier ansässigen Vereine in Empfang genommen und herzlich begrüßt. Ein jeder fährt, soweit ihn sein Bedürfnis nach Bewegung drängt. Das reicht für manchen bis zum Steg des TSV Klausdorf, für andere bis zum Steg am Kraftwerk. Alle kommen aber an der Schildkröte vorbei, die sich wie jedes Jahr am Ufer auf einem Ast in der Sonne räkelt. Schließlich treffen sich alle beim ETV, wo wir im Sonnenschein die dargebotenen Waffeln und Würstchen beim herzlichen Klönschnack genießen.
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Samstag, 2. April 2011
Vom Wittensee nach Rendsburg
Samstag, 2. April
Miriams Apriltour führte uns von Wittensee über die Schirnau nach Rendsburg. Wir hatten unterwegs super Sonnenschein und erlebten einen interessanten Fluss, den die meistern vorher nicht kannten. Auch der Abschluß der Fahrt parallel zum Nord-Ostsee-Kanal mit Ausblicken auf die Lürssenwerft und die Nobiskrugwerft machte die Tour sehr abwechslungsreich. Doch schaut Euch einfach selbst die Fotos an.
Klaus-Peter
Miriams Apriltour führte uns von Wittensee über die Schirnau nach Rendsburg. Wir hatten unterwegs super Sonnenschein und erlebten einen interessanten Fluss, den die meistern vorher nicht kannten. Auch der Abschluß der Fahrt parallel zum Nord-Ostsee-Kanal mit Ausblicken auf die Lürssenwerft und die Nobiskrugwerft machte die Tour sehr abwechslungsreich. Doch schaut Euch einfach selbst die Fotos an.
Klaus-Peter
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Sonntag, 20. März 2011
Auf der Schwartau
Sonntag, 20.März
Die Verbandsfahrt des VKL Lübeck führt uns von Pönitz nach Bad Schwartau auf einem wirklich kleinen Kleinfluss. Es war gut, dass wir Wildwasserboote für die engen Kurven und Hindernisse mitgenommen hatten. Denn davon gab es viele. Es wurde über querliegende Baumstämme gerutscht, über Sohlgleiten gepaddelt und sich unter einem Gewirr von Ästen fortbewegt. Es war eine zwar anstrengende, aber schöne Tour.
Klaus-Peter
Die Verbandsfahrt des VKL Lübeck führt uns von Pönitz nach Bad Schwartau auf einem wirklich kleinen Kleinfluss. Es war gut, dass wir Wildwasserboote für die engen Kurven und Hindernisse mitgenommen hatten. Denn davon gab es viele. Es wurde über querliegende Baumstämme gerutscht, über Sohlgleiten gepaddelt und sich unter einem Gewirr von Ästen fortbewegt. Es war eine zwar anstrengende, aber schöne Tour.
Klaus-Peter
Mittwoch, 16. März 2011
Kleine Algen - große Wirkung
Mittwoch, 16. März
Heute entführten uns Karen und Jeannette vom LLUR in die Welt der Algen, des Planktons und der Muscheln. Zuvor waren mit einem Planktonnetz die Algen aus der Förde gefischt und vom Steg die Muscheln entfernt worden. Diese sahen wir abends unter dem Mikroskop und erfuhren sehr viel über die Algenbewegung in der Ostsee und deren Veränderung. Interessant fand ich auch, welche Algen etwas gefährlich und teilweise sogar toxisch sind. Es war wieder einmal ein spannender Abend.
Klaus-Peter
Heute entführten uns Karen und Jeannette vom LLUR in die Welt der Algen, des Planktons und der Muscheln. Zuvor waren mit einem Planktonnetz die Algen aus der Förde gefischt und vom Steg die Muscheln entfernt worden. Diese sahen wir abends unter dem Mikroskop und erfuhren sehr viel über die Algenbewegung in der Ostsee und deren Veränderung. Interessant fand ich auch, welche Algen etwas gefährlich und teilweise sogar toxisch sind. Es war wieder einmal ein spannender Abend.
Klaus-Peter
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Ausbildung,
Themenabend
Sonntag, 13. März 2011
Hallentraining
Sonntag, 13. März
Das letzte Mal in diesem Jahr haben wir heute die Gelegenheit, die Schwimmhalle der Universität zu nutzen, um Techniken zu üben und Bewegungsabläufe zu festigen. Nachdem ich die Rolle sicher und verlässlich in alle Richtungen kann, habe ich mir vorgenommen, heute den "Cowboy" zu spielen, um meinen Gleichgewichtssinn zu schulen. Dabei bin ich bisher etwas unterbelichtet, aber es ist beruhigend, dass man mit ein bisschen Üben sofort eine größere Sicherheit bekommt. Natürlich ist das nur der Anfang. Cowboy-Einstieg muss auch bei bewegtem Wasser praktiziert werden, wenn er etwas nutzen soll. Ich nehme es mir für den Sommer vor.
Das zweite Thema, das ich mir für heute auf meine Agenda getan habe, ist mit meinem halbem Reservepaddel zu rollen, das ich unter den Decksgummis auf meinem Vorschiff spazieren fahre. Auch keine große Tat, bis auf das Missgeschick, dass ich mein richtiges Paddel nicht weit genug weggeschmissen habe, so dass ich mir beim schwungvollen Hochrollen kräftig den Kopf daran stoße. Aber unterm Strich kann ich das als Erfolg verbuchen und beruhigt sein, dass ich auch noch mit diesem Behelfsmittel hochkommen kann, wenn es mir tatsächlich einmal das Paddel aus der Hand reißt.
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Das letzte Mal in diesem Jahr haben wir heute die Gelegenheit, die Schwimmhalle der Universität zu nutzen, um Techniken zu üben und Bewegungsabläufe zu festigen. Nachdem ich die Rolle sicher und verlässlich in alle Richtungen kann, habe ich mir vorgenommen, heute den "Cowboy" zu spielen, um meinen Gleichgewichtssinn zu schulen. Dabei bin ich bisher etwas unterbelichtet, aber es ist beruhigend, dass man mit ein bisschen Üben sofort eine größere Sicherheit bekommt. Natürlich ist das nur der Anfang. Cowboy-Einstieg muss auch bei bewegtem Wasser praktiziert werden, wenn er etwas nutzen soll. Ich nehme es mir für den Sommer vor.
Das zweite Thema, das ich mir für heute auf meine Agenda getan habe, ist mit meinem halbem Reservepaddel zu rollen, das ich unter den Decksgummis auf meinem Vorschiff spazieren fahre. Auch keine große Tat, bis auf das Missgeschick, dass ich mein richtiges Paddel nicht weit genug weggeschmissen habe, so dass ich mir beim schwungvollen Hochrollen kräftig den Kopf daran stoße. Aber unterm Strich kann ich das als Erfolg verbuchen und beruhigt sein, dass ich auch noch mit diesem Behelfsmittel hochkommen kann, wenn es mir tatsächlich einmal das Paddel aus der Hand reißt.
Mittwoch, 9. März 2011
Regeln beim Paddeln auf der Förde
Mittwoch, 9. März
Wir haben das Glück, eine riesige Wasserfläche direkt vor der Nase unseres Vereins zu haben. Da können wir nach Herzenslust unserem Hobby nachgehen und diese Fläche mit unseren Booten durchpflügen. Aber leider gibt es da außer uns auch noch andere Verkehrsteilnehmer, die ein gewisses Interesse daran haben, die Förde zu nutzen. Da sind die Frachter, die Kreuzfahrer, die Fähren der KVAG, die Angler, die Segler, die Motorboote, und und und... . Da ist es eigentlich nicht anders zu bewerkstelligen, als dass alle sich an gewisse Regeln und Vorschriften halten. Die Vorschriften, die für den Verkehr auf der Förde gelten, sind die Seeschifffahrtsstraßen-Ordung (SeeSchStrO), die Kollisionsverhütungsregeln sowie die Hafenbenutzungsordnung. Um die geht es in dem Vortrag heute abend, sowie um alle weiteren Erscheinungen und Regelungen, mit denen wir auf unserem heimischen Revier konfrontiert werden. Da sind die speziellen Regelungen für den Nordostsee-Kanal aber auch die Seezeichen und Schallsignale.
Insgesamt vom Thema her ein eher dröges Brot, aber trotzdem hat sich eine erstaunliche Menge Interessierter heute abend eingefunden. Es freut mich, wenn das Interesse an einer soliden Ausbildung unter den Kieler Paddlern so groß ist und es freut mich besonders, dass sich auch Interessenten aus den anderen Kanuvereinen dazu gesellen. Aus der aktiven Beteiligung und dem Engagement des Auditoriums schließe ich, dass ihnen der Abend trotz des drögen Themas nicht langweilig wurde.
Wir haben das Glück, eine riesige Wasserfläche direkt vor der Nase unseres Vereins zu haben. Da können wir nach Herzenslust unserem Hobby nachgehen und diese Fläche mit unseren Booten durchpflügen. Aber leider gibt es da außer uns auch noch andere Verkehrsteilnehmer, die ein gewisses Interesse daran haben, die Förde zu nutzen. Da sind die Frachter, die Kreuzfahrer, die Fähren der KVAG, die Angler, die Segler, die Motorboote, und und und... . Da ist es eigentlich nicht anders zu bewerkstelligen, als dass alle sich an gewisse Regeln und Vorschriften halten. Die Vorschriften, die für den Verkehr auf der Förde gelten, sind die Seeschifffahrtsstraßen-Ordung (SeeSchStrO), die Kollisionsverhütungsregeln sowie die Hafenbenutzungsordnung. Um die geht es in dem Vortrag heute abend, sowie um alle weiteren Erscheinungen und Regelungen, mit denen wir auf unserem heimischen Revier konfrontiert werden. Da sind die speziellen Regelungen für den Nordostsee-Kanal aber auch die Seezeichen und Schallsignale.
Insgesamt vom Thema her ein eher dröges Brot, aber trotzdem hat sich eine erstaunliche Menge Interessierter heute abend eingefunden. Es freut mich, wenn das Interesse an einer soliden Ausbildung unter den Kieler Paddlern so groß ist und es freut mich besonders, dass sich auch Interessenten aus den anderen Kanuvereinen dazu gesellen. Aus der aktiven Beteiligung und dem Engagement des Auditoriums schließe ich, dass ihnen der Abend trotz des drögen Themas nicht langweilig wurde.
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Ausbildung,
Themenabend
Es ist wieder Mittwoch!
Mittwoch, den 9. März.
Nach einem langen und kalten Winter sind Karen, Klaus-Peter und ich heute das erste Mal wieder zu einer Mittwochstour unterwegs. Die beiden letzten Tage waren richtig lau und frühlingshaft - das ist heute leider nicht der Fall, aber wir sind froh, endlich die Gelegenheit nutzen zu können, nach der Arbeit etwas aufs Wasser zu gehen. Zugegeben, es herrscht nicht unbedingt optimales Wetter, aber wir sind ja nicht aus Zucker und es ist trotzdem schön, durch die Graupelschauer zu paddeln.
Der Sommer kann kommen!
Nach einem langen und kalten Winter sind Karen, Klaus-Peter und ich heute das erste Mal wieder zu einer Mittwochstour unterwegs. Die beiden letzten Tage waren richtig lau und frühlingshaft - das ist heute leider nicht der Fall, aber wir sind froh, endlich die Gelegenheit nutzen zu können, nach der Arbeit etwas aufs Wasser zu gehen. Zugegeben, es herrscht nicht unbedingt optimales Wetter, aber wir sind ja nicht aus Zucker und es ist trotzdem schön, durch die Graupelschauer zu paddeln.
Der Sommer kann kommen!
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