Montag, 4. Juni 2012

Anbaden der Montagsgruppe




Unsere heutige Montagstour führte uns in die Hörn. Neben der Stenaline konnten wir uns auch unterwegs zwei Kreuzfahrtschiffe ansehen. Auf der Rückfahrt machten wir ein bisschen "Tonnenkunde" bei der Gefahrenstellentonne/Untiefentonne vor dem Arsenal. Beim Pegelturm trafen wir noch die Kanuten des ETV bevor es wieder zurück zur Kanu-Vereinigung ging. Dort war für drei unserer Einsteiger das "Anbaden". Das Anbaden erfolgte in Form von Wiedereinstiegsübung in die Kajaks vor dem heimatlichen Steg. Das Fördewasser war noch etwas frisch, aber die heißen Duschen waren ja nicht weit entfernt.

Klaus-Peter

Donnerstag, 17. Mai 2012

Es tut sich was

Die Modernisierung unseres Vereinsheimes schreitet voran. Der Fußboden im Gaststättenraum ist verlegt und die ersten Tische und Stühle sind schon zu sehen. Parallel dazu wird zwischen unserem Vereinsgelände und der Kiellinie ein Minispielplatz angelegt.


Klaus-Peter

Samstag, 5. Mai 2012

Arbeitsdienst am 5. Mai


Heute fand ein kurzfristig angesetzter Arbeitsdienst statt. Nach einem schönen gemeinsamen Frühstück im Freien ging es los. Botschi hatte eine lange Liste. Es musste dringend der Rasen gemäht werden, die Sträucher und Zweige von der Westseite des Gebäudes entfernt werden. Die Holzverkleidung auf der Terrassenwestseite sollte geschliffen und am Poloschuppen mussten Malerarbeiten durchgeführt werden. Alles Punkte von Botschis Liste konnten wir nicht abarbeiten, aber es das gemeinsame Arbeiten hat wieder Freude gemacht.

Klaus-Peter

Sonntag, 22. April 2012

Anpaddeln

Auch wenn die Temperaturen noch nicht so verlockend frühlingshaft sind, lassen sich unsere Paddler nicht die Freude am alljährlichen Anpaddeln nehmen. Mit der üblichen Meute geht es bei herrlichem Sonnenschein in die Schwentine hinein, vorbei an den ersten Sumpfdotterblumen, den aufgetauten Schildkröten, um die Insel herum, um dann den Lohn dafür beim TuS Garden in Form von Kaffee und Kuchen einzufahren.

Das Gelände ist enger geworden, seit die Stadt es für notwendig erachtet hat, mit einem hohen Zaun dafür zu sorgen, dass Natur und Paddler streng getrennt bleiben. Aber Miteinander bedingt manchmal Enge - schadet dem Wesen dieser Begegnung aber nicht im Mindesten.

Kaum sind wir wieder auf dem Wasser, um rechtzeitig zu unserem Termin auf heimischem Gelände zu erscheinen, setzt es dicke Regentropfen aus den mittlerweile dunkel angelaufenen Wolken. Aber im Boot ist das kein Problem, schließlich betreiben wir Wassersport.

Heute ist Bootstaufe angesagt - mit hohem Besuch! Der stellvertretende Stadtpräsident, Herr Tschorn, der auch für die CDU im Sportausschuss sitzt, erweist uns die Ehre. Er hat schließlich im vergangenen Jahr mit entschieden, dass unser Verein einen warmen Regen aus der Stadtkasse erhält, um sich damit zwei dringend benötigte Boote kaufen zu können. Wir haben uns revanchiert mit einer Einladung zur Taufe der Boote - und mit nicht ganz so warmem Regen aus dicken schwarzen Wolken, die versuchen, uns die Veranstaltung zu verhageln. Aber unsere Wanderwartin spricht einige wärmende Worte und trotzt mit zünftig knallrotem Südwester souverän den Elementen.





Wie für einen April nicht anders zu erwarten, herrscht nach einigen Minuten wieder strahlend wärmender Sonnenschein! Wem immer noch frisch ist, kann sich am Grill und an Ulfs legendärem heißen KVK-Kakao wärmen!

Samstag, 21. April 2012

RST 2012

Heuer ist ein Rekord fällig: Bei so niedriger Wassertemperatur haben wir noch nie ein Regionales Sicherheitstraining durchgeführt: keine 7 Grad misst das Wasser in der Förde! Trotzdem haben sich über 20 Paddler auf unserem Gelände versammelt, um sich gewissenhaft in ihrem Hobby fortzubilden, Techniken kennenzulernen und zu üben, oder sich auch ganz einfach mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen. Es ist diesmal eine große Fraktion aus Berlin dabei, sechs Paddlerinnen und Paddler aus der geheilten Hauptstadt, die in Zelten den Vorteil niedriger Nachttemperaturen genießen, bei denen man nicht im Schlafsack schwitzen  muss.

Wie immer ist der Vormittag den Paddeltechniken gewidmet, und wie nicht immer ist der Wind heute so gnädig, die Wasseroberfläche vor unserem Klub weitgehend ungestört zu lassen, so dass man sich bei den Übungen voll auf die Technik konzentrieren kann und nicht darauf, das Reinfallen zu verhindern. Allerdings hat es tags zuvor und in der Nacht ausgiebig und heftig geregnet, so dass das Wasser heute ungewöhnlich trübe und voller Treibgut ist. Aber für die Austiegsübungen fahren wir ein paar Meter raus - dort ist das Wasser gewohnt klar.

Am Nachmittag fahren wir wieder zum Schwentineschall, der heute aber ausgesprochen schüchtern schwallt, denn außer gestern hat es schon länger nicht mehr ergiebig geregnet. Ähnlich schüchtern sehen die ersten Versuche er Teilnehmer aus, das bewegte Wasser zu queren. Aber mit der Zeit und  gewachsenem Zutrauen bleibt der Bug dann doch in der ursprünglich gedachten Richtung.

Da unser Vereinsheim sich noch als Baustelle darstellt, klingt der Tag heute bei der benachbarten Marine-Kameradschaft aus, wo Maja uns Slavko uns wie gewohnt mit Heringen und Cevapcici verwöhnen.

Alle Fotos hier...

Samstag, 17. März 2012

Der Adler hat den Horst verlassen


War es zuerst noch ziemlich grau, so wurde es heute Mittag richtig sonnig. So war es nicht verwunderlich, dass Kanuten von mehreren Vereinen auf dem Wasser sich tummelten. Beim U-Boot-Ehrenmal in Möltenort bot sich uns ein ungewohnter Anblick. Der sechs Tonnen schwere Adler mit fünf Meter Spannweite war von sein Sockel entfernt worden. Im Marinearsenal soll die tragende Stahlkonstruktion des Adlers verstärkt werden. In sechs Wochen soll er wieder auf seinen Horst zurückkehren.

Klaus-Peter

Freitag, 16. März 2012

Renovierung

Fast jeden Tag trifft man Mirko im Vereinsheim an. Unser Vereinsraum ist ausgeräumt und wirkt jetzt sehr groß. Die Holzverkleidung ist an den Wänden entfernt und Mirko startet nun mit den Malerarbeiten.

Klaus-Peter

Mittwoch, 22. Februar 2012

"Wie gut kennst du die Förde?"

Es ist nur eine Möve zu sehen auf dem esten Puzzlestück. Da kommt auch schon der erste Vorschlag, wo das sein könnte! Leider ist es doch eine andere Möve als gedacht!

Wir fahren so oft und regelmäßig auf der Förde, dass man meinen sollte, wir kennen hier wirklich jede Möve mit Vornamen. Aber Karen macht heute die Probe aufs Exempel mit uns. Sie ist mir Fotoapparat bewaffnet unser Heimatrevier auf und ab gepaddelt und gesegelt und hat typische und nicht so typische Stellen fotographiert. Diese Fotos zeigt sie uns und wir müssen sagen, um was es sich handelt. Zusätzlich liegt auf dem tisch eine handgezeichnete Karte mit den groben Umrissen der Förde und wir müssen einen Ausdruck des zugehörigen Bildes an die richtige Position bringen.

Damit das Ganze nicht gar so einfach ist, werden die Bilder immer nur "Puzzle-stückweise" gezeigt. Und da ist es eben nicht so einfach, einer Möve vor blauem Himmel gleich die richtige Position zuzuordnen. Aber beim Verteilen der "Mensch-Ärger-Dich-Nicht"-Pöppel, die als Stellvertreter für die Tonnen auf der Förde fungieren, zeigt sich doch, dass so gut wie alle wissen, wo sich die wesentlichen Navigationsmarken befinden - zumindest grob!

Bei manchem Bild müssen wir aber auch bis zur Aufdeckung des letzten Puzzle-Stücks warten, bis wir überzeugt sind, dass es sich überhaupt um ein Foto handelt, das innerhalb der Grenzen unserer Förde gemacht wurde.

Da Karen gute Werbung gemacht hat, haben sich auch viele Teilnehmer aus anderen Vereinen eingefunden, die gemeinsam mit uns überprüfen, wie gut es um ihre Revierkenntnis bestellt ist.

Samstag, 14. Januar 2012

Offener Übungsnachmittag in der Unischwimmhalle


Nachdem Mathias uns bereits am Mittwoch im Vereinsheim mit seinem Vortrag "Rettungstechniken" auf diesen Samstag eingestimmt hatte, ging es heute in und auf das nasse Element. Der vollbeladenen Trailer mit zehn Booten, den Eckehard zur Unischwimmhalle zog und zwei Kinderboote in Pkws zeigten die große Resonanz an diesem Termin. Im Nichtschwimmerbecken und dem großen Becken werden unter anderem der Hüftschwung, die Eskimorolle, Stützen und Wiedereinstiegsübungen trainiert.

Klaus-Peter

Mittwoch, 11. Januar 2012

Rettungstechniken

Mittwoch, 11. Januar

Übermorgen steht ein "Offener Übungsnachmittag" in der Schwimmhalle der Universität auf dem Programm. Da stellt sich die Frage: "Wie soll man üben, was man üben soll, wenn man gar nicht weiß, was man üben soll?" Aus den Erfahrungen vergangener Hallentermine habe ich gelernt, dass für die sichere Umsetzung der Praxis die Kenntnis der dahinter liegenden Theorie ausgesprochen hilfreich ist. Und Theorie vermittelt sich leichter mit Vorbereitung und am Tisch als nebenbei, wenn man gerade mit dem Kopf halb unter Wasser hängt. Dann verabreichte theoretische Erläuterungen dringen meist schon deshalb nicht durchs Ohr des Übenden, weil dieses gerade voll Wasser ist.

Wir beschränken uns an diesem Abend auf die zentralen Elemente wie
  • Unterwasserausstieg
  • Hüftknick
  • Eskimorettung
  • Assistierter Wiedereinstieg
  • Hohe Stütze
  • und schließlich die Eskimorolle
Es gibt eine Menge zu beachten, aber wenn man eine Regel als grundsätzlich wichtig und beachtenswert benennen sollte, dann die, dass der Kopf immer unten bleibt! Das gilt für die flache wie die hohe Stütze, für die Eskimo-Rettung und erst recht für die Rolle. Natürlich nützt auch eindringlichstes Predigen nichts, ohne dass man dieses Wissen in der Halle mit Praxis hinterfüttert. Aber anhand von Bildern und kleinen Videos kann man sehr schön plastisch und entspannt vorführen, was passiert, wenn man diese Regel nicht beherzigt.

Es ist ein Vorteil, mal vor der gesamten Gruppe detailliert über Vorteile, Nachteile und Einzelheiten der jeweiligen Techniken sprechen zu können. So kann man auch mal die eine oder andere Variante ansprechen, seine Vorlieben und Erfahrungen diskutieren und so ein breiteres Verständnis erreichen.

Am Samstag in der Halle werden uns die Übungen dann wie selbstveständlich aus der Hüfte kommen!

Samstag, 7. Januar 2012

Neujahrspaddeln

Der TSV Klausdorf veranstaltet heute seine "Neujahrs"tour. Das Wetter ist einigermaßen - nicht mehr so trübe wie noch vor einer Woche. Es hat sich eine stolze Truppe am Vereinsheim eingefunden. Sogar Thomas vom Nachbarverein kommt heute mit. Da sich mein Default-Boot noch in der Rekonvaliszenz befindet, fahre ich meinen bewährten "Stummel".

Am Schwell in Neumühlen wird schnell klar, dass viel Wasser aus der Schwentine drückt. "Dann muss auch viel drin sein", denke ich mir. Es ist an den Ufern schon zu sehen, dass sonst trockene Bereiche heute unter Wasser stehen, aber hier im Unterlauf macht sich die Strömung noch nicht dramatisch bemerkbar. Während ich noch auf einige Nachzügler warte, fahren Jörg und Peter ihr normales Arbeitstempo. Irgendwann kann ich aber auch nicht mehr an mich halten und haue rein. Ich habe keine großen Hoffnungen, die beiden noch zu erreichen, denn eigentlich haben sie einen viel zu großen Vorsprung. Mit zunehmender Strecke nimmt auch die Strömung deutlich zu und meine Geschwindigkeit immer mehr ab, obwohl ich wirklich arbeite. Als ich an der Klausdorfer Insel ankomme, sehe ich am Ende des hier recht geraden Flusslaufes Peter und Jörg, die fast auf der Stelle stehen. Sollten die Strömung sie so sehr gebremst haben? Zentimeter für Zentimeter arbeite ich mich zu ihnen heran, und erfahre, dass sie ein ganzes Weilchen auf mich gewartet haben.

Dort wo die Schwentine unter normalen Umständen durch große Steine verblockt ist, muss man sehr mit Bedacht fahren. Von den Steinen ist nicht das geringste zu sehen, aber die Strömung ist so stark, dass man unheimlich aufpassen muss, seinen Bug nicht zu weit ausscheren zu lassen, weil es einen sonst komplett herumreißt und man sich an der anderen Flussseite wiederfindet. Irgendwo ragt ein beindicker Ast schräge aus dem Wasser. Ihn zu umfahren, würde bedeuten, mitten in den Hauptstrom zu geraten. Also versucht Peter direkt vor mir unter ihm hindurch zu kommen. Er schafft es auch ganz knapp, fährt aber recht weit in der starken Strömung, wo der Ast eine bequeme Durchfahrtshöhe bietet. Ich bin schlauer und gelenkiger und halte mich weiter aus der Strömung heraus. Dafür muss ich mich tiefer ducken, aber nicht so arg gegen die Strömung kämpfen. Leider habe ich nicht recht bedacht, dass die Durchfahrtshöhe rechts neben mir praktisch null ist und ich daher mit dem Paddel am Ast hängen bleibe. Klassische Situation zum Kentern! Aber ich will nicht kentern und drücke mich mit dem Hinterkopf entschlossen vom Ast ab, bis ich mein Paddel wieder bestimmungsgemäß einsetzen kann. Die restlichen paar hundert Meter bis zur Oppendorfer Mühle fahren wir etwa mit zwei Stundenkilometern, wie Peters GPS-fähiges Handy uns später verrät. Aber das ist für die Umstände nicht übel, denn als ich unter der Brücke hindurchpaddle, wo ich noch nie hindurchgekommen bin, ohne mir mein Paddel an den Steinen zu stoßen, muss ich feststellen, dass man heute die Steine mit seinem Paddel kaum erreicht!




Zurück geht schneller! Am Klausdorfer Vereins, dessen Steg heute komplett unter Wasser liegt ist eine Pause unterm Grillpilz fällig. In fröhlicher Runde werden Würstchen und anderes Grillgut vertilgt und die Seele mit heißen Getränken aufgetaut.

(... alle Bilder hier)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

"Kalt erwischt!"

Mittwoch, 14. Dezember

Die vier Stadien bei Einwirkung von kalten Wasser auf einen Paddler können jede für sich eine tödliche Bedrohung darstellen. Sabine erzählt uns etwas über physiologische Zusammenhänge und medizinische Implikationen beim Zusammentreffen von kaltem Wasser und Paddlern. Gemeinhin denkt man immer, dass es je nach Wassertemperatur eine erkleckliche Zeit dauert, bis man schließlich an Unterkühlung stirbt. Dabei ist die Unterkühlung erst das dritte Stadium und man muss schon die beiden anderen überlebt haben, um hieran zu sterben. Was die wenigsten wissen, ist, dass kaltes Wasser bereits in den beiden ersten Stadien tödlich sein kann - und das innerhalb von wenigen Minuten. Unser Hobby ist zwar eine vergleichsweise unfallarme Sportart - aber sie birgt trotzdem ein hohes Risiko. Nur wenn wir uns dieses Risikos bewusst sind und verantwortlich damit umgehen, können wir vermeiden, eines Tages als Quellenmaterial für eine Tabelle wie die nebenstehende zu dienen..