Montag, 27. August 2012

Paddeln, Sommer und Grillen


Bei dem schönen Sommertag hatten wieder viele Lust auf das Wasser zu gehen. Zuerst mussten wir noch den Kreuzfahrer Delfin und einen kleinen Frachter vorbeilassen, bevor wir auf die Ostseite der Förde paddeln konnten. Dann ging es am Ufer entlang vorbei an Kitzeberg hinein in die Heikendorfer Bucht. Dort wurde der Bogenschlag, das Drehen auf der Stelle und das "8-Fahren" geübt. Bei sehr wenig Wind ging es zurück zum zweiten Teil des Abendprogramms: dem Grillen. Jürgen und Sven hatten schon den Grill eingeheizt, so dass wir auch gleich die Würstchen und das Fleisch auflegen konnten. Das Salatbüffet mit gespendeten Salaten war ebenfalls sehr lecker. Ein schöner Abend klang bei netten Gesprächen allmählich aus.


Klaus-Peter
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Montag, 13. August 2012

Alle aufs Wasser

Einen solchen Ansturm hatten wir beim Montagspaddeln im Sommer 2012 bisher noch nicht erlebt. Das Einsteigerpaddeln war bisher schon gut besucht, aber 19 Teilnehmer ist ein Rekord! Selbst unsere beiden Vereinszweier durften/mussten mit aufs Wasser. Zuerst wurde bei frischem Ostwind (Windstärke 5 - bis  zur Grenze von 6!) zwischen der Reventloubrücke und den Kanustegen geübt. Dann ging es hinüber zum Pegelturm auf der Ostseite der Förde und zum Strand von Hasselfelde. Zurück am heimatlichen Steg übten die meisten neuen Teilnehmer noch den Wiedereinstieg im warmen Fördewasser.

Klaus-Peter

Mittwoch, 25. Juli 2012

Eine Zeltstadt entsteht

Endlich ist Sommer in Kiel. Die Lufttemperatur steigt auf 26 Grad und die Wassertemperatur sogar auf erstaunliche 18 Grad. Es macht beim Paddeln Spaß ab und an die Arme ins Wasser baumeln zu lassen. Neben der Glockentonne ist heute auch die Munitionspier in Jägersberg ein Ziel. Hans paddelt das erste Mal so weit, aber dies klappte famos. Auf dem Rückweg  hat man bei dem lauen Abendwind schon richtige Urlaubsgefühle. Nach unserer Rückkehr zum Verein treffen auch die Kanuten aus Berne bei uns ein, die bei uns übernachten. Von unserem Tisch auf der Terrasse haben wir später einen guten Blick auf unsere Wiese und können sehen wie peu á peu eine große Zeltstadt erwächst.

Klaus-Peter

Samstag, 30. Juni 2012

Paddelworkshop

Seit Jahren schon habe ich darüber nachgedacht, so etwas wie einen Kurs über die Grundlagen des Seekajakfahrens ins Leben zu rufen. Aus unterschiedlichen Gründen habe ich diesen Gedanken bisher nie in die Tat umgesetzt. Eine Anfrage eines Interessenten hatte mich darauf gebracht, es noch einmal aufzugreifen und in die Tat umzusetzen.

Die Planung war etwas kurzfristig und auch die Einladung der Teilnehmer, so dass ich keine großen Erwartungen hatte, dass sich viele Teilnehmer einfinden würden. Das war mir eigentlich ganz recht, denn da ich mich ja auch inhaltlich nicht großartig vorbereiten konnte, wollte ich es als Testballon sehen, um daran zu lernen, ob es sich lohnt, so etwas zu veranstalten und wie es angenommen würde.

Innerhalb weniger Tage trudelte eine erkleckliche Anzahl an "Ich auch!"- Meldungen ein und am Samstag mussten wir 12 Paddler mit dazugehörigen Booten auf die Autos verteilen. Am Deich von Falkenstein kamen noch Heiner und Ute hinzu, die direkt angereist waren. "Geringe Beteiligung" war also schon mal ein Flop! Auch das Wetter war erstmals in diesem Sommer so, dass man guten Gewissens einen ganzen Tag am Strand verbringen möchte, ohne dass man blaue Lippen bekommen würde!

Es wurden alle grundlegenden Aspekte des Seekajakfahrens, soweit sie für Einsteiger relevant sind, angesprochen, vorgemacht und von den Teilnehmern praktiziert. Obwohl wir die einzelnen Übungen nicht überstrapaziert und eigentlich immer Grundlegendes angesprochen haben, dauerte es länger als ich ursprünglich angenommen hatte. Das lag aber auch daran, dass alle Beteiligten wissbegierig mitgearbeitet und ständig Fragen gestellt haben. Mein Eindruck war zum Schluss so, dass jeder etwas aus diesem Workshop mitgenommen und es nicht bereut hat, daran teilgenommen zu haben. Vielleicht war dies ja nicht der letzte Workshop seiner Art.

Ein besonderer Dank geht natürlich an Karen und Klaus-Peter, die mich spontan unterstützt haben und ohne die diese Veranstaltung vermutlich gar nicht stattgefunden hätte.


Alle Fotos von der Veranstaltung findet ihr hier.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Tataaa! KaNÜ eingeweiht!



Genau ein Jahr hat die Suche nach einem neuen Pächter gedauert und fast vier Monate die Renovierungsarbeiten - heute ist es endlich so weit: Wir feiern vereinsintern die Eröffnung des neuen Restaurationsbetriebes in unserem Vereinsheim! "KaNÜ" ist der Name, der gleichzeitig ein exquisites Ambiente verheißt und die Verbundenheit mit unserem Sport widerspiegelt.

Es hat viel Mühe und Arbeit gekostet, bis zu diesem Punkt zu kommen, viel Schweiß, Nerven, Ängste und Geld - aber alle, die bisher die Stahltreppe hochgekommen sind, hat das Ergebnis überzeugt und ihnen ein durchgängiges "Toll!" entlockt.

Dabei ist die gefällige äußere Erscheinung nur ein Spiegel der Gewissenhaftigkeit, der Verbundenheit und der Liebe zur Sache, mit der die beiden Hauptakteure zusammen mit ihren fleißigen guten Geistern im Hintergrund ihr Vorhaben angehen.

Um die Wichtigkeit und Bedeutung dieses Termines für beide Seiten zu betonen und zu würdigen, haben wir beschlossen, die Einweihung zu feiern und alle Vereinsmitglieder einzuladen. Trotz der Kurzfristigkeit - ja eigentlich erging die Einladung von heut auf morgen - sind gut 35 Gesichter erschienen. Viele, die man häufig sieht, manche, die man nicht so häufig sieht - und sogar ein freundliches Gesicht aus dem benachbarten ETV hat sich eingefunden.

Mirko und Jessica haben sich durch die Turbulenzen der "Planung" nicht aus dem Tritt bringen lassen und keine Abstriche an ihrem Anspruch akzeptiert, nichts Profanes aufzutischen, sondern uns etwas Gediegenes zu kredenzen. Nicht dass unsere Mitglieder so etwas erwarten würden, aber hier ist die Soße nicht über die Speise gegossen, sondern auf dem Teller platziert, die Borretsch-Blüte nicht notwendig, aber Markenzeichen, das weiße Tischtuch wegen fehlender, finanzieller Schlagkraft zwar vorerst nur in Form eines kleinen Tischsets vorhanden, aber bereits in voller Größe spürbar.

Neben vielen anderen Apekten ist besonders erfreulich, dass sich im KaNÜ alle Mitglieder wohl und willkommen fühlen. Die versöhnliche Atmosphäre, der man hier begegnet, tut dem Verein gut! Wir wollen alles dazu beitragen, dass sich eine lange und für beide Seiten gedeihliche Zusammenarbeit entwickelt.


Mittwoch, 20. Juni 2012

Gaststätte nach Renovierung wieder geöffnet


Rechtzeitig zum Beginn der Kieler Woche hat das Café und Restaurant "Kanü" in unserem Vereinsheim mit neuen Pächtern wieder geöffnet. Das Ambiente hat sich verändert und ebenso die Speisekarte. Neben uns Kanuten waren am Mittwoch auch ein Schwung anderer Gäste auf der Terrasse und im Gastraum. Wir genossen nicht nur den herrlichen Blick über die Kieler Förde, sondern auch auch oberleckere Frikadellen mit Kartoffelbrei, Gemüse und einer tollen Soße. Am besten probiert Ihr einfach selbst.

Klaus-Peter

Montag, 18. Juni 2012

Tanz auf den Wellen

 Eine Woche zuvor hatten wir fast gar keinen Wind, und heute pustete es dafür um so mehr. Hinzu kamen noch kräftige Böen. Anstatt der traditionellen Sightseeingtour in die Hörn wurde zuerst in Stegnähe bei den heutigen Windverhältnissen geübt. Fahren gegen und mit dem Wind und parallel zum Wind und das Meistern der Böen. Dies klappte ganz gut, so dass wir am Ende doch noch eine kleine Spritztour zumindest bis zum Anleger Seegarten unternommen haben.

Klaus-Peter

Montag, 4. Juni 2012

Anbaden der Montagsgruppe




Unsere heutige Montagstour führte uns in die Hörn. Neben der Stenaline konnten wir uns auch unterwegs zwei Kreuzfahrtschiffe ansehen. Auf der Rückfahrt machten wir ein bisschen "Tonnenkunde" bei der Gefahrenstellentonne/Untiefentonne vor dem Arsenal. Beim Pegelturm trafen wir noch die Kanuten des ETV bevor es wieder zurück zur Kanu-Vereinigung ging. Dort war für drei unserer Einsteiger das "Anbaden". Das Anbaden erfolgte in Form von Wiedereinstiegsübung in die Kajaks vor dem heimatlichen Steg. Das Fördewasser war noch etwas frisch, aber die heißen Duschen waren ja nicht weit entfernt.

Klaus-Peter

Donnerstag, 17. Mai 2012

Es tut sich was

Die Modernisierung unseres Vereinsheimes schreitet voran. Der Fußboden im Gaststättenraum ist verlegt und die ersten Tische und Stühle sind schon zu sehen. Parallel dazu wird zwischen unserem Vereinsgelände und der Kiellinie ein Minispielplatz angelegt.


Klaus-Peter

Samstag, 5. Mai 2012

Arbeitsdienst am 5. Mai


Heute fand ein kurzfristig angesetzter Arbeitsdienst statt. Nach einem schönen gemeinsamen Frühstück im Freien ging es los. Botschi hatte eine lange Liste. Es musste dringend der Rasen gemäht werden, die Sträucher und Zweige von der Westseite des Gebäudes entfernt werden. Die Holzverkleidung auf der Terrassenwestseite sollte geschliffen und am Poloschuppen mussten Malerarbeiten durchgeführt werden. Alles Punkte von Botschis Liste konnten wir nicht abarbeiten, aber es das gemeinsame Arbeiten hat wieder Freude gemacht.

Klaus-Peter

Sonntag, 22. April 2012

Anpaddeln

Auch wenn die Temperaturen noch nicht so verlockend frühlingshaft sind, lassen sich unsere Paddler nicht die Freude am alljährlichen Anpaddeln nehmen. Mit der üblichen Meute geht es bei herrlichem Sonnenschein in die Schwentine hinein, vorbei an den ersten Sumpfdotterblumen, den aufgetauten Schildkröten, um die Insel herum, um dann den Lohn dafür beim TuS Garden in Form von Kaffee und Kuchen einzufahren.

Das Gelände ist enger geworden, seit die Stadt es für notwendig erachtet hat, mit einem hohen Zaun dafür zu sorgen, dass Natur und Paddler streng getrennt bleiben. Aber Miteinander bedingt manchmal Enge - schadet dem Wesen dieser Begegnung aber nicht im Mindesten.

Kaum sind wir wieder auf dem Wasser, um rechtzeitig zu unserem Termin auf heimischem Gelände zu erscheinen, setzt es dicke Regentropfen aus den mittlerweile dunkel angelaufenen Wolken. Aber im Boot ist das kein Problem, schließlich betreiben wir Wassersport.

Heute ist Bootstaufe angesagt - mit hohem Besuch! Der stellvertretende Stadtpräsident, Herr Tschorn, der auch für die CDU im Sportausschuss sitzt, erweist uns die Ehre. Er hat schließlich im vergangenen Jahr mit entschieden, dass unser Verein einen warmen Regen aus der Stadtkasse erhält, um sich damit zwei dringend benötigte Boote kaufen zu können. Wir haben uns revanchiert mit einer Einladung zur Taufe der Boote - und mit nicht ganz so warmem Regen aus dicken schwarzen Wolken, die versuchen, uns die Veranstaltung zu verhageln. Aber unsere Wanderwartin spricht einige wärmende Worte und trotzt mit zünftig knallrotem Südwester souverän den Elementen.





Wie für einen April nicht anders zu erwarten, herrscht nach einigen Minuten wieder strahlend wärmender Sonnenschein! Wem immer noch frisch ist, kann sich am Grill und an Ulfs legendärem heißen KVK-Kakao wärmen!

Samstag, 21. April 2012

RST 2012

Heuer ist ein Rekord fällig: Bei so niedriger Wassertemperatur haben wir noch nie ein Regionales Sicherheitstraining durchgeführt: keine 7 Grad misst das Wasser in der Förde! Trotzdem haben sich über 20 Paddler auf unserem Gelände versammelt, um sich gewissenhaft in ihrem Hobby fortzubilden, Techniken kennenzulernen und zu üben, oder sich auch ganz einfach mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen. Es ist diesmal eine große Fraktion aus Berlin dabei, sechs Paddlerinnen und Paddler aus der geheilten Hauptstadt, die in Zelten den Vorteil niedriger Nachttemperaturen genießen, bei denen man nicht im Schlafsack schwitzen  muss.

Wie immer ist der Vormittag den Paddeltechniken gewidmet, und wie nicht immer ist der Wind heute so gnädig, die Wasseroberfläche vor unserem Klub weitgehend ungestört zu lassen, so dass man sich bei den Übungen voll auf die Technik konzentrieren kann und nicht darauf, das Reinfallen zu verhindern. Allerdings hat es tags zuvor und in der Nacht ausgiebig und heftig geregnet, so dass das Wasser heute ungewöhnlich trübe und voller Treibgut ist. Aber für die Austiegsübungen fahren wir ein paar Meter raus - dort ist das Wasser gewohnt klar.

Am Nachmittag fahren wir wieder zum Schwentineschall, der heute aber ausgesprochen schüchtern schwallt, denn außer gestern hat es schon länger nicht mehr ergiebig geregnet. Ähnlich schüchtern sehen die ersten Versuche er Teilnehmer aus, das bewegte Wasser zu queren. Aber mit der Zeit und  gewachsenem Zutrauen bleibt der Bug dann doch in der ursprünglich gedachten Richtung.

Da unser Vereinsheim sich noch als Baustelle darstellt, klingt der Tag heute bei der benachbarten Marine-Kameradschaft aus, wo Maja uns Slavko uns wie gewohnt mit Heringen und Cevapcici verwöhnen.

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