Montag, 11. Februar 2013

Fahrtenplanung 2013

Heute sind wir zusammengekommen, um uns für das kommende Jahr mit unseren Fahrten abzustimmen. Es sind beide Seiten erschienen: Anbieter und Nachfrager. Entweder um auf diesem Markplatz ihre "Ware" anzubieten und auch ein bisschen anzupreisen oder um mal zu sehen, worauf man sich denn die nächsten Wochen und Monate freuen kann.
Und natürlich kommen wir auch deswegen zusammen, damit wir vielleicht die eine oder andere Kollision der Fahrtentermine schon im Vorfeld vermeiden können. Besonders der August ist umkämpft - er müsste mindestens zwölf Wochenenden haben, damit man alles, was man eigentlich in ihm unterbringen möchte, auch unterbringen kann.

Aber schließlich finden wir für alle Angebote eine akzeptable Lösung - und besser wir wissen nicht, wie wir die vielen Touren und Veranstaltungen platzieren sollen, als dass wir Mühe haben, genügend Freiwillige zu finden, die überhaupt etwas anbieten möchten.

Montag, 28. Januar 2013

Fische in der Ostsee

Karen hat wieder einen ihrer Kollegen gewinnen können, bei uns einen Vortrag zu halten. Diesmal ist es der Diplom-Biologe Uwe Hartmann, der uns etwas über die Fische in unserem Paddelrevier erzählen wird.

Der Vortrag ist schon in seiner Form ungewöhlich, denn Herr Hartmann benötigt weder einen Beamer noch eine Leinwand, kein Flipchart oder sonstiges technisches Gedöhns. Er redet einfach aus dem Stand und schöpft aus seinem umfassenden Wissen. Er folgt einem klaren Konzept und kann die Dinge interessant und fesselnd vermitteln. Ein schöner Kontrast zu den sonst gängigen Vorträgen.

Es gibt viel Überraschendes zu hören, z.B. dass die allfälligen Meldungen über eine zu intensive Befischung der Ostsee samt und sonders jeglicher Grundlage entbehren. Wir erfahren Details über Maschengrößen und -formen von Fischereinetzen, von denen wir vorher nicht einmal geträumt haben, dass sie eine derart wichtige Rolle im Geschäft der Berufsfischerei spielen.

Auch über das Wechselspiel von eingeschleppten und heimischen Arten erfahren wir Interessantes und Überraschendes. Und dass die Zyklen, in denen die Vorgänge in der Natur ablaufen, länger sind, als dass wir sie als Einzelne verfolgen könnten. Dazu bedarf es dann doch einer genauen, wissenschaftlichen Beobachtung.

Ich finde es schön, wenn wir in unseren Veranstaltungen auch mal über unseren Süllrand hinaus blicken können und in andere Themengebiete Einblick erhalten. Es zeigt sich doch immer wieder: Wenn man nur tief genug in ein Thema hineinblickt, hat jedes Interessantes und Fesselndes zu bieten.

Sonntag, 27. Januar 2013

Korsika!

Seit langen Jahren muss Jörg im Sommer immer nach Korsika fahren. Mit seinem "Avekle", der Dorothea. Und wenn die beiden dann wiederkommen, sind sie immer ganz beseelt und es gibt eine Menge zu erzählen von den Touren und Wanderungen und vom Wein und den Oliven und den wilden Wassern. Die vergangenen Jahre hat er immer einzelne im Verein damit bearbeitet. Dieses Jahr haben wir ihm die Pistole auf die Brust gesetzt, aus dem Erlebten und Gesehenen einen Vortrag für alle zu machen. Er hat sich ohne Gegenwehr ergeben!

Auch das Avekle ist mit und beide entführen uns heute Abend in die Berge, an die Strände und in die Buchten und Schluchten der viertgrößten Mittelmeerinsel und lassen uns spüren, was diesen Ort so infektiös macht und warum es sie immer wieder hin zieht.
Sie nehmen uns mit auf Wanderungen in die Tausende Meter hohen Berge, die einen fantastischen Blick über die Insel und das Meer bieten, sie erzählen uns von der Insel, ihren Bewohnern, deren Gebräuchen und Geschichte. Denn Jörg wäre nicht Jörg, wenn er es beim einfachen Bilder-Zeigen beließe und sie nicht einen umfassenden kulturellen und geschichtlichen Zusammenhang zu stellen. Ganz nebenbei lernen wir auch den Namenspatron von Jörgs Boot "Cptn. Früdden" kennen. Wir fahren mit "ihm" eine wunderschöne Küste entlang, in verschwiegene Buchten und zu einsamen Stränden.

Und wir sehen, dass Korsika auch anders kann: da gibt es Tage, an denen man sein Boot lieber nicht ins Wasser setzt, wenn es einem etwas wert ist - und wenn man am Leben hängt. Ein Meer, so tief und groß wie das Mediterane, kann furchtbar große Wellen gebähren, die donnernd auf den Strand brechen, an dem Dorothea gestern noch (Bildschirmschoner-reif) unter dem Sonnenschirm lag.


Und Korsika hat nicht nur Küste sondern auch Wildwasser. Und Jörg wäre nicht Jörg, wenn er diese Gelegenheit nicht wahr nehmen würde, sich in den weißen Schaum der eiskalten Bäche zu stürzen! Über die Jahre hat er einen reichen Schatz an Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Flüssen der Insel zusammengepaddelt - und Bilder und Filmchen davon mitgebracht. Es macht Spaß, sie anzusehen, es ist aber nicht immer entspannend, wenn man sieht, mit welcher Wucht das Wasser zwischen den Felsen nach unten rauscht.

Unterm Strich und am Ende des Abends bleibt uns nur ein Dankeschön an die Beiden für dieses bilderreiche Unterhaltung zu sagen!

Samstag, 26. Januar 2013

Hallentraining


Heute ist die Schlange der vor der Halle wartenden Kajaks und Kanuten erheblich länger als beim letzten Mal. Schön, wenn solche Termine auf breiter Front angenommen werden. Jörg, Piet und ich haben uns vorgenommen, heute die "Backdeck-Rolle" zu üben. Im Prinzip ganz einfach und wie im wesentlichen die normale Rolle, nur dass alles rückwärts läuft. Wir haben im Vorfeld zwei kleine Filmchen von You-Tube studiert und fühlen uns gut gewappnet die neue Bewegung zu wuppen. Allerdings ist die Praxis dann doch nicht so trivial, wie es sich vor dem heimischen Rechner darstellt. Irgendwie haben wir alle drei unerwartete und unerklärliche Schwierigkeiten, den Bewegungsablauf so hinzukriegen, dass man ihn in seiner Gesamtheit als Rolle bezeichnen könnte. Geschweige denn, dass sich die Kinnlade nachher oberhalb der Wasseroberfläche befindet. Es ist schon etwas frustrierend.

Aber zwei Wirkungen hat das entfesselte Rumspielen an einer neuen Bewegungen auf jeden Fall: Dass das gesamte Gefühl für Boot und Wasser und wie man wieder hoch kommt eine größere Selbstverständlicheit bekommt - und dass ich in den nächsten Tagen seit Jahren wieder mal einen Muskelkater vom Rollentraining habe!
Erfolgreicher sind meine Balanceübungen, bei denen ich aus dem Cockpit rutsche und mich hinter den Süllrand setze, wobei meine Beine seitlich aus dem Boot hängen. Mittlerweile schaffe ich recht verlässlich die Rolle um die vertikale Achse: Erst nehme ich beide Beine auf eine Seite des Bootes, dann eines auf die gegenüberliegende, so dass ich zu meinem Heck blicke, dann beide Beine auf die andere Bootsseite und schließlcih sitze ich wieder in der Ausgangsposition. Auch das sieht nach sinnfreier Spielerei aus und ist es auch. Aber es dient eben der Verbesserung der Balance und nachdem ich in Wales gesehen habe, dass es dort massenhaft "Strände" gibt, bei denen man einen Bootsverlust zu beklagen hat, wenn man nicht vorher aus seiner Kajüte kommt, habe ich angefangen, dies verstärkt zu üben.

Geübt habe ich auch den "Unterschenkel-Einstieg", bei dem der schwimmende Paddler als erstes einen Fuß ins Cockpit steckt, um sich dann unterstützt durch das an diesem Fuß befestigte Bein auf das Boot zu heben und in einer flüssigen Drehung ins Cockpit zu schrauben. Eine sehr vielversprechende Lösung für Leute, die Probleme haben, aus der Schwimmlage ihren Körper mit einem großen Schwung auf das eigene Boot zu hieven. Ich werde das weiter vertiefen.


Montag, 14. Januar 2013

Schwedenbilder

Schweden steht als Urlaubsziel bei unseren Vereinsmitgliedern hoch im Kurs. Bei denen, die schon da waren, wie bei denen, die noch hin wollen. Was lag da näher, als einmal von denen, die schon mal da waren, Bilder für die, die noch hin wollen und alle anderen präsentieren zu lassen. Klaus-Peter hatte diesen ebenso einfachen wie genialen Gedanken und hat neben sich selbst noch Betzi, Sven und mich als Vortragende gewinnen können. Sven hat auch noch ein Konzept gemacht, wie wir die Präsentation der unterschiedlichen Orte in eine sinnvolle Reihenfolge bringen können. Das setzte nur voraus, dass sich jeder Vortragende gemerkt hatte, für welches Gebiet er eine Präsention angemeldet hatte. Und ich hatte natürlich komplett vergessen, was ich mal vor langen Wochen irgendwem zugesagt hatte! Aber ich hatte zu den angekündigten Themen Bilder dabei und so klappte alles wie am Schnürchen.


Auch wenn die Bilder immer wieder Wasser, Steine, Himmel und Boote zeigen, waren die Vorträge kurzweilig und boten die Gelegenheit, einmal in konzentrierter Form über die unterschiedlichsten Gebiete in Schweden Anschauungsunterricht aus erster Hand zu erhalten. Es ging von den Ostschären bei Misterholt über den Mälarensee bei Stockholm und das Kanu-Dorado Dalsland bis zu den kahlen Schären der Westküste vor Orust und Lysekil.


Auch was das Wetter anging, war alles dabei: von strahlend schwedisch-blauem Himmel bis zum heftigen Hagelschauer, bei dem man schleunigst Schutz suchen muss.


Sonntag, 13. Januar 2013

Rollenkurs - Teil 1

Unsere Wanderwartin Karen hat mit unserem Jugendwart Alexander einen Deal ausgekungelt, bei dem für uns Wanderpaddler am Ende vier Termine im kleinen Becken der Unischwimmhalle rausgesprungen sind. Damit können wir erstmals in der mir erinnerlichen Vereinsgeschichte einen dedizierten Rollenkurs anbieten! Es haben sich neun Teilnehmer angemeldet und vier Anleiter, die die Lernbegierigen betreuen wollen.

Betzi gibt zu Anfang eine kurze aber eindringliche Einleitung und dann geht es ins Wasser. Es wird ganz behutsam angefangen und zuerst nur und ausschließlich der Hüftknick geübt. Zuerst hört man die Worte "Kopf unten lassen!" noch recht häufig durch die Halle hallen. Aber die Probanden lernen schnell und die Anleiter sind geduldig.

Die Konzentration auf nur genau dieses eine Thema "Rollen" und darin auf die ersten aber entscheidenden Bewegungsabläufe ist überaus hilfreich, bei den Lernenden eine solide Grundlage für eine spätere sichere Rolle zu legen. Natürlich sind ein paar Kandidaten dabei, die die Rolle vorher schon oder schon fast konnten. Aber auch sie haben dazu gelernt und bei denen, die "Rolle" vorher nicht einmal buchstabieren konnten, sieht der Hüftknick bald so vielversprechend aus, dass es nicht mehr weit ist bis zur selbständigen Rolle. Nina, die am Anfang so aufgeregt war, dass sie schon beim Einsteigen ins Boot ins Wasser plumpste, hat es sogar geschafft, sich komplett ohne Hilfe aus der Unterwasserwelt wieder aufzurichten. Ich freue mich auf die weiteren Termine!

Samstag, 12. Januar 2013

Große Ereignisse...

 ...werfen ihren Staub in die Luft! In unserem Untergeschoss haben sich die Handwerker eingenistet und gehen emsig zu Werke. Der Boden der Bootshalle ist dick mit Staub bedeckt und alles, was es nicht hinter die Staubschutzwände geschafft hat, ist dick eingemehlt. Selbst ins Obergeschoss dringen die feinen Partikel - aber wir haben es so gewollt! Dafür, dass die Arbeiten erst ein paar Tage in Gange sind, hat sich schon verdammt viel getan und man bekommt schon eine Ahnung davon, was das am Ende einmal werden soll!

Montag, 10. Dezember 2012

Colorado...

... nein - nicht von Haribo - sondern von Hans Memminger!

Der packende Film reisst den Zuschauer mit hinein in die tobende Hölle explodierender Wassermassen, aus denen es nach menschlichem Ermessen kein zurück mehr zu geben scheint.

Drei Wochen war der Expeditionsfilmer 1977 in den Schluchten des Grand Canyons unterwegs, um eines der waghalsigsten Abenteuer unserer Zeit zu dokumentieren: mit dem Kajak durch die 450 Kilometer lange Schlucht, die sich einer der wildesten Flüsse der Welt in Millionen von Jahren durch das Gestein gefressen hat.

Neben der rasenden Jagd durch die tosenden Strudel des Hochwasser führenden Colorados, in denen sich Kajaks wie hilflose Nußschalen ausmachen, zeigt Memminger die unglaublichen Naturschönheiten zwischen den kilometerlangen Steilwänden der Schluchten. Hans Memmingers Wildwasserklassiker schlechthin. Er lässt den Zuschauer bis zur letzten Minute selbst zum Teilnehmer an dem einzigartigen Abenteuer werden.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Adventskaffee


Natürlich drängeln sich die Termine in der Vorweihnachtszeit wieder furchtbar und es gab große Konkurrenz. Aber unser Adventskaffee ist dieses Jahr von Alt und Jung gut besucht. Es freut mich, dass man auch einfach mal nur der Gesellig- und Gemütlichkeit halber zusammenkommt. Und besonders freue ich mich über so überraschende Gäste wie Florian, der schon vor Jahren nach Niedersachsen ausgewandert ist und sich doch an uns erinnert und gerne vorbei kommt. Und ich freue mich über die überraschend starke Beteiligung aus der Polosparte - und überhaupt freue ich mich - dass ich mich freu!

Montag, 3. Dezember 2012

"Packman" und andere Spiele

Vor dem Vergnügen steht wie so oft der Schweiß. So war es auch am heutigen Tag. Die Bootshalle verändert sich von Woche zu Woche. Bevor der Spieleabend startete waren erst mal die Muckis gefordert. Um die Arbeitsfläche für den Umbau freizubekommen, haben wir einige Bootsauflagerbretter umgeschichtet und drei Spindwände verschoben.



Nachdem der Arbeitseinsatz abgeschlossen war, konnten wir uns den anderen Spielen hingeben. Unter der Auswahl der vorhandenen Spiele entschieden wir uns für "Dalmuti", das besonders mit vielen Personen viel Freude bereitet. Gut anderthalb Stunden haben wir "Dalmuti" gespielt, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Klaus-Peter

Montag, 26. November 2012

Bootshalle und Bootswagen

Wegen der momentanen großen Veränderungen in unserer Bootshalle ist an eine Fortsetzung unserer Gymnastikstunde im Moment nicht so recht zu denken. Da montags aber immer eine Veranstaltung im Vereinsheim angesetzt ist, zu der wir eh auflaufen, haben wir unseren Termin kurzerhand in ein allgemeines Schuften für den Umbau umgewidmet.

Heute ist das Umräumen der zahlreichen Bohlen und Bretter angesetzt, die seit gefühlten hundert Jahren auf dem Dach unserer Werkstatt vollstauben. Es sind wirklich wunderschöne, furchtbar lange, furchtbar schwere, furchtbar normale Baubohlen, die man bestimmt noch mal gebrauchen kann. Ebenso dringend brauchen wir vermutlich die Unmengen von Vertäfelungsbrettern - keines über einen Meter lang.
Zu zweit ist es keine große Tat, die Dinge unter unser kleines Schleppdach am Poloschuppen zu schaffen. Danach haben wir das Gefühl, der Welt und dem Verein einen kleinen Gefallen getan zu haben und begeben uns zufrieden in Mirkos gemütlichen Gastraum. Dort erwarten wir die Gäste zu unserem heutigen Thema: Bootswagenschau.

Es geht um den so unterschätzten Ausrüstungsgegenstand, der mir schon manchesmal unschätzbare Dienste geleistet hat und ohne den so manche Tour hoffnungslos verloren gewesen wäre. Nach einigen Bildern über typische Anwendungsfälle verschwenden wir ein paar Gedanken an typische Probleme beim Einsatz. Soll man lieber ziehen oder schieben? Soll man den Bootswagen lieber am Ende oder lieber in der Mitte unter das Boot schnallen? Am Ende stelle ich meine drei Bootswagen vor, die jeder seine Berechtigung (gehabt) haben. Diejenigen, die ihren eigenen Bootswagen mitgebracht haben, führen ihn vor und erläutern, was sie daran so lieben, was ihnen Probleme macht und was ihnen den letzten Nerv raubt.

Montag, 12. November 2012

Seezeichen und so...

Nachdem wir etwa ein Dutzend Boote aus unserer Halle in die des Nachbarvereines getragen und dort auf die allerobersten Regalplätze geschoben haben, sammeln wir uns im heute verwaisten Gastraum des Kanü. Es ist der erste Themenabend der Saison angesetzt, bei dem Karen vor allem für unsere neuen Mitglieder etwas über die seeverkehrsrechtlichen Aspekte erzählen möchte, mit denen wir bei der Ausübung unseres Hobbys unweigerlich konfrontiert sind.Wir hören zuerst etwas abstraktes über die maßgeblichen Verordnungen wie die Kollisionsverhütungsregeln und die Seeschifffahrtsstraßenordnung, über Kurshaltepflicht und Ausweichpflicht, sowie über tiefgangbehinderte und manövrierunfähige Fahrzeuge. Alles wichtig, aber merken kann man sich das nicht, wenn man es das erste Mal hört. Keine Sorge, ihr werdet es noch öfter zu hören bekommen!
Später wird es etwas realitätsnaher: Karen hat sich viel Mühe gemacht, ihre Spielesammlung geplündert und sämtliche Pöppel daraus so angemalt, das jeder einer Tonne auf der Förde zum Verwechseln ähnlich sieht! Es ist an uns, sie an die korrekte Stelle auf der ausliegenden Seekarte zu platzieren. Wenn man sich das Werk hinterher ansieht, merkt man erst, wieviele Tonnen wir hier auf der Förde haben! Und jede hat ihre individuellen Eigenschaften! Bestimmt werden wir ihnen in Zukunft ganz anders begegnen - eher wie einem lange nicht gesehenen Freund als wie einer bunten Blechkanne!
Die meisten der ausliegenden Tonnen dienen dazu, die beiden die Förde durchziehenden Seeschifffahrtsstraßen zu kennzeichnen. Es wird ausführlich über die in diesen Bereichen geltenden Fahrregeln gesprochen und dass für uns als Kajakfahrer dabei die Ausführungen für Maschinenfahrzeuge gelten. Und dass hier unter günstigen Umständen nicht gilt: Seglern ist immer auszuweichen! So notwendig das Wissen über die Regeln in den Fahrwasser auch ist, für uns Wassersportler sollte gelten, dass wir nach Möglichkeit die für die Berufsschifffahrt notwendigen Flächen freihalten und uns vornehmlich außerhalb der Fahrwasser aufhalten sollten - und zwar so, dass eindeutig zu erkennen ist, dass wir das Fahrwasser nicht benutzen.