Mittwoch, 19. Dezember 2007

Royal Flush


Mittwoch, 19. Dezember 

Heute fand der erste Pokerabend in unserem Klubheim statt. Wenige Tage vor Weihnachten war die Teilnehmerzahl naturgemäß nicht sehr groß. Michael und Sascha versuchten uns in die Raffinessen des Pokerspiels einzuweisen. Insbesondere beim Bieten hatten wir Poker-Neulinge unsere Probleme. Dennoch haben wir viel gelacht und unseren Spaß gehabt.

Klaus-Peter

Mittwoch, 12. Dezember 2007

"bleib WÄÄÄÄCK!"

Mittwoch, 12. Dezember

"Kurz - laaaaang!" Wer weiß schon, was uns dieses Signal sagen will, wenn ein Schiff es durch seinen Typhon abwirft? Die Paddler von der KVK wissen es nun, denn Klaus-Peter erläutert uns heute in seinem Vortrag "Paddler, hört die Signale" alles, was Schiffe an Kommunikationsmitteln einsetzen. "Bleib weg!" will uns dieses sagen und man tut gut daran, ihm Folge zu leisten.

Natürlich gibt es häufiger gebrauchte Signale und es gibt neben Typhonen auch andere Mittel, die genutzt werden, um z.B. Einschränkungen in der Manövrierfähigkeit oder bevorstehende Manöver anzukündigen. Das sind durchaus Mitteilungen, die ein Paddler interpretieren können sollte, wenn er sich wie wir im Revier der Großschifffahrt aufhält.

Wenn man den Ausführungen von Klaus-Peter folgt, fragt man sich, wie blind man früher eigentlich durch die Welt gepaddelt ist, ohne all die angebotenen Informationen aufnehmen und interpretieren zu können. Allerdings frage ich mich auch nach dem Vortrag noch, ob ich eigentlich jemals in der Lage sein werde, alle mich eventuell betreffenden Signale der umherfahrenden Schiffe lesen und verstehen zu können, so unüberschaubar ist die Fülle der möglichen Signale.

Besonders eindringlich waren dann noch die Erläuterungen über die pyrotechnischen Seenotsignalmittel. Da gibt es momentan ein großes Dilemma, weil die rechtliche Lage zur Erlangung des sogenannten "Pyroscheines" nicht geklärt ist, man einen solchen aber benötigt, um welche zu erwerben. Wir hoffen, dass sich die Lage an dieser Front baldmöglichst lichtet und danken Klaus-Peter für seinen überaus "erleuchtenden" Vortrag.

Sonntag, 9. Dezember 2007

"Advent, Advent..."

Sonntag, 9. Dezember

Weihnachtsfeier in der KVK. Leider konnte ich nicht dabei sein - daher möchte ich die Teilnehmer aufrufen, mir ein Stimmungsbild zu schicken, das ich dann hier veröffentliche. Bombadiert mich mit Mails!

Mittwoch, 28. November 2007

"Was fliegt denn da ums Boot herum?"



Mittwoch, 28. November


Martin hat eingeladen zu einem ebenso farbigen wie kenntnisreichen Vortrag über die heimische Vogelwelt. Einige Abstecher in die Flora und übrige Fauna lockern die Atmosphäre ebenso auf wie die weitgehend selbstgemachten lebhaften Bilder der Objekte der Diskussion. Endlich kann jeder die Küstenseeschwalbe von der Flussseeschwalbe unterscheiden und weiss, was Gans und Ente ihrem innersten Wesen nach unterscheiden!

Sonntag, 25. November 2007

Hallentraining

Sonntag, 25. November



Der erste Termin diesen Winter in der Schwimmhalle der Universität läutet wieder eine Phase der "Trockenübungen" für Rettungs- und Rolltechniken ein. Diesmal sind zwei Kanadier mit von der Partie, mit denen der Ernstfall für diese Bootsgattung einmal geprobt wird. Es zeigt sich, dass es einerseits sehr wohl möglich ist, auch mit solchen Booten aus einer misslichen Lage wieder heraus zu finden, dass man diese Technik andererseits aber durchaus üben muss, denn sie fällt einem nicht von selbst in den Schoß.

Sonntag, 18. November 2007

Wanderfahrt auf Böhme und Örtze

17. und 18. November




Eine Delegation der KVK geht mit dicken Sachen und Handschuhen bewaffnet auf eine Expedition durch's niedersächsische Unterholz. Mit Kanadiern, Seekajaks und Wildwasserbooten geht es die beiden Flüsse Böhme und Örtze hinunter. Übernachtet wird der Jahreszeit entsprechend in einer Jugendherberge.

Mittwoch, 14. November 2007

Vortrag "Navigation"

Mittwoch, den 14. November

Sascha erzählt uns heute etwas über das Problem, dass man doch nicht immer da ankommt, wo man hin will, wenn man immer der Nase nach fährt: Abdrift ist das Thema. Wie entsteht sie, was hat sie für Ursachen, wie kann man sie erkennen und was kann man dagegen tun.

Mit Bildern aus der Praxis auf der Förde und anschaulichen Graphiken stellt Sascha auf einfache Weise dar, was man mit Abdrift für Probleme haben kann und zeigt uns Wege, wie wir im täglichen Paddelleben üben können, besser damit klar zu kommen.

Mittwoch, 7. November 2007

Filmabend "TITS 3"


Mittwoch, 7. November

Heute führt Andreas uns den Film "This is the Sea III" vor. Es ist unglaublich, was für eine Bootsbeherrschung und Abgebrühtheit die Akteure an den Tag legen, wenn sie in durch die Tide hervorgerufenen stehenden Wellen surfen, die ein ausgewachsenes Seekajak ohne Probleme der Länge nach überschlagen! Bei den ruhigeren Surfsequenzen konnte man sich wieder eine Menge bilderbuchmäßig ausgeführter Steuerschläge abgucken.

Tröstlich zu sehen, dass auch absoluten Cracks manchmal nur noch der nasse Ausstieg bleibt. So musste selbst die Eisverkäuferin aus Husum, die nebenamtlich Weltmeisterin im Greenland-Style-Rolling ist, sich nasse Unterhosen holen, als ein Wirbel sie nicht losließ und ihr die Rolle versagte. Wer sich danach die Sequenz mit ihren perfekt ausgeführten Rollen angesehen hat, wird nie wieder sagen: Ich komme immer wieder hoch!

Auch wenn kaum jemand von uns ähnlich extreme Unternehmungen wie die im Film gezeigten unternehmen wird, ist es einfach toll zu sehen, was mit einem Seekajak noch möglich ist und dass es da noch viel gibt, was wir lernen können!

Samstag, 3. November 2007

Lampionfahrt des ETV


Samstag, 3. November


Am 3. November fand die Lichter-  und Lampionfahrt des ETV auf der Schwentine statt. Hierzu hatte Angelika Martin, die Wanderwartin des ETV, auch die anderen Kanuvereine eingeladen. Diesem Ruf sind wir gerne gefolgt. Dieses Jahr waren wir von der Kanu-Vereinigung Kiel zu siebt bei der Lichterfahrt und hatten viel Spaß. Glück hatten wir, dass es nicht regnete. Denn Wasser von oben, tut den Lampions nicht sonderlich gut. Es war spannend zu sehen, wie welche Boote geschmückt und mit Lichter ausgestattet wurden. Zum Abschluss  wurde gemeinsam gegrillt und geklönt. Es war rundum wieder eine sehr nette Veranstaltung.

Klaus-Peter

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Erster Mittwoch der dunklen Jahreszeit

Mittwoch, 31.10.

Nach der Zeitumstellung ist unsere Gymnastikgruppe wieder aktiv geworden und rückt heute das erste Mal wieder mit rythmischen wie unrythmischen Übungen der drohenden Vergreisung der Glieder zu Leibe. Nach derart körperlicher Ertüchtigung läuft danach das kühle Nass von Slavko serviert noch mal so willig die Kehle hinunter.


Obwohl keine spektakuläre Veranstaltung auf dem Plan steht, ist das Klubheim nach einiger Zeit heftig belebt und alle geben sich fachlich tiefschürfenden Gesprächen hin. Eine Zeit lang sieht es nicht so aus, als wenn der für heute angesagte Doppelkopfabend noch seine Erfüllung findet, aber schließlich können sich die Zocker doch nicht mehr zurückhalten, zücken Zettel und Griffel und schwelgen in Hochzeiten und Solos.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Grönwohld

Samstag und Sonntag, 20. und 21. Oktober




Die letzte Tour mit Übernachtung für dieses Jahr führt eine vierköpfige Gruppe vom Vereinssteg über Bülk bis zum Campingplatz in Grönwohld im Dänischen Wohld. Bei dieser Tour kommt die beneidenswerte Lage unseres Wohnortes voll zur Geltung: Kein Autotransport ist notwendig, kein verfrühter Feierabend am Freitag muss erkämpft werden, wir kommen einfach morgens zum Bootshaus, packen die Sachen in die Boote, die Boote in die Förde und los geht es.

Richard hatte uns eingeladen, auf seinem Camping-Grundstück zu zelten und wir haben gerne angenommen. Womit wir nicht gerechnet hatten, war, dass Richard das volle Verwöhnprogramm abspuhlt mit Sitzkissen, Sekt und Heizstrahler. Und dass die Sanitäranlagen auf dem Campingplatz schon für sich genommen eine Reise wert sind!

Der Wind meint es nicht so gnädig mit uns wie im letzten Jahr, aber er bläst am Samstag äußerst moderat von vorne. So haben wir bereits nach ca. viereinhalb Stunden Fahrzeit das etwa 30 Kilometer entfernte Ziel erreicht. Am Sonntag meint der Wind es ausgesprochen ungnädig mit uns und bläst uns nach einer 180 Grad-Wende mit einer Stärke von guten vier Beaufort entgegen. Das gibt lange Arme und mit meiner Erkältung in den Knochen bin ich abends dermaßen erschossen, dass ich mir sogar "Traumschiff Surprise" schenke.

Trotzdem eine rundrum gelungene Tour, die ich im nächsten Jahr auf jeden Fall gerne wiederholen möchte. Ein Manko kann ich aber leider nicht verhehlen: Auf den Fotos sind immer nur drei Teilnehmer zu sehen! Da hat keiner der Männer es für notwendig erachtet, auch mal ein Foto vom weiblichen Teil der Gruppe zu machen - und das, wo sie doch den ganzen Zinnober angezettelt hat!

Sonntag, 7. Oktober 2007

Abpaddeln und Kochwettbewerb

Sonntag, 07. Oktober



Wie jedes Jahr wurde die Paddelsaison auch diesmal mit dem gemeinsamen Abpaddeln aller Kieler Kanuvereine abgeschlossen. Während uns der sportliche Teil in den vergangenen Jahren immer in die Schwentine geführt hat, sind wir diesmal zusammen mit den Paddlern vom KKK nur bis zur Umsetzstelle Neumühlen gefahren und haben dort die drei Paddelvereine ETV, TuS und TSV Klausdorf begrüßt. Vor dort ging es gemeinsam bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen kurz in die Hörn. Der gesellige Teil fand dieses Jahr auf dem Gelände des Kieler Kanuklubs statt, wo alle reichlich mit Kaffee, Kuchen, gegrillten Würstchen und anderen Leckereien versorgt wurden. Der Kajakausrüster Gadermann aus Hamburg hatte einen Stand aufgebaut, an dem man einige Boote näher in Augenschein nehmen oder seine Ausrüstung ergänzen konnte.

Später rief unser Festwart Ulf dann zu einem Kochwettbewerb der einflammigen Campingkocher auf. Fünf wackere Teilnehmer(innen) zogen ins Gefecht, bewaffnet mit Suppenlöffel, Schüttelbecher und Salzstreuer. Unter den kritischen Augen des Fachpublikums wurden kenntnisreich die leckersten Arrangements kreiert. Da fiel der Jury die Aufgabe schwer, die Leistungen in eine Rangfolge zu zwingen. Eigentlich war das auch garnicht möglich, denn die Erzeugnisse waren so unterschiedlich und allesamt so lecker, dass man sie eigentlich weder vergleichen noch das eine über das andere stellen konnte. Trotzem hat Ulf diese schier unmenschlich anmutende Aufgabe gewuppt und eine Würdigung gefunden, der alle zustimmen konnten. Ich sage nur: Nächstes Mal fege ich euch alle von der Platte!