Mittwoch, 17. Dezember 2008

Von Whitehorse nach Dawson

Mittwoch, 17. Dezember

Sascha und Michael lassen und heute teilhaben an ihrem Abenteuer, das sie im letzten Sommer nach Kanada gezogen hatte. Sie sind den Yukon River von Whitehorse nach Dawson gepaddelt und haben uns jede Menge tolle Bilder und sogar Videos mitgebracht! Über den langen Lake Laberge, vorbei an Stromschnellen, beäugt von Grizzlies und Schwarzbären und erheitert von Grey Squirrels, den nordamerikanischen Eichhörnchen, geht es immer Richtung Norden dem strömenden Fluss folgend.

Es sind wunderschöne Bilder - und man mag es klaum glauben, dass die beiden immer wieder versichern, sie hätten eigentlich durchgängig schlechtes Wetter gehabt. Ein einmalige Fahrt, die zur Nachahmung animiert - und wenn es (vorerst) nur im Traum ist!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Adventspaddeln und -feier

Sonntag, 7. Dezember




Bei strahlendem Sonnenschein, kaum Wind und milden Temperaturen macht sich eine gute Anzahl Paddler auf den Weg, dieses Geschenk in der uns eigenen Weise zu würdigen: 16 Paddlerinnen und Paddler der Kanuvereinigung Kiel sind heute auf Schwentine, Eider und Förde unterwegs! Ich bin mit Sabine und Jörg auf die Förde gegangen. In angeregte Gespräche vertieft verfliegt Zeit und Raum wie im Nu und unsere Boote über das Wasser nach Norden. Unversehens finden wir uns an der Glockentonne wieder.

Der Flug zurück ist etwas länglicher, denn um diese Jahreszeit ist der Stand der Kondition nicht unbedingt auf seinem Höhepunkt. Aber es ist eine schöne Tour, bei der Jörg wie immer am Ende eisern seine Rolle praktiziert. Ich bin dafür heute zu weich und beschränke mich darauf, mich von hinten an Jörgs Schiff anzuschleichen und zu versuchen, ihn umzukippen. Doch seine Stütztechnik ist zu gut und zu souverän, als dass er wirklich ins Wasser fällt.

Nach der Dusche gesellen wir uns zur Adventsfeier, die bereits auf vollen Touren brummt. Man muss aufpassen, wo man hintritt, denn überall wuseln kleine Kinder herum - das Ergebnis einer vereinsinternen Bevölkerungsexplosion der letzten Jahre. Jeder hat etwas mitgebracht und besonders der Stollen von Sabine hat es mir angetan: Hefeteig mit Mohn und Rumrosinen! Drei meiner vier Lieblingszutaten für Weihnachtsgebäck. Marzipan hatte dem ganzen noch die Krone aufgesetzt!

Ecki hat seine Gitarre und Liederzettel mitgebracht. Unter seiner Führung singen wir bekannte und nicht so bekannte Weihnachtslieder. Helga liest eine rührende Weihnachtsgeschichte vor und nachdem die Kleinen mit dem Keksebacken fertig sind, wird für sie sogar ein Zeichentrickfilm vorgeführt. Ich hatte garnicht so lange bleiben wollen, weil meine Kinder zu Hause alleine sind, aber es war so gemütlich und angenehm, dass es doch später als gedacht geworden ist.

Mittwoch, 26. November 2008

Teppich verlegen!

Mittwoch, 26. November




Die Gymnastikgruppe hat für ein höheres Ziel heute großzügig auf die Ausübung ihres Sportes verzichtet: Es sollen die restlichen Bootsunterlagen mit Teppich versehen werden! Hanno hat sich ein Herz genommen und spontan zu einem Arbeitsdienst aufgerufen. Es sind einige Freiwillige gekommen und so geht die Arbeit nicht nur leicht sondern auch gesellig vonstatten.

Wenn man ein Boot nach dem Beziehen seiner Unterlage wieder in sein altes Fach schiebt, kann man förmlich das wohlige Brummen hören, das es von sich gibt, wenn es über den flauschigen Teppich gleitet!

Sonntag, 23. November 2008

Hallentraining

Sonntag, 23. November



Der erste offene Übungsnachmittag der Saison ließ heute die Massen trotz des sonnigen Wetters in die Schwimmhalle der Universität strömen. Während draußen der Frost die Wassertemperatur der Förde abstürzen lässt, können wir hier drinnen im entspannend warmen Wasser neue Techniken erlernen, unsichere Bewegungen üben und vermeintlich sichere Techniken verfestigen. Ich habe den heutigen Tag ganz unter das Motto "Links!" gestellt, um die Rolle und alle anderen Techniken nicht nur immer mit meiner Schokoladenseite zu üben. Eine gute Maßnahme!

Samstag, 22. November 2008

Wintertour

Samstag, 22. November



Heute nutzten wir das recht sonnige Wetter um auf der Schwentine zu paddeln. An sich sollten wir in Norddeutschland auch Schnee bekommen, aber auf die Schwentine in weiß gepudertem Winterkleid müssen wir wohl noch ein bisschen warten. Es war Hochwasser, so dass die Übersetzstelle teilweise überschwemmt war und auf der Schwentine selbst war auch eine gute Strömung, so dass man sich etwas anstrengen musste, um zur Oppendorfer Mühle und zum E-Werk zu kommen. Auf dem Rückweg legten wir beim TSV Klausdorf an, um kurz unsere Thermoskanne aus der Luke zu packen. Leider waren wir zu spät zum Arbeitsdienst :-) ,aber wir wurden von den Klausdorfer Kanuten nett zu Würstchen und Punsch eingeladen, den sie zum Abschluss ihres Arbeitsdienstes genossen. Zurück über über die Förde gab es zum Abschluss noch ein paar Wellen.

Klaus-Peter

Sonntag, 16. November 2008

Schwentinetour im November

Sonntag, 16. November



Fünf Frauen und drei Männer unserer Kanu-Vereinigung haben sich vom Novemberwetter nicht abschrecken lassen und sind heute am 16. November die Schwentine hochgefahren. Dort gab es einiges zu sehen, wie Eisvogel, Kleiber, Kormorane und vieles mehr. Es war eine gute Strömung auf der Schwentine und ein paar Hindernisse durch umgestürzte Bäume gab es auch zu bewältigen, so dass wir uns bis zur Oppendorfer Mühle und zum E-Werk schon etwas anstrengen mussten. An Wetter war fast alles geboten. Den Südwester oder die Mütze musste man des öfteren auf und ab setzen. Auf dem Borstenpass in der Schwentinemündung ging es diesmal sehr langsam voran, denn das Wasser war teilweise umgeleitet, und so rutschte man nicht richtig. Karen und Jens wollten an sich noch die Howaltsche Metallgießerei als abschließendes Kulturprogramm besuchen, aber leider war die Gießerei geschlossen. Zurück über die Förde durften wir bei dem aufgefrischten Gegenwind noch etwas zurückkeulen. Der Abschluss der Tour fand bei leckerem Kuchen, Kakao und Kaffee diesmal im Pennekamp statt.

Klaus-Peter

Samstag, 1. November 2008

Lichterfahrt

Samstag, 1. November



Heute fand die Lichterfahrt auf der Schwentine statt. Vom Kanuheim des Ellerbeker Turnvereins ging es die Schwentine mit bunt beleuchteten und geschmückten Booten aufwärts zur Klausdorfer Insel. Am Steg des TSV Klausdorf mussten einige Kerzen wieder angezündet bzw. teilweise neue Kerzen angesteckt werden. Auch durch einen leichten Nieselregen von Klausdorf bis nach Ellerbek ließen wir uns den Spaß
nicht nehmen. Beim ETV war schon ein Lagerfeuer angeworfen worden und der Grill wartete auf unsere Würstchen. Thomas vom ETV holte auch ein 10 kg Gurkenfass hervor, welches der Verein als teilnahmestärkster Verein auf der Schwentinewanderfahrt bekommen hatte. Uns Kanuten von der KVK hat dieser Abend beim ETV wie im letzten Jahr wieder super gefallen.

Klaus-Peter

Sonntag, 5. Oktober 2008

Abpaddeln, Flohmarkt und Kochwettbewerb

Sonntag, 5. Oktober



Ich habe meine Tochter Birke überredet, mit mir zum Abpaddeln zu kommen. Und so kämpfen wir uns bei Regen gegen Windstärke acht über die Holtenauer Hochbrücke. Doch leider muss ich ihre Vorfreude enttäuschen: Ein Blick auf die Förde am Hindenburgufer lässt mir keine andere Wahl, als den paddlerischen Teil des heutigen Tages abzusagen.

Aber es steht ja heute auch noch ein Flohmarkt und der Kochwettbewerb auf dem Programm. Das Wetter ist am Nachmittag nur wenig besser, aber die "Händler" bauen ihre Stände in der Bootshalle auf und die Köche ziehen sich in den Schutz des Freidaches zwischen den Poloschuppen zurück. Es wird wieder professionell gekocht, aber leider übersteigt die Zahl der Kostgänger die der Köche bei weitem!

Trotz des nicht optimalen Wetters (das ist eine schamlose Untertreibung) haben alle Beteiligten eine Menge Spaß und man genießt das entspannte Beisammensein und Miteinander.

Donnerstag, 25. September 2008

Letzter Mittwoch der Saison

Mittwoch, 24. September



Heute findet das letzte Mittwochspaddeln dieser Saison statt, denn am 1. Oktober beginnt bereits das nächste Paddeljahr! Wir fahren bei noch bedecktem, grauem Himmel los, der sich aber bald von Osten her blitzeblank blau putzt und uns in ein warmes, herbstliches Abendlicht hüllt. Am Strand von Möltenort treffen wir auf zwei Paddler vom Nachbarverein, von denen einer just das Boot von Gadermann geliehen hat, das Wiebke auch mal probepaddeln wollte. Welch Glückes Geschickt! Freundlicherweise dürfen wir es mal austesten, und Wiebke ist recht angetan davon - von der "einmaligen" Farbe allerdings nicht so sehr. In einer schönen Abendstimmung geht es bald zurück, denn der Sonnenuntergang ist mittlerweile schon arg früh und wartet nicht.

Diese Saison war von den Wetterbedingungen her ausgesprochen bemerkenswert. Zuerst herrschte im Frühjahr ein penetrant konstanter Ostwind, der über Wochen hinweg mit Stärke 5 bis 6 blies. In dieser Zeit hat sich das Wasser der gesamten Ostsee sehr schnell auf 20 Grad erwärmt. Danach folgte eine Zeit wechselnder aber insgesamt häufig kräftiger Winde vornehmlich aus südlicher Richtung. So eine Konstellation führt immer dazu, dass das Oberflächenwasser in der Förde nach draußen getrieben wird und durch kälteres Wasser aus größerer Tiefe ersetzt wird.

So ist dieses Jahr das erste Jahr gewesen, an dass ich mich erinnern kann, in dem die Wassertemperatur in der Förde ständig unterhalb der am Leuchtturm lag. Das ist normalerweise nur im Winter der Fall. Und während mich letztes Jahr meine Kollegen schon immer damit aufgezogen haben, dass Mittwochs nie Wind weht, konnten wir uns dieses Jahr weiß Gott nicht über mangelnde Luftbewegung beklagen. Mal sehen wie es nächstes Jahr wird!

Donnerstag, 18. September 2008

Fledermaustour

Donnerstag, 18. September



Heute fand unter der Leitung von Andrea die Fledermaustour bei Achterwehr statt. Die Dipl.-Biologin Frau B. ging mit uns 19 Kanuten der KVK auf Tour. Wir paddelten in Leihkanadier auf der Eider. Mit den ausgegebenen Detektoren konnten wir verschiedene Fledermausarten „hören“. Außerdem erzählte Frau B. uns sehr viel Wissenswertes über die Fledermäuse.

Klaus-Peter

Sonntag, 14. September 2008

Stegfest

Sonntag, 14. September



Seit Jahren wohnen wir Seite an Seite - und wissen doch verschwindend wenig über einander: die drei Vereine Kieler Kanu Klub, Kanu-Vereinigung Kiel und die Rudergesellschaft Germania. Da ist doch irgendeiner auf die Idee gekommen, etwas an diesem Umstand zu ändern und zu diesem Behufe ein gemeinsames Stegfest ins Leben zu rufen! Eine prima Idee!

Die Idee dahinter war zum einen das gegenseitige persönliche Kennenlernen sowie auch die Möglichkeit, mal die Sportgeräte der anderen Vereine ausprobieren zu können. Von beidem wurde ausgiebig Gebrauch gemacht.

Judith hat sich als erste an das Abenteuer gewagt, eine Runde im Rennkajak zu drehen. Das Einsteigen hat noch ganz vielversprechend geklappt, aber als sie die Hand vom Steg löste, machte es nur "Plumps" und Jule fiel auf der anderen Seite in die Förde. Dadurch nur noch mehr angespornt, wagte sie einen zweiten Versuch und drehte tatsächlich souverän eine Runde!

Es haben noch etliche versucht, ihrem Vorbild nachzueifern, aber außer Sascha, der mit viel Schwimmeinlagen immerhin eine erkleckliche Strecke gepaddelt ist, konnte niemand so recht überzeugen. Auch die Möglichkeit, mal im Ruderboot, Poloboot, Seekajak oder Kanadier zu fahren, wurde rege von den Mitgliedern aller Vereine genutzt und hat viel zum Verständnis und vor allem zum Respekt vor den Fertigkeiten der jeweils anderen Sparten beigetragen.

Etwas schade war, dass das Wetter sich vom noch sonnigen Vormittag zunehmend verschlechtert hatte und ein unangenehm kalter Wind blies. Schließlich setzte sogar ein häßlicher, kalter Sprühregen ein, der das geplante Grillen durchkreuzte. Für mich ist das jedoch kein Grund, das Fest nicht im nächsten Jahr erneut zu veranstalten.

Abschlussfahrt Kindergruppe

Samstag und Sonntag 13. bis 14. September

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Die Kindergruppe, die dieses Jahr ins Leben gerufen worden ist und von Betzi und Jule so wunderbar betreut wird, hat heute ihre Abschlussfahrt. Es soll über die Förde in die Schwentine bis zum Vereinsgelände des TSV Klausdorf gehen. Das ist schon von der Entfernung her eine große Sache, aber mit den 5-6 Windstärken, die vehement aus Osten blasen, wäre dieses Angehen auch für manchen Erwachsenen schon eine echte Herausforderung. Unsere Kleinsten kämpfen wacker und arbeiten sich verbissen gegen Wind und Wellen über die Förde. Das ist mit den kleinen Booten eine enorme Leistung, die allen Respekt verdient.

Zum Glück herrschen im Flusstal der Schwentine ruhigere Bedingungen, so dass man hier das Paddeln eher genießen kann. Auf dem Gelände der Kanuabteilung des TSV Klausdorf werden die Zelte aufgebaut und dann ausgiebig gespielt und gegrillt. Mal sehen, wie wir morgen wieder zurückkommen!