Donnerstag, 9. Juli 2009

Versuch einer Leuchtturmfahrt

Mittwoch, 8. Juli




Für heute hatten wir uns vorgenommen, von Bülk aus zum Kieler Leuchtturm zu fahren. Leider musste das gute Wetter der vergangenen Wochen gerade heute zu Ende gehen und heftige Gewitterschauer uns einen Strich durch die Rechnung machen. Aber wir sind unentwegt nach Falkenstein gefahren, um wenigstens mal ausgiebig im flachen und warmen Wasser vor Laboe zu plantschen. Leider ging direkt bei unserer Ankunft ein ausgewachsener Wolkenbruch über uns nieder, so dass wir lieber noch eine Weile im Auto verblieben.

Vor Laboe angekommen wurden allerhand Techniken ausprobiert. Insbesondere der Frage, wie sich das eigene Boot mit voll geflutetem Cockpit verhält, sind wir nachgegangen. Auf dem Rückweg hat uns der nächste Wolkenbruch erwischt, der so heftig war, dass wir fast die Sicht auf die nahe Tonne verloren haben, die wir ansteuern wollten.

Die Fahrt zum Kieler Leuchtturm müssen wir halt zu einem anderen Termin nachholen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Stein - Heidkate

Mittwoch, 24. Juni




Heute ist Nordwind angekündigt und bietet so auch gleich die Chance dem Trubel der Kieler Woche entkommen: Wir wollen nach Stein fahren und sehen, ob wir dort ein paar nette Wellen finden, mit denen wir spielen können. Leider hat der Wind sich nicht ganz wie angekündigt entwickelt, aber direkt bei Heidkate rollen immerhin ein paar kleine Wellchen an den Strand, in denen wir etwas surfen können. Vielleicht haben wir ja noch einmal das Glück, das ein strammer Nordwind uns größere Wellen beschert.

Freitag, 19. Juni 2009

Noch mehr Bootsreparatur!

Donnerstag, 18. Juni



So ein richtig kaputtes Boot ist natürlich nicht mit einem Mal repariert. Da muss man schon öfter Hand an legen. Die Gelegenheit, einen professionellen Bootsbauer in der Hinterhand zu haben, packen gleich noch mehrere Bootsbesitzer beim Schopfe und bessern kleine und größere "Unebenheiten" in ihren Booten aus. Neben unserem Pflegefall "Loppe", an dem sich im wesentlichen Birgit zu schaffen macht, wird heute gleich an vier weiteren Schiffen gebastelt: An Klaus-Peters "Hobbes" wird die seit langem gährende Scharte der letzten Nordseetour ausgewetzt, Valborg arbeitet ihren Skegschacht nach, ich versuche bei Karens Boot, dem Skegschieber ein neues Gewinde beizubringen und im Hintergrund ist Heiko dabei, seinem Schoner zu etwas mehr Segelfläche zu verhelfen.

So geht manch öde Arbeit durch die Gemeinschaft leichter von der Hand und wenn Valborg dann noch jedem ein Getränk spendiert, ist man doch richtig froh, nach der Arbeit noch vorbeigekommen zu sein!

Donnerstag, 18. Juni 2009

Neue Tonnen

Mittwoch, 17. Juni



Heute konnten wir endlich die neuen Tonnen in der Kieler Förde im Kajak begutachten, über die die Kieler Nachrichten bereits berichtet hatten. Wir waren dieses Mal nur sechs Kanuten auf dem Wasser, so dass man fast meinen könnte im KVK wird mehr im Winter als im Sommer gepaddelt. Auf Grund der geringen Windstärke waren zwei Wasserskifahrer unterwegs, deren Künste bzw. Plumpse ins Wasser wir bewundern konnten. Ein Wasserskifahrer machte echt tolle Sprünge, aber auch später einen filmreifen Platscher. Kurz vor dem Sportboothafen Düsternbrook fischte ich noch eine schwimmende Gastlandflagge von Antigua aus dem Wasser, die ich mitnahm. Man was ja nie für was man sie gebrauchen kann :-) und wohin einen eventuell Kajaktouren führen.

Klaus-Peter

Sonntag, 14. Juni 2009

Alster- und Fleetfahrt

Freitag, 12. bis Sonntag 14. Juni



Wir reisten bereits am Freitag zum Alster Canoe Club nach Hamburg, um dort schon abends gemütlich gemeinsam zu grillen und das Wochenende einzuläuten. Der Zeltplatz des ACC ist sehr schön, und wir wurden sehr freundlich vom Zeltplatzwart aufgenommen.

Am Samstag machten wir uns auf zu einer Stadtrundfahrt in Hamburg auf dem Wasser. Wir durchquerten mehrere Fleete und Teiche, die teilweise durch sehr schicke Villen eingesäumt waren. Zwischendrin gab es auch Bootswerften, eine Badeanstalt, Kleingärten und normale Wohnbebauung zu sehen. Am Ufer der Außenalster machten wir bei herrlichem Sonnenschein unsere Mittagspause bevor wir uns zur berühmten Fontäne und zum Hamburger Rathaus aufmachten. Hier war es um einiges lauter und man merkte, dass man mitten in der Stadt ist. Danach ging es zurück zum ACC über die Binnen- und Außenalster.

Am Sonntag startete eine Gruppe in Wohldorf, um die Alster hinabzupaddeln und die Familiengruppe vom ACC aus auf der Alster nach Norden. Ziel war ein gemeinsamer Treffpunkt eine Grünanlage mit riesigem Spielplatz. Heute war uns das Wetter nicht ganz so hold, aber bis auf zwei kurze Regenereignisse blieb alles trocken. Die Alster ist in diesem Bereich sehr vielfältig. Zwischendrin ist sie sehr kurvig und waldreich, so dass man kaum glauben mag, in Hamburg zu sein. Nach den Fuhlsbütteler Schleusen ist der Fluss sehr breit und wird immer städtischer.

Klaus-Peter

Donnerstag, 4. Juni 2009

Tag der Sportjugend


Donnerstag, 4. Juni


Heute hat die Sportjugend Schleswig-Holstein unsere Kanu-Vereinigung Kiel und den Kieler Kanu Klub besucht. Die Teilnehmer konnten mit Polobooten und Kanadiern ihre Erfahrungen sammeln. Danach gab es gemeinsames Essen und ein gemütliches Beisammensein.

Klaus-Peter

Bootsreparatur

Donnerstag, 4. Juni



Letztes Jahr im Spätsommer ist der "Floh" vom Autodach gesprungen und hat sich allerhand gebrochen. Jens hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, uns sein Wissen als Bootsbauer zur Verfügung zu stellen und dem Patienten in einer gemeinsamen Aktion wieder zu Form zu verhelfen.

Das ist eine echte Herausforderung, denn teilweise ist von der ursprünglichen Form nicht mehr viel Verwertbares anzutreffen. Nach bislang vier Operationen macht sich aber schon wieder Zuversicht breit, dass da mal wieder ein Boot draus werden kann. Die Hoffnung der Teilnehmer besteht auch darin, bei künftigen Reparaturfällen vielleicht das Zepter mal selbst in die Hand nehmen zu können.

Montag, 1. Juni 2009

Familienfahrt

Pfingsten 2009



Die Wettervorhersage für das Pfingstwochenende war gemischt, so dass ich dachte: Gut, das ist wenigsten akzeptabel. Was dann allerdings dabei herauskam, sprengte alle Erwartungen: Sonnenschein pur an allen drei Tagen dazu ein nicht allzu hindernder Wind aus Nordosten! Perfekte Bedingungen!

Dieses Jahr waren derart zahlreiche Anmeldungen eingegangen, dass ich im Vorfeld schon nach der Möglichkeit eines Ausweichsplatzes fragen musste. Auch mit der Anzahl der Boote waren sowohl die Möglichkeiten des Vereins restlos ausgeschöpft wie auch die Transportkapazität der mitgeführten Autos. Letztlich hat aber doch jeder Paddelwillige einen Bootsplatz abbekommen und alle Boote sind wohlbehalten am Haddebyer Noor eingetroffen. Es ist imemr wieder erstaunlich, wie lange man mit so einem Tross braucht, um letztlich in Wallung zu kommen!

Am Noor finden wir unseren Platz wunderbar gemäht vor und wir schaffen es nach einigem rangieren sogar, alle Zelte darauf unterzubringen. Niemand muss also ausgelagert werden! Diesmal sind wieder besonders kleine Kinder dabei, das jüngste ist erst sieben Monate alt, hat aber schon eine kräftige Stimme. Die Eltern mit den größeren Kindern erinnern sich an die Zeit, als ihre eigenen Sprösslinge so lautstark mit ihrem kleinen Leben gehadert haben und sonnen sich in der Tatsache, diese Phase hinter sich zu haben. Das macht den Eltern der kleineren Kinder Mut, dass auch ihre Kinder diesen Zustand irgendwann überwinden.

Das obligatorische Grillen, bei dem sich jeder bei den mitgebrachten Salaten bedient, geht nahtlos in das gemeinsame Singen über. Tapfer überstehen wir auch Svens Lieblingslieder, die meist etwas düster von Tod und Thule und gespaltenen Köpfen mit Pest und Cholera handeln. Aber uns würde etwas fehlen, wenn wir auf sie verzichten müssten!

Auch das Paddeln kommt diesmal nicht zu kurz. Eine kleine Truppe unternimmt noch einen Ausflug auf die Schlei, wo wir uns das Gelände der letztjährigen Landesgartenschau ansehen. Um unter dem Damm hindurch wieder zurück ins Noor zu gelangen, müssen wir uns herzhaft anstrengen, denn durch den nachlassenden Ostwind baut das in die Schlei zurücklaufende Wasser eine heftige Strömung gegen uns auf.

Samstag, 9. Mai 2009

Kids-Festival

Samstag, 9. Mai

Die Stad Kiel veranstaltet heute das alljährliche Kids-Festival. Dazu trägt die Kanu-Vereinigung Kiel ihren Beitrag bei, indem wir den Kindern die Möglichkeit geben, mal im Kajak oder im Poloboot zu fahren und zu erleben, wie sich so etwas anfühlt. Es finden sich auch einige Kinder, die sich trauen, sich einmal in so kippelige Dinger zu setzen und sie mutig ausprobieren. Insgesamt ist das Interesse dieses Jahr deutlich geringer als in den letzten Jahren. Möglicherweise hängt es auch damit zusammen, dass wir unser Informationsmaterial nicht so werbewirksam postieren können, da der scharfe Ostwind es uns sonst sofort vom Tisch räumt. Wir werden uns für das nächste Jahr geeignete Maßnahmen überlegen.

Sonntag, 26. April 2009

Regionales Sicherheitstraining

Samstag, 26. April




Dank der zahlreichen Sonnentage Ende April hat sich die Förde auf gnädige 10 Grad erwärmt! Das ist das eine akzeptable Temperatur, um Rettungstechniken auf und im Wasser zu üben. Zu diesem Zweck haben sich anderthalb Dutzend Paddler aus unserem Verein und von der Salzwasserunion bei uns eingefunden. Bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen Lufttemperaturen und einem forschen Ostwind werden zuerst einige theoretische Aspekte an Land durchgegangen und die dabei gesehenen Techniken danach auf dem Wasser praktiziert. Am Nachmittag geht es zum Schwentineschwall, der heute besonders viel Wasser in die Förde speist. Dort können wir am praktischen Beispiel erfahren und üben, dass man im "Wildwasser" eigentlich genau zur anderen Seite stützt und lehnt, als man das vom Salzwasser her gewohnt ist. Eine lohnende Erfahrung!

Zurück vor unserem heimischen Klub werden noch mal die letzten nassen Rettungstechniken geübt. Es zeigt sich auch hier wieder, dass allein die Kenntnis der Techniken noch nicht hinreicht, sie sicher zu beherrschen - man muss sie auch regelmäßig praktizieren, damit sie im Bedarfsfalle ohne nachzudenken abrufbar sind!

Die Veranstaltung klingt aus mit einem gemütlichen Beisammensein in unserem Klubheim bei Kassler, Hering und Satarasch, das Slavko, Maja und ihre Truppe für uns bereitet haben.

Sonntag, 19. April 2009

Anpaddeln

Sonntag, 19. April




"Wind O 5. Höchsttemperaturen 5 Grad", so lautete die Wettervorhersage noch gestern abend. Da war mir doch etwas mulmig zumute und ich war mir sicher, dass ich mein Angebot zum Umsetzen mit Trailer wahr machen werden müsste. Heute morgen sah die Welt aber viel versöhnlicher aus: "Wind O 2-3, Höchsttemperaturen 13 Grad, solare Einstrahlung - ungebremst!" Überaus pünktlich versammeln sich die Paddler der KVK vor ihrem Klubheim um fast zeitgleich mit dem Trupp des Nachbarvereins abzulegen. Das gab es noch nie! Nur eine Paddlerin kam deutlich verspätet zum Steg - mit so einer lächerlichen Begründung, dass man sie im Bootshaus eingeschlossen hatte!

Gemeinsam fahren wir zur Umsetzstelle in Neumühlen, bei der wir uns letztes Jahr noch arg gequält haben. Heute geht es mit der neuen Fisch- und Bootsrutsche deutlich einfacher und schneller. Helga grüßt uns von den Brücken unterwegs, denn sie legt den Weg zum Vereinsgelände des TSV Klausdorf zu Fuß zurück, das wir dieses mal aber vor ihr erreichen. Beim ETV gibt es dann Kaffee, Kuchen und Würstchen. Letztere sind aber auf Grund der unerwartet hohen Nachfrage schnell erschöpft. Trotzdem eine gelungene Veranstaltung - ein herzliches Danke an alle an der Organisation Beteiligten!

Pünktlich um 15 Uhr treffen wir wieder auf unserem eigenen Vereinsgelände ein, wo der Grill schon angefacht und der Kakao von unserem Festwart angerührt ist. Hier klingt der Tag bei gemütlichem Klönschnack in strahlendem Sonnenschein aus.

Die Saison ist eröffnet! Jetzt kann gepaddelt werden, dass sich die Balken biegen!

Donnerstag, 19. März 2009

Warmer Regen

Donnerstag, 19. März

Für diesen Fall günstige Umstände haben es mir ermöglicht, heute im Haus der Fördesparkasse eine Spendenurkunde für unseren Verein entgegen zu nehmen. Zusammen mit etwa 60 weiteren Vertretern anderer Vereine und Organisationen wurde ich in den Tagungsaal des Geldinstituts gebeten. Dort hielt ein Vertreter der Sparkasse eine geschmeidige Rede, die erfreulich knapp gehalten war und das Hohelied auf das Ehrenamt in der Gesellschaft darstellte.

Die Empfänger der Spenden wurden einzeln aufgerufen und es wurde jeweils der im Spendenantrag genannte Verwendungszweck erwähnt. Ich war sehr beeindruckt, von der Breitbandigkeit der vertretenen Organisationen und der Vielfalt der Projekte. Das ging von einem Verein zur Förderung Gehörgeschädigter, der den Betrag für neue Stuhlbezüge einsetzen will, über einen Verein zur Jugendförderung, der gerne eine "Niederseilgarten" (nie gehört, aber klingt logisch, denn da braucht man nicht die aufwendige Sicherung wie bei einem Hochseilgarten!) aufbauen möchte, bis zu einem Tauchverein, der neue Tauchanzüge kaufen möchte, weil die Kinder des jetzigen Jahrgangs viel dünner sind als die des vorherigen!

Es hat keine viertel Stunde gedauert, da waren 120 Tausend Euro verteilt! Aber ich hatte den Eindruck, dass das mal ein Geldbetrag ist, der wirklich gut und sinnvoll investiert ist! Und zu guter Letzt hat unser Verein hier ja auch einen spürbaren Rückenwind bekommen, den wir zur Förderung unserer Jugendarbeit nutzen werden.