Mittwoch, den 25.11.
Eine für den Durchschnittskanuten etwas ungewöhnliche Reise hat Jürgen unternommen. Er zeigt uns heute Bilder von seinem Urlaub mit der Familie in Russland. Wir wissen viel über so ferne Länder wie Amerika, Australien und Neuseeland. Aber über das eigentlich so nahe Russland wissen wir erstaunlich wenig.
Dabei bietet das Land eine Fülle von fantastischen Möglichkeiten, wie Jürgen mit dem Kanu abgelegene Flüsse zu erkunden. Wenn sich das Land und die Beziehungen weiter entwickeln - wer weiß, vielleicht wird Russland in Zukunft häufiger das Ziel von Kanutouren.
Mir haben es insbesondere die vielen "privaten" Brücken über die Flüsse angetan. Da der Staat einerseits nicht alles regelt und nicht für jedes Dorf eine Brücke baut, das eine brauchen würde, er aber andererseits auch keine großartige Kontrolle privat erstellter Bauten durchführt, nimmt "der Russe an sich" die Sache gern selbst in die Hand. Da werden entweder in einer Art Baumark Standard-Brückenelemente gekauft, oder einfach irgendwelche ausgedienten Bestandteile ehemaliger Industrieanlangen recycled und damit eine Brücke in Eigeninitialtive erstellt. Da wo man sie gerade braucht. Benutzung auf eigene Gefahr!
Für Paddler haben diese Kunstwerke russischer Improvisationskunst aber leider den Nachteil, dass sie natürlich in keiner Karte verzeichnet sind und andererseits häufig noch nicht einmal die für einen Kanadier erforderliche Mindestdurchfahrthöhe besitzen. So ist manches Mal ebenfalls Improvisationskunst vonnöten, um diese Hindernisse zu überwinden.
Mittwoch, 25. November 2009
Sonntag, 11. Oktober 2009
Tour auf der Wakenitz
Sonntag, 11. Oktober

Dem Wetter nach herrscht eindeutig November an diesem trüben Oktobermorgen. Trotzdem findet die Fahrt mit elf Teilnehmer überraschend guten Zuspruch. Ich habe ja schon seit genau zwanzig Jahren vor, einmal auf diesem Fluss zu paddeln, seit dem ich damals gleich nach dem Mauerfall an seinem Ufer stand und mich seine Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit in den Bann gezogen hatten.
Direkt am Nordende des Ratzeburger Sees setzen wir unsere Boote ein. Im trüben Grau paddeln wir durch das nicht merklich fließende, schwarze Wasser in Richtung Lübeck. Nur selten sieht man Zeichen der Zivilisation. Ein vergessenes Stück Land möchte man meinen, gäbe es da die A24 nicht, die wuchtig das Tal durchschneidet. Doch ein paar hundert Meter davon entfernt, ist alles wieder verträumt und neblig und still.
Es gibt unglaublich viele Eisvögel hier. Einer ist sogar so abgebrüht, dass er uns bis auf einen Meter heranlässt und lange Zeit nicht daran denkt wegzufliegen. So komme ich zu meinem ersten Foto eines solchen blauen Fliegers, auf dem man ihn auch ohne Lupe und erklärende Worte erkennen kann.
Schön, dass Klaus-Peter diese Fahrt angeboten hat und ich meinem schon so alten Vorhaben endlich nachkommen konnte.

Dem Wetter nach herrscht eindeutig November an diesem trüben Oktobermorgen. Trotzdem findet die Fahrt mit elf Teilnehmer überraschend guten Zuspruch. Ich habe ja schon seit genau zwanzig Jahren vor, einmal auf diesem Fluss zu paddeln, seit dem ich damals gleich nach dem Mauerfall an seinem Ufer stand und mich seine Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit in den Bann gezogen hatten.
Direkt am Nordende des Ratzeburger Sees setzen wir unsere Boote ein. Im trüben Grau paddeln wir durch das nicht merklich fließende, schwarze Wasser in Richtung Lübeck. Nur selten sieht man Zeichen der Zivilisation. Ein vergessenes Stück Land möchte man meinen, gäbe es da die A24 nicht, die wuchtig das Tal durchschneidet. Doch ein paar hundert Meter davon entfernt, ist alles wieder verträumt und neblig und still.
Es gibt unglaublich viele Eisvögel hier. Einer ist sogar so abgebrüht, dass er uns bis auf einen Meter heranlässt und lange Zeit nicht daran denkt wegzufliegen. So komme ich zu meinem ersten Foto eines solchen blauen Fliegers, auf dem man ihn auch ohne Lupe und erklärende Worte erkennen kann.
Schön, dass Klaus-Peter diese Fahrt angeboten hat und ich meinem schon so alten Vorhaben endlich nachkommen konnte.
Sonntag, 4. Oktober 2009
Abpaddeln
Sonntag, 4. Oktober

Das erste Mal, seit dem ich denken kann, ist unser Verein Ausrichter des Treffens aller Kanu-Vereine nach dem Abpaddeln. Das erzeugt Vorfeld jede Menge geschäftiges Brummen, das unser Festwart Ulf souverän in geordnete Bahnen lenkt. Leider gibt sich das Wetter am Vortag wenig kooperativ und auch für heute ist die Vorhersage ziemlich abschreckend: Wind aus West mit Stärke 6 und Regen bei niedrigen Temperaturen. Nicht eben einladende Bedingungen. Aber drei unerschrockene Frauen, wagen sich trotzdem aufs Wasser und machen die traditionelle Schwentinetour.
Entgegen den Erwartungen verschont und das Wetter doch mit dem Schlimmsten und die paar kurzzeitigen Schauer wettern wir gelassen im soliden Mannschaftszelt ab. Auch die Gäste der anderen Vereine zeigen sich wetterfest: Vom Klausdorfer TSV hat sich eine beachtliche Abordnung gegen den Wind zu uns herübergekämpft und genießt nun heißen Kakao und Kuchen. Vom ETV lassen es sich fast ein Dutzend Paddler nicht nehmen, an der gemeinsamen Zusammenkunft teilzunehmen und kommen per Auto um die Hörn herum zu uns gefahren! Ein schönes Zeichen von Gemeinsinn!
Nur unser Grill zeigt sich bei diesen Bedingungen als nicht unbedingt optimal geeignet: Um ca. fünf Würstchen zu grillen, benötigen wir etwa einen Sack Holzkohle, so sehr facht der Wind das Feuer an! Alle Bemühungen, den Zug durch Holzplatten und Bretter zu reduzieren, nützen leider nichts. Aber zum Glück hat unser Festulf ja Grillkohle in Mengen bereit gestellt!

Das erste Mal, seit dem ich denken kann, ist unser Verein Ausrichter des Treffens aller Kanu-Vereine nach dem Abpaddeln. Das erzeugt Vorfeld jede Menge geschäftiges Brummen, das unser Festwart Ulf souverän in geordnete Bahnen lenkt. Leider gibt sich das Wetter am Vortag wenig kooperativ und auch für heute ist die Vorhersage ziemlich abschreckend: Wind aus West mit Stärke 6 und Regen bei niedrigen Temperaturen. Nicht eben einladende Bedingungen. Aber drei unerschrockene Frauen, wagen sich trotzdem aufs Wasser und machen die traditionelle Schwentinetour.
Entgegen den Erwartungen verschont und das Wetter doch mit dem Schlimmsten und die paar kurzzeitigen Schauer wettern wir gelassen im soliden Mannschaftszelt ab. Auch die Gäste der anderen Vereine zeigen sich wetterfest: Vom Klausdorfer TSV hat sich eine beachtliche Abordnung gegen den Wind zu uns herübergekämpft und genießt nun heißen Kakao und Kuchen. Vom ETV lassen es sich fast ein Dutzend Paddler nicht nehmen, an der gemeinsamen Zusammenkunft teilzunehmen und kommen per Auto um die Hörn herum zu uns gefahren! Ein schönes Zeichen von Gemeinsinn!
Nur unser Grill zeigt sich bei diesen Bedingungen als nicht unbedingt optimal geeignet: Um ca. fünf Würstchen zu grillen, benötigen wir etwa einen Sack Holzkohle, so sehr facht der Wind das Feuer an! Alle Bemühungen, den Zug durch Holzplatten und Bretter zu reduzieren, nützen leider nichts. Aber zum Glück hat unser Festulf ja Grillkohle in Mengen bereit gestellt!
Sonntag, 13. September 2009
Paddelstilschulung
Sonntag, 13. September

„Am Ende der Schulung werdet ihr nicht mehr können als jetzt am Anfang. Aber ihr wisst dann, was und wie ihr üben könnt“. Die Worte von Sascha, die er zu Beginn der Paddelstil- und Technikschulung an die Teilnehmenden richtet, werden zunächst ungläubig bis leicht frustriert aufgenommen. Dann geht es, mit Hilfe von direktem und Video-gestütztem Feedback, an die Trockenübungen. Jeder kommt dran, oder drauf: auf die Bank, in Zeitlupe vorpaddeln. Jede Menge nützliche Tipps, die es auf dem Wasser ins Boot zu transportieren gilt. Dass Paddelstil so vielfältig – und so komplex – sein kann! Das kann man sich beim ersten Mal gar nicht alles merken. Sascha führt anschließend noch – trocken – Steuer- und Stützschläge vor. Nach der Mittagspause geht es endlich aufs Wasser, wo es gar nicht so einfach ist, auf stilistische Feinheiten zu achten: Viel Wind und Welle, bei der Gruppe bleiben, ohne dabei den Mitpaddlern vor den Bug zu fahren – und dann noch die großen Schiffe… Einig sind sich am Ende alle: Spaß und Spannung und Lernen – eine erfolgreiche Mischung, alle wollen fleißig weiter üben, und das ganz ohne Hausaufgaben…

„Am Ende der Schulung werdet ihr nicht mehr können als jetzt am Anfang. Aber ihr wisst dann, was und wie ihr üben könnt“. Die Worte von Sascha, die er zu Beginn der Paddelstil- und Technikschulung an die Teilnehmenden richtet, werden zunächst ungläubig bis leicht frustriert aufgenommen. Dann geht es, mit Hilfe von direktem und Video-gestütztem Feedback, an die Trockenübungen. Jeder kommt dran, oder drauf: auf die Bank, in Zeitlupe vorpaddeln. Jede Menge nützliche Tipps, die es auf dem Wasser ins Boot zu transportieren gilt. Dass Paddelstil so vielfältig – und so komplex – sein kann! Das kann man sich beim ersten Mal gar nicht alles merken. Sascha führt anschließend noch – trocken – Steuer- und Stützschläge vor. Nach der Mittagspause geht es endlich aufs Wasser, wo es gar nicht so einfach ist, auf stilistische Feinheiten zu achten: Viel Wind und Welle, bei der Gruppe bleiben, ohne dabei den Mitpaddlern vor den Bug zu fahren – und dann noch die großen Schiffe… Einig sind sich am Ende alle: Spaß und Spannung und Lernen – eine erfolgreiche Mischung, alle wollen fleißig weiter üben, und das ganz ohne Hausaufgaben…
Sonntag, 30. August 2009
TDK - Kreuzfahrer in der Hörn
Sonntag, 30. August

Als Abschlussfahrt für den Tag des Kanusports geht es heute in die Hörn. Dort geben sich an diesem Wochenende die dicken Kreuzfahrtschifffe die Klinke in die Hand. Ein beeindruckendes Erlebnis, sich mit seinem kleinen Kajak zwischen solch überdimensionalen Kolossen zu bewegen.
Die Gruppe ist fast 50 Teilnehmer stark und das Wetter meint es sogar gnädig mit uns: Während es vorher noch wie aus Kübeln geschüttet hat, scheint während der gesamten Zeit, die wir im Hafen verbringen, die Sonne. Leider kommen die Kübel auf der Rückfahrt nach Klausdorf wieder heftig zum Einsatz und für den Rest des Tages kaum zur Ruhe. Als Trost kommt am späten Nachmittag Meno Schrader mit seinem Kamerateam zu uns und dreht einen kurzen Spot für den Wetterbericht. Darin verspricht er uns eine durchgreifende Besserung des Wetters für den kommenden Tag!

Als Abschlussfahrt für den Tag des Kanusports geht es heute in die Hörn. Dort geben sich an diesem Wochenende die dicken Kreuzfahrtschifffe die Klinke in die Hand. Ein beeindruckendes Erlebnis, sich mit seinem kleinen Kajak zwischen solch überdimensionalen Kolossen zu bewegen.
Die Gruppe ist fast 50 Teilnehmer stark und das Wetter meint es sogar gnädig mit uns: Während es vorher noch wie aus Kübeln geschüttet hat, scheint während der gesamten Zeit, die wir im Hafen verbringen, die Sonne. Leider kommen die Kübel auf der Rückfahrt nach Klausdorf wieder heftig zum Einsatz und für den Rest des Tages kaum zur Ruhe. Als Trost kommt am späten Nachmittag Meno Schrader mit seinem Kamerateam zu uns und dreht einen kurzen Spot für den Wetterbericht. Darin verspricht er uns eine durchgreifende Besserung des Wetters für den kommenden Tag!
Samstag, 29. August 2009
TDK - Leuchtturmfahrt
Samstag, 29. August

Als Alternative zur Schwentine-Wanderfahrt beim Tag des Kanusportes soll heute eine Seekajaktour zu Leuchttürmen der Kieler Förde stattfinden. Als Option steht die Fahrt zum Leuchtturm Kiel auf dem Zettel, aber da ist Petrus davor und muss die Bedingungen entsprechend gestalten.
Wir sind 21 Paddler in 20 Booten, wegen der besseren Steuerbarkeit auf fünf überschaubare Gruppen aufgeteilt, die jeweils von erfahrenen "FähnleinführerInnen" geleitet werden. Der Wind gibt sich viel moderater als angesagt, so dass die meisten nach einer kurzen Pause in Bülk die etwa sieben Kilometer weite Überfahrt angehen wollen. Doch kaum sind wir ein paar hundert Meter weit gepaddelt, da brummelt Petrus etwas von "Njet, mein Sohn!" Wir fahren sofort an den Strand nördlich von Bülk und hoffen, dass das Gewitter nur eine kurze Randerscheinung ist. Als es sich nach einiger Zeit deutlich aufhellt und wir schon Morgenluft wittern, spricht Petrus abermals ein Machtwort mit kräftiger Stimme. Ich klettere zusammen mit meinem Bordmeteorologen Martin kurz die Steilküste hoch, um weiter in die Zukunft des Wetters blicken zu können. Der Anblick gibt zwar guten Grund zur Hoffnung, die Wetterlage ist aber alles andere als stabil. So steht meine Entscheidung fest: Wir lassen den Kieler Leuchtturm heute, wo er ist und fahren zurück.
Als wir südlich von Bülk paddeln, stellt sich der Himmel vollkommen hell und harmlos dar: Weiße Wolken, soweit das Auge reicht, kaum Wind und die Sonne scheint sogar. Da fragt man sich schon, warum wir die Fahrt eigentlich abgebrochen haben. Aber kaum eine viertel Stunde später zieht wie aus dem Nichts eine schwarze Wand mit einer dermaßenen Geschwindigkeit hinter der Küste empor, dass wir abermals hektisch an den Strand flüchten müssen.
Trotz des ausgelassenen dritten Leuchtturmes war es eine schöne Tour, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Und alle haben eindrucksvoll erlebt und gelernt, wie sehr die Durchführbarkeit und das Gelingen einer Seekajaktour von Petrus' Wirken abhängt und wie schnell sich seine Laune grundlegend ändern kann.

Als Alternative zur Schwentine-Wanderfahrt beim Tag des Kanusportes soll heute eine Seekajaktour zu Leuchttürmen der Kieler Förde stattfinden. Als Option steht die Fahrt zum Leuchtturm Kiel auf dem Zettel, aber da ist Petrus davor und muss die Bedingungen entsprechend gestalten.
Wir sind 21 Paddler in 20 Booten, wegen der besseren Steuerbarkeit auf fünf überschaubare Gruppen aufgeteilt, die jeweils von erfahrenen "FähnleinführerInnen" geleitet werden. Der Wind gibt sich viel moderater als angesagt, so dass die meisten nach einer kurzen Pause in Bülk die etwa sieben Kilometer weite Überfahrt angehen wollen. Doch kaum sind wir ein paar hundert Meter weit gepaddelt, da brummelt Petrus etwas von "Njet, mein Sohn!" Wir fahren sofort an den Strand nördlich von Bülk und hoffen, dass das Gewitter nur eine kurze Randerscheinung ist. Als es sich nach einiger Zeit deutlich aufhellt und wir schon Morgenluft wittern, spricht Petrus abermals ein Machtwort mit kräftiger Stimme. Ich klettere zusammen mit meinem Bordmeteorologen Martin kurz die Steilküste hoch, um weiter in die Zukunft des Wetters blicken zu können. Der Anblick gibt zwar guten Grund zur Hoffnung, die Wetterlage ist aber alles andere als stabil. So steht meine Entscheidung fest: Wir lassen den Kieler Leuchtturm heute, wo er ist und fahren zurück.
Als wir südlich von Bülk paddeln, stellt sich der Himmel vollkommen hell und harmlos dar: Weiße Wolken, soweit das Auge reicht, kaum Wind und die Sonne scheint sogar. Da fragt man sich schon, warum wir die Fahrt eigentlich abgebrochen haben. Aber kaum eine viertel Stunde später zieht wie aus dem Nichts eine schwarze Wand mit einer dermaßenen Geschwindigkeit hinter der Küste empor, dass wir abermals hektisch an den Strand flüchten müssen.
Trotz des ausgelassenen dritten Leuchtturmes war es eine schöne Tour, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Und alle haben eindrucksvoll erlebt und gelernt, wie sehr die Durchführbarkeit und das Gelingen einer Seekajaktour von Petrus' Wirken abhängt und wie schnell sich seine Laune grundlegend ändern kann.
Freitag, 28. August 2009
TDK - Paddeln und Kultur
Freitag, 28. August
Im Rahmen des Tags des Kanusportes hat Dieter vom Kieler Kanu Klub eine Führung durch die Kieler Innenstadt angeboten. Etwa 20 Paddler sind seinem Aufruf gefolgt und lassen sich von ihm über die bewegte Vergangenheit der Stadt informieren. Viel Mühe hat er sich gemacht und beeindruckende Bilder von alten Ansichten herausgekramt. So wusste ich gar nicht, dass das gesamte Gelände, auf dem unsere beiden Klubs stehen früher noch zur Förde gehörte und wir nur deswegen festen Grund unter den Füßen haben, weil hier der gesamte Trümmerschutt aus dem 2. Weltkrieg in die Förde gekippt wurde.
Höhepunkt um wahrsten Sinne des Wortes war die Besteigung des Rathausturmes, von dem aus man einen phantastischen Blick auf die Stadt genießt. Mit der gerade genossenen Hintergrundinformation sieht man die Stadt gleich mit ganz andern Augen.
Freitag, 7. August 2009
Sommerabend
Mittwoch, 6. August
Obwohl wir mitten in den Sommerferien stecken, haben sich heute acht Paddler zu einem Ausflug eingefunden. Mit dabei Bärbel, die aus Lübeck nach Kiel gewechselt ist und einen neuen Verein sucht. Wir sind mehrheitlich alte Hasen die in der Blüte ihrer Jahre stehen und um diese Jahreszeit auch in der Blüte ihrer Kondition. So geht es zügig in Richtung Glockentonne und zurück. Norbert vom Nachbarverein hat sich und als Gast angeschlossen, aber wenn man sich bei jemandem keine Sorgen machen muss, dass er das Tempo mithält, dann bei Herrn Norbert P. aus A.!

Auf der Rücktour begegnen uns auf Höhe der Munitionspier Karen und Klaus-Peter in ihrem Segelboot. Sie haben heute Gäste und sind daher mit einen anderen Art Wasserfahrzeug unterwegs. Es herrscht fantastisches Sommerwetter, ohne eine Wolke am Himmel und ohne drückende Hitze. Der Wind weht leicht aus Nordost. Da ist es kein Wunder, dass die Segler alt aussehen gegen uns und neidvoll zusehen müssen wie wir vorbeiziehen.

Zurück am Steg werden noch einige Rollen im mollig warmen Wasser praktiziert. Respekt gilt Bärbel, die das zügige Tempo ohne erkennbares Nachlassen mitgefahren ist, obwohl die Trainingsmöglichkeiten in ihrem alten Verein nach ihrem Bekunden nicht unbedingt optimal waren.
Obwohl wir mitten in den Sommerferien stecken, haben sich heute acht Paddler zu einem Ausflug eingefunden. Mit dabei Bärbel, die aus Lübeck nach Kiel gewechselt ist und einen neuen Verein sucht. Wir sind mehrheitlich alte Hasen die in der Blüte ihrer Jahre stehen und um diese Jahreszeit auch in der Blüte ihrer Kondition. So geht es zügig in Richtung Glockentonne und zurück. Norbert vom Nachbarverein hat sich und als Gast angeschlossen, aber wenn man sich bei jemandem keine Sorgen machen muss, dass er das Tempo mithält, dann bei Herrn Norbert P. aus A.!
Auf der Rücktour begegnen uns auf Höhe der Munitionspier Karen und Klaus-Peter in ihrem Segelboot. Sie haben heute Gäste und sind daher mit einen anderen Art Wasserfahrzeug unterwegs. Es herrscht fantastisches Sommerwetter, ohne eine Wolke am Himmel und ohne drückende Hitze. Der Wind weht leicht aus Nordost. Da ist es kein Wunder, dass die Segler alt aussehen gegen uns und neidvoll zusehen müssen wie wir vorbeiziehen.
Zurück am Steg werden noch einige Rollen im mollig warmen Wasser praktiziert. Respekt gilt Bärbel, die das zügige Tempo ohne erkennbares Nachlassen mitgefahren ist, obwohl die Trainingsmöglichkeiten in ihrem alten Verein nach ihrem Bekunden nicht unbedingt optimal waren.
Donnerstag, 9. Juli 2009
Versuch einer Leuchtturmfahrt
Mittwoch, 8. Juli

Für heute hatten wir uns vorgenommen, von Bülk aus zum Kieler Leuchtturm zu fahren. Leider musste das gute Wetter der vergangenen Wochen gerade heute zu Ende gehen und heftige Gewitterschauer uns einen Strich durch die Rechnung machen. Aber wir sind unentwegt nach Falkenstein gefahren, um wenigstens mal ausgiebig im flachen und warmen Wasser vor Laboe zu plantschen. Leider ging direkt bei unserer Ankunft ein ausgewachsener Wolkenbruch über uns nieder, so dass wir lieber noch eine Weile im Auto verblieben.
Vor Laboe angekommen wurden allerhand Techniken ausprobiert. Insbesondere der Frage, wie sich das eigene Boot mit voll geflutetem Cockpit verhält, sind wir nachgegangen. Auf dem Rückweg hat uns der nächste Wolkenbruch erwischt, der so heftig war, dass wir fast die Sicht auf die nahe Tonne verloren haben, die wir ansteuern wollten.
Die Fahrt zum Kieler Leuchtturm müssen wir halt zu einem anderen Termin nachholen.

Für heute hatten wir uns vorgenommen, von Bülk aus zum Kieler Leuchtturm zu fahren. Leider musste das gute Wetter der vergangenen Wochen gerade heute zu Ende gehen und heftige Gewitterschauer uns einen Strich durch die Rechnung machen. Aber wir sind unentwegt nach Falkenstein gefahren, um wenigstens mal ausgiebig im flachen und warmen Wasser vor Laboe zu plantschen. Leider ging direkt bei unserer Ankunft ein ausgewachsener Wolkenbruch über uns nieder, so dass wir lieber noch eine Weile im Auto verblieben.
Vor Laboe angekommen wurden allerhand Techniken ausprobiert. Insbesondere der Frage, wie sich das eigene Boot mit voll geflutetem Cockpit verhält, sind wir nachgegangen. Auf dem Rückweg hat uns der nächste Wolkenbruch erwischt, der so heftig war, dass wir fast die Sicht auf die nahe Tonne verloren haben, die wir ansteuern wollten.
Die Fahrt zum Kieler Leuchtturm müssen wir halt zu einem anderen Termin nachholen.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Stein - Heidkate
Mittwoch, 24. Juni

Heute ist Nordwind angekündigt und bietet so auch gleich die Chance dem Trubel der Kieler Woche entkommen: Wir wollen nach Stein fahren und sehen, ob wir dort ein paar nette Wellen finden, mit denen wir spielen können. Leider hat der Wind sich nicht ganz wie angekündigt entwickelt, aber direkt bei Heidkate rollen immerhin ein paar kleine Wellchen an den Strand, in denen wir etwas surfen können. Vielleicht haben wir ja noch einmal das Glück, das ein strammer Nordwind uns größere Wellen beschert.

Heute ist Nordwind angekündigt und bietet so auch gleich die Chance dem Trubel der Kieler Woche entkommen: Wir wollen nach Stein fahren und sehen, ob wir dort ein paar nette Wellen finden, mit denen wir spielen können. Leider hat der Wind sich nicht ganz wie angekündigt entwickelt, aber direkt bei Heidkate rollen immerhin ein paar kleine Wellchen an den Strand, in denen wir etwas surfen können. Vielleicht haben wir ja noch einmal das Glück, das ein strammer Nordwind uns größere Wellen beschert.
Freitag, 19. Juni 2009
Noch mehr Bootsreparatur!
Donnerstag, 18. Juni

So ein richtig kaputtes Boot ist natürlich nicht mit einem Mal repariert. Da muss man schon öfter Hand an legen. Die Gelegenheit, einen professionellen Bootsbauer in der Hinterhand zu haben, packen gleich noch mehrere Bootsbesitzer beim Schopfe und bessern kleine und größere "Unebenheiten" in ihren Booten aus. Neben unserem Pflegefall "Loppe", an dem sich im wesentlichen Birgit zu schaffen macht, wird heute gleich an vier weiteren Schiffen gebastelt: An Klaus-Peters "Hobbes" wird die seit langem gährende Scharte der letzten Nordseetour ausgewetzt, Valborg arbeitet ihren Skegschacht nach, ich versuche bei Karens Boot, dem Skegschieber ein neues Gewinde beizubringen und im Hintergrund ist Heiko dabei, seinem Schoner zu etwas mehr Segelfläche zu verhelfen.
So geht manch öde Arbeit durch die Gemeinschaft leichter von der Hand und wenn Valborg dann noch jedem ein Getränk spendiert, ist man doch richtig froh, nach der Arbeit noch vorbeigekommen zu sein!

So ein richtig kaputtes Boot ist natürlich nicht mit einem Mal repariert. Da muss man schon öfter Hand an legen. Die Gelegenheit, einen professionellen Bootsbauer in der Hinterhand zu haben, packen gleich noch mehrere Bootsbesitzer beim Schopfe und bessern kleine und größere "Unebenheiten" in ihren Booten aus. Neben unserem Pflegefall "Loppe", an dem sich im wesentlichen Birgit zu schaffen macht, wird heute gleich an vier weiteren Schiffen gebastelt: An Klaus-Peters "Hobbes" wird die seit langem gährende Scharte der letzten Nordseetour ausgewetzt, Valborg arbeitet ihren Skegschacht nach, ich versuche bei Karens Boot, dem Skegschieber ein neues Gewinde beizubringen und im Hintergrund ist Heiko dabei, seinem Schoner zu etwas mehr Segelfläche zu verhelfen.
So geht manch öde Arbeit durch die Gemeinschaft leichter von der Hand und wenn Valborg dann noch jedem ein Getränk spendiert, ist man doch richtig froh, nach der Arbeit noch vorbeigekommen zu sein!
Donnerstag, 18. Juni 2009
Neue Tonnen
Mittwoch, 17. Juni

Heute konnten wir endlich die neuen Tonnen in der Kieler Förde im Kajak begutachten, über die die Kieler Nachrichten bereits berichtet hatten. Wir waren dieses Mal nur sechs Kanuten auf dem Wasser, so dass man fast meinen könnte im KVK wird mehr im Winter als im Sommer gepaddelt. Auf Grund der geringen Windstärke waren zwei Wasserskifahrer unterwegs, deren Künste bzw. Plumpse ins Wasser wir bewundern konnten. Ein Wasserskifahrer machte echt tolle Sprünge, aber auch später einen filmreifen Platscher. Kurz vor dem Sportboothafen Düsternbrook fischte ich noch eine schwimmende Gastlandflagge von Antigua aus dem Wasser, die ich mitnahm. Man was ja nie für was man sie gebrauchen kann :-) und wohin einen eventuell Kajaktouren führen.
Klaus-Peter

Heute konnten wir endlich die neuen Tonnen in der Kieler Förde im Kajak begutachten, über die die Kieler Nachrichten bereits berichtet hatten. Wir waren dieses Mal nur sechs Kanuten auf dem Wasser, so dass man fast meinen könnte im KVK wird mehr im Winter als im Sommer gepaddelt. Auf Grund der geringen Windstärke waren zwei Wasserskifahrer unterwegs, deren Künste bzw. Plumpse ins Wasser wir bewundern konnten. Ein Wasserskifahrer machte echt tolle Sprünge, aber auch später einen filmreifen Platscher. Kurz vor dem Sportboothafen Düsternbrook fischte ich noch eine schwimmende Gastlandflagge von Antigua aus dem Wasser, die ich mitnahm. Man was ja nie für was man sie gebrauchen kann :-) und wohin einen eventuell Kajaktouren führen.
Klaus-Peter
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