Mittwoch, 3. Februar
Heute fand wieder ein Spieleabend in unserem Vereinsheim statt. Auf den Straße Schnee, Eis und Schlaglöcher. Kommt unter diesem Umständen überhaupt jemand? Doch! Vier Frauen und zwei Männer!
Karen hat an diesem Abend ein neues Spiel mitgebracht: "Ausgerechnet Buxtehude - Wer kennt sich in Deutschland aus?". Ein nettes Spiel in dem es um die Geographiekenntnisse und die Lage von Städten zueinander geht. Auch wenn sich dies zuerst trocken anhört, hat das Spiel viel Spaß gemacht. Danach wurde ein Klassiker auf dem KVK-Spielabend gespielt: "Wizard" bevor wir uns um 22 Uhr alle auf den Heimweg machen mussten.
Klaus-Peter
Mittwoch, 3. Februar 2010
Sonntag, 31. Januar 2010
Hallenpaddeln
Sonntag, 31. Januar
Das Rollentraining heute fängt erst einmal mit Schneeschippen an. Wir müssen den Bootstrailer freischaufeln, und haben Mühe ihn überhaupt mit vereinten Kräften auf die Straße zu ziehen. Etliche haben ihre Teilnahme absagen müssen - allzu sehr hat der Schneefall Kiel ins Chaos gestürzt.
Trotzdem habe ich nachher 20 zahlende Teilnehmer auf meiner Liste und in der Halle alle Hände voll zu tun, die Übungswilligen zu beschäftigen. Ich kümmere ich vorwiegend um Britta und Daniel. Ralf bekommt auch noch einige Lektionen ab, aber der ist schon weiter, so dass er auch alleine gut zurecht kommt.
Als ich mit den beiden zum Schluss noch einmal ins kleine Becken gehe, bekommt Britta tatsächlich die Rolle mehrfach alleine hin und Daniel ist kurz davor. Ein schöner Erfolg für die beiden!
Das Rollentraining heute fängt erst einmal mit Schneeschippen an. Wir müssen den Bootstrailer freischaufeln, und haben Mühe ihn überhaupt mit vereinten Kräften auf die Straße zu ziehen. Etliche haben ihre Teilnahme absagen müssen - allzu sehr hat der Schneefall Kiel ins Chaos gestürzt.
Trotzdem habe ich nachher 20 zahlende Teilnehmer auf meiner Liste und in der Halle alle Hände voll zu tun, die Übungswilligen zu beschäftigen. Ich kümmere ich vorwiegend um Britta und Daniel. Ralf bekommt auch noch einige Lektionen ab, aber der ist schon weiter, so dass er auch alleine gut zurecht kommt.
Als ich mit den beiden zum Schluss noch einmal ins kleine Becken gehe, bekommt Britta tatsächlich die Rolle mehrfach alleine hin und Daniel ist kurz davor. Ein schöner Erfolg für die beiden!
Mittwoch, 27. Januar 2010
Tourenplanung Tidengewässer

Mittwoch, 27. Januar
Ich habe mich heute nicht getraut, den Hügel zu unserem Parkplatz mit dem Auto hinunter zu fahren! Es hat so sehr geschneit und gestürmt, dass ich fürchtete, nachher nicht wieder hinauf zu kommen! Eigentlich hätte ich kaum erwartet, dass sich jemand durch dieses Wetter kämpfen würde um meinem Vortrag zu lauschen. Aber dann ist trotz dieser widrigen Umstände doch noch eine erkleckliche Anzahl an Zuhörern zusammengekommen. Sogar der gesundheitlich schwer angeschlagene Klaus-Peter hat es sich nicht nehmen lassen, mir die Ehre zu erweisen! Respekt!
Ich hatte außerdem Bedenken, dass das Thema vielen vielleicht etwas zu dröge werden könnte, denn es sind nicht weniger als 82 Folien bei der Vorbereitung zusammengekommen, die ich heute abend auf das Auditorium loslasse. Hinzu kommen noch kleine Aufgaben, die mit Gezeitenkalender, Strömungsatlas und Seekarte zu bearbeiten sind. Aber in den Gesichtern ist keine Müdigkeit zu erkennen - im Gegenteil: es entstehen immer wieder lebhafte Diskussionen, die ich etwas im Zaume halten muss, damit wir nicht gar zu sehr zeitlich aus dem Ruder laufen. So sind mehr als zwei Stunden vergangen, als ich meine letzte Folie auf die Leinwand werfe.
Für manchen war es eher die Auffrischung von ehemals gehörtem, aber schon mit einer leichten Staubschicht bedecktem Wissen, für mache war es eine erschlagende Fülle - aber für alle wurde allen (wieder) bewusst, dass man sich bei einer Tour auf einem Tidengewässer eben doch einige Gedanken machen muss, bevor man "Geht klar!" rufen kann!
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Ausbildung,
Themenabend
Mittwoch, 20. Januar 2010
Aaland-Inseln
Mittwoch, 20. Januar
Thomas vom ETV zeigt uns heute Bilder von seinem Sommerurlaub mit Angelika auf den Aaland-Inseln. "Auf den Bildern ist eigentlich nichts besonderes zu sehen: Nur Wasser, Steine und Himmel!", gibt Thomas gleich zu Anfang zu bedenken. Aber es ist etwas besonderes! Es sind all die Dinge zwischen den Steinen, dem Wasser und dem Himmel zu sehen, weswegen wir unseren Sport so lieben: Die Natur, die Einsamkeit, die Bewegung, die frische Luft, die Begegnung, das Unbekannte, die Ruhe, die Entspannung. Man konnte förmlich an den Gesichtern der beiden Paddler sehen, wie die Entspannung in immer tiefere Schichten ihres Wesens sickerte.
Die Gesamtstrecke, die die beiden zurückgelegt haben war beachtlich und sie haben sich dabei größtenteils in Gegenden aufgehalten, wo Paddler normalerweise nicht so häufig unterwegs sind. Ich finde besonders spannend die vielen kleinen Tipps und Informationen am Rande. Wie man es schafft, sich trotz der Vielzahl und Unübersichtlichkeit der Inseln nicht zu verirren, wie man sich vierzehn Tage verpflegt, ohne Hunger leiden zu müssen, oder dass man doch darauf achten sollte, dass der östliche Teil des Archipels, das "eigentlicht Finnland" eben tatsächlich Finnland ist und damit eine Stunde voraus!
Samstag, 16. Januar 2010
Hallenpaddeln
Sonntag, den 16. Januar

"Der Teich ist doch zugefroren!" Völlig irritiert über den Anblick unserer Boote fragt uns ein kleiner Steppke, was wir denn eigentlich wollen. Nun, der Teich vor der Halle ist eh nur 20cm tief - da ist das Rollen etwas mühsam. Wir gehen dazu lieber in die Halle, in der das 6 Meter tiefe Becken mit angenehm warmen Wasser gefüllt ist.
Hier üben wir grundlegende und fortgeschrittene Techniken. Es ist das erste Mal im Jahr und somit eine gute Gelegenheit für die einen, längst vergessene Bewegungsabläufe wieder in Erinnerung zu rufen. Andere wollen einfach noch nicht beherrschte Abläufe perfektionieren.

Für die noch nicht so Erfahrenen ist es eine Gelegenheit, ohne Furcht, gleich ins kalte Wasser zu fallen, noch nicht so geläufige Bewegungen zu üben. "Ohne Furcht" ist allerdings etwas schwierig, wenn der Wanderwart allzu unerbittlich die falsche Kopfhaltung korrigiert!
Neben diesen technischen Aspekten bietet so ein Hallentermin auch die günstige Gelegenheit, einmal fremde Boote auf ihre Roll- und Manövriertauglichkeit zu testen. Das ist natürlich besonders hilfreich, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich ein Boot zuzulegen.

"Der Teich ist doch zugefroren!" Völlig irritiert über den Anblick unserer Boote fragt uns ein kleiner Steppke, was wir denn eigentlich wollen. Nun, der Teich vor der Halle ist eh nur 20cm tief - da ist das Rollen etwas mühsam. Wir gehen dazu lieber in die Halle, in der das 6 Meter tiefe Becken mit angenehm warmen Wasser gefüllt ist.
Hier üben wir grundlegende und fortgeschrittene Techniken. Es ist das erste Mal im Jahr und somit eine gute Gelegenheit für die einen, längst vergessene Bewegungsabläufe wieder in Erinnerung zu rufen. Andere wollen einfach noch nicht beherrschte Abläufe perfektionieren.
Für die noch nicht so Erfahrenen ist es eine Gelegenheit, ohne Furcht, gleich ins kalte Wasser zu fallen, noch nicht so geläufige Bewegungen zu üben. "Ohne Furcht" ist allerdings etwas schwierig, wenn der Wanderwart allzu unerbittlich die falsche Kopfhaltung korrigiert!
Neben diesen technischen Aspekten bietet so ein Hallentermin auch die günstige Gelegenheit, einmal fremde Boote auf ihre Roll- und Manövriertauglichkeit zu testen. Das ist natürlich besonders hilfreich, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich ein Boot zuzulegen.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Doko-Abend
Mittwoch, 13. Januar

Martina hat heute zu einem Doppelkopfabend eingeladen. Zurm Aufwärmen spielen wir allerdings einige Runden "Der große Dalmuti". Ich arbeite mich die soziale Leiter kontinuierlich vom "Kleinen Diener" bis zum "Großen Dalmuti" hoch - aber dann ist das Spiel zu Ende und der Ernst beginnt: Doppelkopf!

Nie hat mir jemand die Regeln so schön plastisch und nachvollziehbar erklärt wie Martina an diesem Abend! Es sind eine Reihe wirklich unbeleckter Anfänger dabei, aber nach ein paar Runden der Orientierung spielen sie professionell mit. Das Spiel ist so fesselnd, dass wir alle länger bleiben als eigentlich beabsichtigt.
Martina hat heute zu einem Doppelkopfabend eingeladen. Zurm Aufwärmen spielen wir allerdings einige Runden "Der große Dalmuti". Ich arbeite mich die soziale Leiter kontinuierlich vom "Kleinen Diener" bis zum "Großen Dalmuti" hoch - aber dann ist das Spiel zu Ende und der Ernst beginnt: Doppelkopf!
Nie hat mir jemand die Regeln so schön plastisch und nachvollziehbar erklärt wie Martina an diesem Abend! Es sind eine Reihe wirklich unbeleckter Anfänger dabei, aber nach ein paar Runden der Orientierung spielen sie professionell mit. Das Spiel ist so fesselnd, dass wir alle länger bleiben als eigentlich beabsichtigt.
Samstag, 2. Januar 2010
Shackleton-Tour 2010
Samstag, 2. Januar

Heute findet die traditionelle Shackleton-Tour des TSV-Klausdorf statt. Klaus-Peter und Corinna setzen mit dem Auto um und fahren direkt vom Vereinsgelände des TSV los. Corinna und ich fahren auf eigenem Kiel über die Förde.
Es herrscht traumhaftes Wetter mit Flaute und Sonnenschein - allerdings liegen die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Das macht auch das Umsetzen in Neumühlen nicht ganz unproblematisch. Das Süßwasser der Schwentine schwallt immer wieder auf den Steg und bildet hier eine unangenehme Eisschicht, auf der man mit Neoprenschuhen keinen wirklich guten Halt findet.
Direkt hinter der Umsetztstelle treffen wir auf die vom Vereinsgelände des TSV gestarteten Paddler. Nach einer ausgiebigen Begrüßungspause geht es noch einmal um die Insel und dann zum Grillplatz des gastgebenden Vereins. Hier haben fleißige Helfer den "Grillpilz" liebevoll weihnachtlich geschmückt und die Kohle bereits angeheizt. Es ist Zeit und Gelegenheit für einen netten Klönschnack, Fachsimpeleien oder Fantasien über mögliche künftige Paddeltouren. Die Entdeckung des Jahres 2010: Heißer Orangensaft! Der Bringer bei kalten Füßen, gebrochenem Herzen und Heimweh!
Ein herzlicher Dank geht an das Festkommitee des TSV-Klausdorf für die freundliche und üppige Bewirtung!

Heute findet die traditionelle Shackleton-Tour des TSV-Klausdorf statt. Klaus-Peter und Corinna setzen mit dem Auto um und fahren direkt vom Vereinsgelände des TSV los. Corinna und ich fahren auf eigenem Kiel über die Förde.
Es herrscht traumhaftes Wetter mit Flaute und Sonnenschein - allerdings liegen die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Das macht auch das Umsetzen in Neumühlen nicht ganz unproblematisch. Das Süßwasser der Schwentine schwallt immer wieder auf den Steg und bildet hier eine unangenehme Eisschicht, auf der man mit Neoprenschuhen keinen wirklich guten Halt findet.
Direkt hinter der Umsetztstelle treffen wir auf die vom Vereinsgelände des TSV gestarteten Paddler. Nach einer ausgiebigen Begrüßungspause geht es noch einmal um die Insel und dann zum Grillplatz des gastgebenden Vereins. Hier haben fleißige Helfer den "Grillpilz" liebevoll weihnachtlich geschmückt und die Kohle bereits angeheizt. Es ist Zeit und Gelegenheit für einen netten Klönschnack, Fachsimpeleien oder Fantasien über mögliche künftige Paddeltouren. Die Entdeckung des Jahres 2010: Heißer Orangensaft! Der Bringer bei kalten Füßen, gebrochenem Herzen und Heimweh!
Ein herzlicher Dank geht an das Festkommitee des TSV-Klausdorf für die freundliche und üppige Bewirtung!
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Natur, Kultur und Paddeln
Mittwoch, den 9. Dezember
Eine Reise an die Loire und die Dordogne - die haben Karen und Klaus-Peter im vergangenen Sommer gemacht. Heute zeigen sie uns Bilder von ihrer Tour:
"Im September 2009 haben wir diesmal unseren Urlaub nicht im Norden, sondern im Herzen und im Süden von Frankreich verlebt. Unter dem Motto "Kultur, Natur und Paddeln" waren wir auf der zuerst auf der Loire, wo wir sechs Etappen gepaddelt sind. Später besuchten wir an einem Tag die Vezere und paddelten am Ende des Urlaubs in der großartigen Landschaft der Dordogne."
Sonntag, 6. Dezember 2009
Der Nikolaus bei der KVK!
Sonntag, 6. Dezember

Heute soll der Nikolaus in die Kanu-Vereinigung Kiel kommen! Es haben sich allerhand liebe Kinder eingefunden, die mit kräftiger Stimme heilige Lieder singen und schummrigen Geschichten lauschen, die von Helga vorgetragen werden.

Mitten hinein in dieses geschäftige Idyll platzt ein Mann im roten Anzug mit schwerem Sack auf dem Rücken. Der Nikolaus hat uns tatsächlich gefunden! Und er hat für jedes der lieben Kinder ein wunderbares Geschenk in seinem Sack. Da entfleucht das gelernte Gedicht der leicht bibbernden Brust fast wie von selbst!
Heute soll der Nikolaus in die Kanu-Vereinigung Kiel kommen! Es haben sich allerhand liebe Kinder eingefunden, die mit kräftiger Stimme heilige Lieder singen und schummrigen Geschichten lauschen, die von Helga vorgetragen werden.
Mitten hinein in dieses geschäftige Idyll platzt ein Mann im roten Anzug mit schwerem Sack auf dem Rücken. Der Nikolaus hat uns tatsächlich gefunden! Und er hat für jedes der lieben Kinder ein wunderbares Geschenk in seinem Sack. Da entfleucht das gelernte Gedicht der leicht bibbernden Brust fast wie von selbst!
Adventspaddeln
Sonntag, 6. Dezember
Bevor der Nikolaus ins Klubheim kommt, wollen einige Paddler noch die Gelegenheit nutzen und eine Runde frische Luft auf der Förde schnuppern.
Mit der entsprechenden Kleidung, den unverzichtbaren Utensilien wie heißen Tee und knusprige Kekse geht es bis hinter den Friedrichsorter Leuchtturm. Dort herrscht geschäftiges Treiben an diesem Adventssonntag. Nach der stärkenden Pause geht es zurück ins geheizte Klubheim zu Kaffee, Kuchen und noch mehr Keksen.
Mittwoch, 25. November 2009
Bilder von Russland
Mittwoch, den 25.11.
Eine für den Durchschnittskanuten etwas ungewöhnliche Reise hat Jürgen unternommen. Er zeigt uns heute Bilder von seinem Urlaub mit der Familie in Russland. Wir wissen viel über so ferne Länder wie Amerika, Australien und Neuseeland. Aber über das eigentlich so nahe Russland wissen wir erstaunlich wenig.
Dabei bietet das Land eine Fülle von fantastischen Möglichkeiten, wie Jürgen mit dem Kanu abgelegene Flüsse zu erkunden. Wenn sich das Land und die Beziehungen weiter entwickeln - wer weiß, vielleicht wird Russland in Zukunft häufiger das Ziel von Kanutouren.
Mir haben es insbesondere die vielen "privaten" Brücken über die Flüsse angetan. Da der Staat einerseits nicht alles regelt und nicht für jedes Dorf eine Brücke baut, das eine brauchen würde, er aber andererseits auch keine großartige Kontrolle privat erstellter Bauten durchführt, nimmt "der Russe an sich" die Sache gern selbst in die Hand. Da werden entweder in einer Art Baumark Standard-Brückenelemente gekauft, oder einfach irgendwelche ausgedienten Bestandteile ehemaliger Industrieanlangen recycled und damit eine Brücke in Eigeninitialtive erstellt. Da wo man sie gerade braucht. Benutzung auf eigene Gefahr!
Für Paddler haben diese Kunstwerke russischer Improvisationskunst aber leider den Nachteil, dass sie natürlich in keiner Karte verzeichnet sind und andererseits häufig noch nicht einmal die für einen Kanadier erforderliche Mindestdurchfahrthöhe besitzen. So ist manches Mal ebenfalls Improvisationskunst vonnöten, um diese Hindernisse zu überwinden.
Eine für den Durchschnittskanuten etwas ungewöhnliche Reise hat Jürgen unternommen. Er zeigt uns heute Bilder von seinem Urlaub mit der Familie in Russland. Wir wissen viel über so ferne Länder wie Amerika, Australien und Neuseeland. Aber über das eigentlich so nahe Russland wissen wir erstaunlich wenig.
Dabei bietet das Land eine Fülle von fantastischen Möglichkeiten, wie Jürgen mit dem Kanu abgelegene Flüsse zu erkunden. Wenn sich das Land und die Beziehungen weiter entwickeln - wer weiß, vielleicht wird Russland in Zukunft häufiger das Ziel von Kanutouren.
Mir haben es insbesondere die vielen "privaten" Brücken über die Flüsse angetan. Da der Staat einerseits nicht alles regelt und nicht für jedes Dorf eine Brücke baut, das eine brauchen würde, er aber andererseits auch keine großartige Kontrolle privat erstellter Bauten durchführt, nimmt "der Russe an sich" die Sache gern selbst in die Hand. Da werden entweder in einer Art Baumark Standard-Brückenelemente gekauft, oder einfach irgendwelche ausgedienten Bestandteile ehemaliger Industrieanlangen recycled und damit eine Brücke in Eigeninitialtive erstellt. Da wo man sie gerade braucht. Benutzung auf eigene Gefahr!
Für Paddler haben diese Kunstwerke russischer Improvisationskunst aber leider den Nachteil, dass sie natürlich in keiner Karte verzeichnet sind und andererseits häufig noch nicht einmal die für einen Kanadier erforderliche Mindestdurchfahrthöhe besitzen. So ist manches Mal ebenfalls Improvisationskunst vonnöten, um diese Hindernisse zu überwinden.
Sonntag, 11. Oktober 2009
Tour auf der Wakenitz
Sonntag, 11. Oktober

Dem Wetter nach herrscht eindeutig November an diesem trüben Oktobermorgen. Trotzdem findet die Fahrt mit elf Teilnehmer überraschend guten Zuspruch. Ich habe ja schon seit genau zwanzig Jahren vor, einmal auf diesem Fluss zu paddeln, seit dem ich damals gleich nach dem Mauerfall an seinem Ufer stand und mich seine Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit in den Bann gezogen hatten.
Direkt am Nordende des Ratzeburger Sees setzen wir unsere Boote ein. Im trüben Grau paddeln wir durch das nicht merklich fließende, schwarze Wasser in Richtung Lübeck. Nur selten sieht man Zeichen der Zivilisation. Ein vergessenes Stück Land möchte man meinen, gäbe es da die A24 nicht, die wuchtig das Tal durchschneidet. Doch ein paar hundert Meter davon entfernt, ist alles wieder verträumt und neblig und still.
Es gibt unglaublich viele Eisvögel hier. Einer ist sogar so abgebrüht, dass er uns bis auf einen Meter heranlässt und lange Zeit nicht daran denkt wegzufliegen. So komme ich zu meinem ersten Foto eines solchen blauen Fliegers, auf dem man ihn auch ohne Lupe und erklärende Worte erkennen kann.
Schön, dass Klaus-Peter diese Fahrt angeboten hat und ich meinem schon so alten Vorhaben endlich nachkommen konnte.

Dem Wetter nach herrscht eindeutig November an diesem trüben Oktobermorgen. Trotzdem findet die Fahrt mit elf Teilnehmer überraschend guten Zuspruch. Ich habe ja schon seit genau zwanzig Jahren vor, einmal auf diesem Fluss zu paddeln, seit dem ich damals gleich nach dem Mauerfall an seinem Ufer stand und mich seine Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit in den Bann gezogen hatten.
Direkt am Nordende des Ratzeburger Sees setzen wir unsere Boote ein. Im trüben Grau paddeln wir durch das nicht merklich fließende, schwarze Wasser in Richtung Lübeck. Nur selten sieht man Zeichen der Zivilisation. Ein vergessenes Stück Land möchte man meinen, gäbe es da die A24 nicht, die wuchtig das Tal durchschneidet. Doch ein paar hundert Meter davon entfernt, ist alles wieder verträumt und neblig und still.
Es gibt unglaublich viele Eisvögel hier. Einer ist sogar so abgebrüht, dass er uns bis auf einen Meter heranlässt und lange Zeit nicht daran denkt wegzufliegen. So komme ich zu meinem ersten Foto eines solchen blauen Fliegers, auf dem man ihn auch ohne Lupe und erklärende Worte erkennen kann.
Schön, dass Klaus-Peter diese Fahrt angeboten hat und ich meinem schon so alten Vorhaben endlich nachkommen konnte.
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