Sonntag, 27. Juni 2010

40. Internationales Kieler Woche Kanupolo-Turnier

Samstag, den 26. Juni bis Sonntag, den 27. Juni


Das diesjährige Kieler-Woche-Kanupolo-Turnier ist Hans und Helga Abraham gewidmet, die den Verein wesentlich gestaltet und getragen haben, aber mittlerweile beide leider verstorben sind. Besseres Wetter hätten sie sich nicht wünschen können, denn beide Tage scheint die Sonne aus vollen Kräften auf Aktive und Organisatoren herunter.

Zur Jubiläumsausgabe dieses Turniers hatte der Verein sich besondere Mühe gegeben, das Ereignis liebevoll zu gestalten. Auf einer Fotowand gab es Eindrücke aus den vergangenen 40 Jahren zu bewundern. Die dort abgebildeten Teilnehmer der ersten deutschen Damen-Polo-Mannschaft sind größtenteils unserer Einladung gefolgt, genau wie die beiden Weltmeisterinnen Ortrud Kibbel und Kristina Weber. Sogar ein Vertreter der Stadt erwies dem Turnier die Ehre und sprach ein paar Begrüßungsworte. Und schließlich gab es nach langen Jahren ein Wiedersehen mit Anna Jammer - früher Kruse, die heute die norwegische Nationalmannschaft trainiert.

Für die siegreichen Mannschaften gab es diesmal besonders viel mit nach Hause zu nehmen: Neben allerlei praktischen Sachen auch einen kurze Einweisung von Gerdi, wie man Kieler Sprotten fachgerecht verspeist! Durch die gut durchgeplante und straffe Organisation war sichergestellt, dass das Turnier mitsamt Siegerehrung so rechtzeitig zu Ende war, dass wir uns alle zusammen das tolle Achtelfinal-Spiel der deutschen gegen die englische Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft ansehen konnten!

Hatte ich schon erwähnt, dass in diesem Jahr erstmalig seit 40 Jahren ein Herren-Team der Kanu-Vereinigung Kiel dieses Turnier gewonnen hat? Der Artikel in den Kieler Nachrichten ist hier zu finden.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Paddeln in der Kieler Woche

Mittwoch, 23. Juni



Kieler Woche - und schönes Wetter! Wie konnte das passiern? Bei angenehmen Temperaturen von knapp über 20 Grad und lieblichen Winden aus West treibt es heute abend die Paddler der Kieler Kanuvereine aufs Wasser. Die Vereinsgrenzen verwischen dabei auf angenehme Weise, denn die meisten treibt es eh in die Hörn, wo sich die Traditionssegler an ihren Liegeplätzen drängen. Ganz hinten brummen seltsame Gefährte durchs Wasser: Überdimensionale Rettungsringe mit Außen - nein: Innenborder, der asymetrisch und beweglich aufgehängt ist, so dass man mit den Dingern wie mit Auto-Scootern auf dem Jahrmarkt fahren kann. Daneben liegt die Solar-Yacht von Knieriem und die bis zu 100 km/h schnelle l'Hydroptère wie aus einer anderen Welt.

Die meisten wollen heute nur einer gemütlichen "Schaufensterbummel" machen, um dann noch etwas über die Kieler Woche zu flanieren oder die Deutsche Fussball-Nationalmannschaft bei ihrem Kampf unterstützen, in Südafrika ins Achtelfinale einzuziehen. Als ich während des Spieles mit Karen und dem Fahrrad nach Hause radle, können wir getrost mitten auf der Straße radeln - außer uns ist kaum jemand unterwegs.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Gemeinsames Grillen mit dem KKK






Mittwoch, 16. Juni

Für heute ist kurzfristig das gemeinsame Grillen mit unserem Nachbarverein angesetzt worden. Da der KKK immer etwas früher als wir zu seiner Mittwochstour aufbricht, haben wir uns auf einen Kompromiss für die gemeinsame Abfahrt geeinigt. Aber so richtig geklappt hat es nicht, denn die Uni-Lübeck hat 14.000 Demonstranten geschickt, die alles daran gesetzt haben, die Innenstadt zu blockieren und ein termingerechtes Aufschlagen aller Teilnehmer zu verhindern. Aber die Rückkehr der separat gestarteten Kleingruppen erfolgt ausgesprochen synchron, so dass mit vereinten Kräften daran gegangen werden kann, den Ketchup und die Salate in Stellung zu bringen und den Grill anzuheizen.

Das Wetter enspricht der Stimmung - heiter und entspannt. Die Atmosphäre zwischen den Klubs ist mittlerweile wunderbar vertraut und familiär. Ein schöner Erfolg der laufenden Bemühungen, Berührungspunkte und gemeinsame Veranstaltungen zu schaffen. Zu meiner eigenen Überraschung und großen Freude erhalte ich sogar eine Einladung, an der Herrentour des Nachbarklubs im nächsten Jahr teilzunehmen!

Montag, 7. Juni 2010

Montagspaddeln







Montag, 7. Juni

Seit Mitte Mai sind wir wieder mit unserer Montagstruppe unterwegs. Anfangs war das Wasser noch unerwartet kalt, aber heute ist es bereits deutlich über 14 Grad - man wird ja genügsam, wenn man so einen Winter und Frühjahr hinter sich hat!

Zwar ist dieser Termin darauf ausgelegt, auch blutigen Anfängern eine Einstieg in das Paddeln auf der Förde und dem Meer zu bieten, aber dieses Jahr geben die Einsteiger dieses Jahr ein sehr gutes Bild ab: alle kommen auf Anhieb mit Bedingungen zurecht, die man nicht mehr unbedingt als von Anfängern ohne Probleme zu bewältigen einstufen kann. Es macht Spaß mit derart motivierten Interessenten zu paddeln.

Sonntag, 6. Juni 2010

2. Harburger Hafenfahrt

Sonntag, 6, Juni




Bei super Wetter nahmen wir an der 2.Harburger Hafenfahrt teil. Von den beiden angebotenen Touren hatten wir die große Runde gewählt. Zuerst ging es die Süderelbe abwärts zur Köhlbrandbrücke, wo wir einen guten Blick zu den großen Containerterminals bei Altenwerder hatten. Durch verschiedene Hafenbecken paddelten wir zum Grasbroock. Unterwegs kamen wir an idyllischen Hausboote vorbei,die wir hier nicht so ohne weiteres erwartet hätten. Auf der Rückfahrt durch den Reiherstieg konnte wir noch einen richtigen Stückgutfrachter sehen, von denen es ja leider nicht mehr so viele gibt. Beim WV Süderelbe gab es zum Ausklang noch Kaffee und Kuchen und Würstchen bevor wir uns auf die Heimfahrt nach Kiel machen mussten.

Klaus-Peter

Samstag, 24. April 2010

Regionales Sicherheittraining

Samstag, 24. April



Die letzten Tage waren bitterkalt und ich war schon sehr gespannt, wieviele Unentwegte sich denn nun zum Sicherheitstraining einfinden würden, aber mein Kleinmut wurde eindrucksvoll widerlegt: Siebzehn Teilnehmer vom Kieler Kanu-Klub, dem ETV, der Kanu-Vereinigung Kiel und der Salzwasser-Union versammelten sich wie gewohnt mehr oder minder pünktlich um neun Uhr vor unserer Bootshalle.

Der theoretische Teil auf dem Rasen ist einigermaßen auszuhalten, weil die Sonne uns gnädig bescheint. Das ist ein gutes Argument, die Wichtigkeit zu betonen, auf jede Tour Sonnencreme und Sonnenbrille mitzunehmen. Daneben sollte man aber auch noch eine Pfeife, eine Mütze, etwas zu trinken, zu essen, ein Handy, Signalraketen, Erste-Hilfe-Set und und und griffbereit mit sich führen. Etwas viel wenn man dabei auch noch das Paddel bedienen können will. Aber irgendwie schafft man es dann doch immer, allen unentbehrlichen Ausrüstungsgegenständen einen geeigneten Platz zuzuweisen.

Während wir unsere Aufwärmübungen auf dem Rasen vor der Kiellinie machen, fährt als erstes das weltgrößte Solarschiff zu seiner Probefahrt raus und wenig später läuft die Thor Heyerdahl mit einer Meute von Schülern nach einem halbjährigem Aufenthalt in der Südsee wieder in Kiel ein. Ein interessanter Hintergrund. Entsprechend maritim eingestimmt gehen wir aufs Wasser.

Der Vormittag ist ganz der Paddeltechnik gewidmet. Da werden allerlei Steuerschläge erklärt, vorgeführt und geübt. Und immer wieder die Erkenntnis: jeder Steuerschlag wirkt nur dann wirklich gut, wenn er durch ein entsprechendes Ankanten unterstützt wird. Da muss man manchmal etwas länger überlegen, bevor man für jeden Steuerschlag die richtige Seite hochkantet. Kurz vor der Mittagspause wird das Üben der hohen Stütze so weit getrieben, bis jeder einmal ins Wasser gefallen ist und damit den nahtlosen Übergang zur nassen Partnerrettung vollzogen hat. Das Wasser ist heute nicht ganz neun Grad warm, aber da kaum Wind weht und die Sonne so kräftig scheint, sind alle eher überrascht, wie wenig unangenehm ein Sturz in die Fluten ist. Nur der Moment, bis man dann wirklich umgekippt ist, ist unangenehm!

Mich hat besonders die Einsatzfreude der Teilnehmer erfreut. Insbesondere Ragnhild, die bei dem ersten Wiedereinstieg gar nicht glücklich war und es am Nachmittag trotzdem nochmals versucht hat und dass, obwohl sie statt Trockenanzug beim zweiten Teil nur noch einen Neoshorty anhatte. Respekt!

Abends beim gemeinsamen Klönschnack im Klub versuchte Slavko uns noch zum Platzen zu bringen, indem er ständig weitere Heringe, Hacksteaks und Bratkartoffeln auffuhr. Wir haben uns wacker gewehrt, insbesondere Rainer hat bei den Bratkartoffeln wahre Heldentaten vollbracht, aber schließlich mussten wir doch klein bei geben!

Ein rundum schönes Ereignis so ein Sicherheitstraining: man trifft nette Leute, paddelt mit ihnen auf und unter dem Wasser und lässt den Tag gemütlich in Geselligkeit ausklingen. Solche Veranstaltungen liebe ich!

Sonntag, 18. April 2010

Anpaddeln

Sonntag, 18. April



Wir haben mal wieder unveschämtes Glück, denn gestern noch pfiff ein eiskalter Wind übers Land. Heute aber weht allenfalls ein Lüftchen und das ist auch eher lau zu nennen. Trotz der frühen Stunde haben sich erfreulich viele Teilnehmer vor dem Bootshaus versammelt. Auch die lange nicht gesehenen Imke und Utz sind mit Hendrik dabei. Bevor es aufs Wasser geht, werden noch die beiden neuen Vereinsboote mit einer Mini-Sektflasche getauft, um ihnen einen fachgerechten Start ins nautische Leben zu ermöglichen.

Die Schwentinemündung ist schnell erreicht, aber ich spüre schon von Anfang an eine ungewöhnlich heftige Gegenströmung. "Da muss ordentlich Wasser im Schwell stehen", denke ich mir. Und tatsächlich: Der Ablauf schäumt, wie ich das noch nie vorher gesehen habe. Da wir hier wegen des Staus an der Umsetztstelle eh warten müssen, machen wir uns einen Spaß daraus, etwas in der Strömung zu spielen. Arne ist allzu beflissen, aber leider wildwassertechnisch noch nicht voll ausbelichtet, so dass es ihn mehrmals ins kalte Wasser bröselt.

Auf der Schwentine selbst herrscht fast totale Windstille und die Sonne scheint ungehindert auf die vielen Paddler nieder, die heute in ihren bunten Booten unterwegs sind. Überall dringt das Grün aus dem Boden und den Ästen - selbst die Schildkröten haben sich aus ihrem schlammigen Winterquatier begeben und sonnen sich auf niedrigen Ästen am Ufer.

Eben die Insel umrundet und dann geht es flugs mit der flotten Strömung zum TuS, wo schon die Würstchen und der Kuchen auf uns warten. Fast ist der Platz hier zu klein, um allen Booten und ihren Besatzungen Raum zu bieten, aber es wird zusammengerückt und so kann jeder ein Schwätzchen halten und in Plänen und Phantasien für die kommende Saison schwelgen.

Am eigenen Klub zurück wird noch der Grill angeworfen und der Tag klinkt mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Dienstag, 30. März 2010

Von Lübeck bis Travemünde

Dienstag, 30. April



Heute findet Klaus-Peters Vortour auf dem letzten Stück der Trave statt, dass ihm noch zu der Gesamtbefahrung dieses Flusses fehlt. Richard und ich begleiten ihn gerne. Es ist eine abwechlungsreiche Tour, die uns zuerst durch die schöne Altstadt von Lübeck führt, dann durch ausgedehnte Industrieanlagen, vorbei am verträumten Fischereihafen Gothmund, über eine seenartig verbreiterte Trave bis in die noch im Winterschlaf liegende mondäne Kleinstadt Travemünde. So abwechlungsreich die Landschaft ist, die Fahrt hat trotzdem wir die ganze Zeit auf einem Fluss fahren eher den Charakter einer Seenfahrt, teilweise sogar einer Seefahrt, denn es ist überall recht offen, und Windschutz ist kaum zu finden. Wie wir das bei der Trave schon kennen, ist das Wetter prima und deutlich besser als in der Vorhersage angekündigt. Hoffen wir, dass die Verhältnisse bei der "richtigen" Tour am 11. April ähnlich gut sind. Für den Wind könnte man sich noch bessere Gegebenheiten vorstellen...

Mittwoch, 17. März 2010

Vom Eise befreit...



... sind Förde und Fluss! Es ist genau zehn Tage her, dass ich mit Jörg noch das Eis durchbrechen musste, um auf der Förde zu paddeln! Heute ist das Wasser durchweg flüssig und die Temperaturen erstaunlich angenehm, so dass man kaum glauben mag, dass bis vor wenigen Tagen noch eitel Winter herrschte. Letzten Mittwoch bin ich noch alleine gepaddelt, heute sind wir bereits zu viert: Die Saison des regelmässigen Mittwochs ist definitiv eröffnet!

Sonntag, 7. März 2010

Helga

Da reift in einem die Liebe zu einer Sache und man tritt einem Verein bei, um mit anderen die Freude und die Leichtigkeit der Sache zu teilen. Und dann trifft man in diesem Verein auf das Leben mit all seinen Fratzen und seiner Dunkelheit. Und die Leichtigkeit ist dahin.

"Ick bün all doa!", hätte sie sagen können. Hat sie aber nicht – und war es trotzdem. Wenn wir uns zum An- oder Abpaddeln gesammelt haben, war sie immer schon da, knapp und fest. Wenn wir auf der Schwentine unter der Fußgängerbrücke hindurchfuhren, stand sie oben drauf und sah uns zu. Wenn wir in Klausdorf ankamen, saß sie schon auf der Bank in der Sonne.

Ihre Zeit auf dem Wasser war lange vorbei. Aber sie war uns verbunden. Auf jeder Adventsfeier las sie mit bewegter Stimme schaurig schöne Geschichten vor. Das gehörte dazu. Für manchen wie die Rute zu Knecht Ruprecht für manchen wie das Salz zur Suppe.

Sie hat so viel für den Verein getan, so viel ins Leben gerufen, so viel getragen - zusammen mit ihrem Hans. Eben fünf Jahre ist es her, dass er hinter unserem Horizont veschwand. Nun ist Helga ihm gefolgt. Dem Verein fehlen Menschen wie Hans und Helga, die sich kümmern, die sich einsetzen, die gestalten und begleiten.

Wir sind traurig und es schmerzt. Aber letztlich zeugt das doch nur davon, wie wertvoll das Leben ist. Der Kummer über den Verlust sagt, dass es gut war, dass sie da war. Auch wenn sie nun weg ist, bleiben die Spuren, die sie hinterlassen hat, in uns und für uns. Die Erinnerung daran macht uns lächeln.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Spieleabend

Mittwoch, 3. Februar

Heute fand wieder ein Spieleabend in unserem Vereinsheim statt. Auf den Straße Schnee, Eis und Schlaglöcher. Kommt unter diesem Umständen überhaupt jemand? Doch! Vier Frauen und zwei Männer!

Karen hat an diesem Abend ein neues Spiel mitgebracht: "Ausgerechnet Buxtehude - Wer kennt sich in Deutschland aus?". Ein nettes Spiel in dem es um die Geographiekenntnisse und die Lage von Städten zueinander geht. Auch wenn sich dies zuerst trocken anhört, hat das Spiel viel Spaß gemacht. Danach wurde ein Klassiker auf dem KVK-Spielabend gespielt: "Wizard" bevor wir uns um 22 Uhr alle auf den Heimweg machen mussten.

Klaus-Peter

Sonntag, 31. Januar 2010

Hallenpaddeln

Sonntag, 31. Januar

Das Rollentraining heute fängt erst einmal mit Schneeschippen an. Wir müssen den Bootstrailer freischaufeln, und haben Mühe ihn überhaupt mit vereinten Kräften auf die Straße zu ziehen. Etliche haben ihre Teilnahme absagen müssen - allzu sehr hat der Schneefall Kiel ins Chaos gestürzt.

Trotzdem habe ich nachher 20 zahlende Teilnehmer auf meiner Liste und in der Halle alle Hände voll zu tun, die Übungswilligen zu beschäftigen. Ich kümmere ich vorwiegend um Britta und Daniel. Ralf bekommt auch noch einige Lektionen ab, aber der ist schon weiter, so dass er auch alleine gut zurecht kommt.

Als ich mit den beiden zum Schluss noch einmal ins kleine Becken gehe, bekommt Britta tatsächlich die Rolle mehrfach alleine hin und Daniel ist kurz davor. Ein schöner Erfolg für die beiden!