Montag, 19. August 2013

Schweinswal in der Förde

Beim heutigen Montagspaddeln ging es erst bis zur Höhe des Scheerhafens und dann hinüber in die Heikendorfer Bucht. Dort trainierte Mathias mit uns das gerade Rückwärtspaddeln und das Drehen des Kajaks. Bei zwei gerade noch zu sehenden Steinen übten wir das Ankanten und das Achten fahren. Möglichst enge Bögen wollten wir hinbekommen. Auf dem Rückweg auf der Höhe von Heikendorf - das Wasser war fast spiegelglatt - sahen wir einen Schweinswal schwimmen! Für viele in der Gruppe war es das erste Mal, dass sie einen Schweinswal sahen. Dies war ein gelungener Abschluss einer schönen Paddeltour.

Klaus-Peter

Montag, 15. Juli 2013

Flache Stütze und Reparatur am Fahnenmast

Sonnenschein und ein bisschen Wind, herrlich ist es auf der Förde zu paddeln! Karen führte uns heute nach Kitzeberg. Parallel den Strand entlang fahrend übten wir die Flache Stütze mit dem Paddel. Nach der Paddeltechnik ging es hinüber in Richtung Scheerhafen, wo wir bei der Tonne K1 noch einen Theorieteil in Sachen Betonnung, Haupt- und Nebenfahrwasser hatten. Kurz vor dem Ende des Montagspaddeln fand vor dem heimatlichen Steg eine Vorführung und das gemeinsame Üben der Eskimorettung statt. Später am Abend als die meisten schon zu Hause waren, wurde von Olavs Kumpel noch mit einer tollen Kletteraktion am Fahnenmast unser abgerissene Flaggenleine wieder in Ordnung gebracht.

Klaus-Peter

Montag, 8. Juli 2013

Training bei der Reventloubrücke

Heute waren viele Liegeplätze der Segelboote hinter der Reventloubrücke frei, sprich es gab die Chance für unsere Wanderwartin, die Poller für das Montagstraining zu nutzen. Der Bogenschlag links und rechts, falls möglich mit Ankanten, stand auf dem Trainingsprogramm. Die Poller boten die ideale Gelegenheit, viele enge Kurven zu fahren und den Bogenschlag zu üben. Danach ging es noch nach Mönkeberg. Vor dem Aussteigen am Steg gab es noch ein nasses Training. Wir übten in unterschiedlichen Konstellationen den Paralleleinsteig. Mal waren wir die Gekenterten und mal die Retter. Dies machte bei den sommerlichen Wassertemperaturen viel Spaß.

Klaus-Peter

Montag, 27. Mai 2013

Zweiter Paddeltermin für Einsteiger

Beim ersten Einsteigerpaddeltermin hatte der Heilige Servatius noch seine kalten Arme etwas um uns gelegt. Dies war heute anders. Zumindest die Lufttemperaturen waren sehr angenehm, während die Wassertemperaturen noch etwas hinterher hinken. Vier Interessenten kamen das erste Mal zum Paddeln. Wir bildeten zwei Gruppen. Die einen fuhren entlang dem Westufer zur Tirpitzmole, um sich die Gorch Fock anzusehen. Die zweite Gruppe wählte als Ziel die Badeanstalt in Heikendorf. Unterwegs gab es einiges zu sehen. Ein U-Boot, welches sich bei HDW in der Erprobung befindet,


und die Hansekogge unter Segeln liefen in die Förde ein. Es war ein schönes Feierabendpaddeln am Montagabend.

Klaus-Peter

Mittwoch, 15. Mai 2013

Bootstaufe, Gewitter und Frikadellen

Daniel hat zur Konfirmation ein schickes Seekajak geschenkt bekommen. Das soll heute endlich feierlich getauft und  in gebührend in Betrieb genommen werden. Eltern, Großmutter und Vereinskameraden sind aufgelaufen, um diesen wichtigen Tag gemeinsam mit ihm zu begehen. "Tinca tinca" soll das Boot heißen. Das ist der lateinische Name für die Schleie und soll auf die Zähigkeit dieser Tiere anspielen, wohl aber gleichzeitig auch Daniels Glück beim Angeln befördern. Mit reichlich Sekt begossen geht das Schiff auf seine erste richtige Fahrt auf die Förde.

Wir sind eine stattliche Gruppe und da ist es nicht erstaunlich, dass einige weiter paddeln möchten als anderen. So teilen wir uns in zwei Gruppen auf, womit jeder auf seine Kosten kommt. Es ist eigentlich ein schöner, ruhiger Abend aber da braut sich unmerklich Schwarzes über unseren Köpfen zusammen. Als schließlich die ersten noch stummen Blitze zucken, ist es an der Zeit, das Ufer aufzusuchen. Die eine Gruppe, die mittlerweile mit den Klausdorfer Paddlern zusammengestoßen ist, geht am Ölberg an den Strand, die andere zieht sich unter die Gebäude der Seebadeanstalt Heikendorf zurück.

Es dauert eine gerüttelte Weile, bis sich die Lage soweit entspannt hat, dass wir unseren Weg fortsetzen können, und wir bekommen einen gewaltigen Regenguss ab. Die beide Gruppen treffen fast zeitgleich am Heimatsteg ein. Der Abend klingt in gemütlichem Beisammensein im KanÜ aus, wo Daniel leckere Frikaldellen und andere Leckereien aus dem Hut zaubert, die ihm seine Mutter wegen des besonderen Anlasses mitgegeben hat. Einen herzlichen Dank an die Spenderin!

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Dienstag, 30. April 2013

Sportlerehrung

Heute ist ein durchweg erfreulicher Anlass, zu dem ich als Vorsitzender auflaufen darf: Da werden im Ratssaal des Rathauses 71 Männer und 16 Frauen aus Kiel für ihre herausragenden sportlichen Leistungen geehrt! Natürlich ist die komplette Handball-Mannschaft des THW aufgelaufen und gefühlte drei Viertel der Geehrten sind Segler. Aber es gibt auch andere Sportarten, die nicht so in aller Munde sind. So scheint Kiel die Hochburg des Kegelns zu sein und Schnell-Weit-Laufen scheint seinen Einwohnern auch im Blut zu liegen, denn es sind mehrere Mara- und Duathlon-Athleten unter den Ehrwürdigen. Vollends sprachlos bin ich, als herauskommt, dass sogar die Deutsche Meisterin im Snow-Board-Fahren aus Kiel kommt! Und natürlich ist auch ein Mitglied aus unserer Kanu-Vereinigung dabei: Judith Geberth als Welt- und Europameisterin im Kanu-Polo! Hut ab und herzlichen Glückwunsch zu der Ehrung!

Alle Aufgerufenen bekommen eine Urkunde und eine Gedenkmedaille - auf beiden ist selbstverständlich der Name des jeweiligen Athleten vermerkt. Während die Oberbügermeisterin, Frau Gaschke, beim Überreichen der Urkunden jeweils nachfragen muss, wer denn jetzt wer ist, kennt die Stadtpräsidentin, Frau Kietzer, ihre Papenheimer offensichtlich alle auswendig: lediglich bei der letzten Kegelmannschaft ist sie bei dem ersten Kandidaten etwas unsicher, allen anderen hat sie die Medaillen auf Anhieb richtig zugeordnet. Alle Achtung!

Samstag, 27. April 2013

RST 2013

Nach einem nicht enden wollenden Winter hat sich die Wassertemperatur in den letzten Tagen uns zuliebe noch einmal unerwartet ins Zeug gelegt und sich auf unglaubliche sechs Grad gesteigert. Aber die lange Kälteperiode hat nicht zur Anmeldung großer Scharen geführt und auch das garstige Wetter gestern hat noch einmal einige zurückschrecken lassen. So stehen wir also in einer intimen Gruppe von zehn Leuten um unsere Boote herum und freuen uns auf das Kommende. Jedenfalls können wir uns sicher sein, dass alle Erschienenen wild entschlossen sind und mit Liebe bei der Sache.

Natürlich wollen wir auf die niedrigen Wassertemperaturen Rücksicht nehmen und statt der üblichen zwei nur einen "nassen Block" durchführen. Aber bis es dazu kommt, vergeht noch eine ganze Weile, in der wir die Gelegenheit haben, und mit allen "trockenen" Aspekten des Kajakfahrens auf See zu beschäftigen - in Theorie und Praxis. Für einige ist der heutige Termin die erste Gelegenheit, sich mal wieder mit dem Boot aufs Wasser zu begeben. Und da brauchen beide Komponenten, Paddler und Schiff, einfach eine gewisse Zeit, sich wieder aneinander zu gewöhnen. "Welche Seite muss man noch mal hochkanten, wenn man nach links fahren will?" "Und wie bitteschön soll ich beim Heckruder das Paddel links nach unten drücken und gleichzeitig diese Seite hochkanten?"
Das Schleppen nimmt heute einen größeren Raum ein, als es sonst der Fall ist. Und es ist ein gutes Erlebnis, mal zu spüren, wie anstrengend es ist, einen Paddler hinter sich her zu ziehen, der nicht selbst zum Vorankommen beiträgt. Und das sind hier nur fünfhundert Meter und es herrscht Windstille und gibt keine Wellen! Wenn man tatsächlich einmal in die Verlegenheit kommt, jemanden über eine längere Strecke ziehen zu müssen, sollte man die Last tunlichst mit mehreren teilen.

Ein gutes Gefühl ist es auch, sich schließlich einmal wirklich in die frischen Fluten zu stürzen. Keiner zögert, alle üben bereitwillig den Wiedereinstieg, lassen sich Reentry & Roll vorführen oder versuchen es sogar selbst. Ich übe mit Jörg den Heel-Hook-Entry - auf deutsch: Hacken-Haken-Einstieg. Aber offensichtlich bin ich nicht dafür geeignet, denn Jörg hat alle Mühe, mein Kajak aufrecht zu halten, während ich mit meinem Gewicht ungeschickt darauf herumrotiere.

Aus Sicht der Durchführenden war die Kleinheit der Gruppe ein echtes Geschenk. Es ist wesentlich entspannter, zu zweit eine Gruppe zu betreuen und sich bei den Erläuterungen und Vorführungen abwechseln zu können, als den ganzen Tag alleine sabbeln und die Augen ständig überall haben zu müssen. Auch den Teilnehmern scheint der Kurs Spaß gemacht und etwas gebracht zu haben, denn die Gesichter und Gemüter sind entspannt als wir abschließend zur Manöverkritik zusammenkommen.

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Sonntag, 21. April 2013

Anpaddeln 2013

Ich bekomme gerade noch den letzten Parkplatz auf unserem Gelände - obwohl ich mit Birke und Sarah im Gepäck einigermaßen frühzeitig angereist komme. Offensichtlich wollen sich große Mengen Vereinsmitglieder diese erste offizielle Möglichkeit, mal wieder aufs Wasser gehen zu  können, nicht entgehen lassen. Ich habe mir sagen lassen, dass die Temperatur heute morgen um sechs Uhr noch bei minus ein Grad gelegen haben soll, aber nun haben wir schon sieben davon und die Sonne scheint aus vollen Kräften, so dass sie sich noch weiter vermehren werden. Wind weht kaum. So muss Anpaddeln sein!

In unseren neuen Umkleiden herrscht dichtes Gedränge - und trotz der neuen Bank, die ich gestern noch fertig gestellt habe, macht sich das Fehlen von Kleiderhaken schmerzlich bemerkbar. Aber der gesamte Verein ist nahezu planmäßig und pünktlich mit sämtlichen verfügbaren Booten auf dem Wasser. Es scheint sich herauszukristallisieren, dass ich seit neuestem immer der Letzte bin. Die Erste ist Uschi, die zwar noch gar nicht Mitglied im Verein ist, aber schon so epicht darauf, endlich paddeln zu dürfen, dass sie gleich mit dem Nachbarverein losfährt, der ein paar Minuten vor uns startet. Sie kennt ja eh so gut wie niemanden und wenn alle losfahren, ist das für sie Anreiz genug, selbiges auch zu tun. Ich schaffe es gerade noch, sie aus den Klauen des KKK zu retten und zu uns zurück zu führen!

Wir sind zwar pünktlich an der Umtragestelle in die Schwentine, aber wie nicht anders erwartet, bildet sich hier eine laaaange Schlaaaange. Es dauert über zwanzig Minuten, bis alle umgesetzt haben. Nicht weil da irgend etwas klemmt, sondern einfach, weil eben es so lange dauert, gefühlte hundert Paddler durch dieses Nadelöhr zu schleusen. Nachdem ich auf der Förde die Nachhut gebildet hatte, immer auf der Ausschau nach gekenterten Paddelbooten, geselle ich mich auf der stillen Schwentine zu Jörg und fahre vorweg. Es gibt wieder viele Themen, die noch besprochen und Vögel, die bestimmt werden müssen, so dass uns der Weg bis zum Kraftwerk nicht lang wird. Auf der Rücktour zum ETV, wo es Würstchen und Kuchen geben soll, kommen uns aber schon einige Paddler entgegen, die offensichtlich einen direkteren Weg zum Kaffeebuffet gefunden


haben. So müssen wir erkennen, dass wir zu spät sind, um noch von der besten Kuchensorte gut zu haben. Aber die verbliebenen Reste sind köstlich genug - schließlich haben wir mittlerweile einen gehörigen Hunger!

Wie so oft entspinnen sich mehr und längere Gespräche, als man gedacht hat und so ist auch Jörg noch da, als ablegen, obwohl der "eigentlich gleich wieder los wollte". Die Umsetzstelle ist in dieser Richtung kein Nadelöhr und wegen des fehlenden Windes ist es auch für die ungeübtesten Paddler heute kein Problem, die Förde ohne Mühen und Zwischenfälle zu queren.
Auf unserem Vereinsgelände angekommen, werden erst einmal Geschenke verteilt: Karen, die Wanderwartin, nimmt die Gelegenheit war, den Vorturnern den winterlichen Rollentrainings zu danken und jedem ein individuelles Geschenk zu überreichen. Ich hatte sie damals erpresst, dass ich nur mitmache, wenn ich einen heißen Kakao bekomme - und nun erhalte ich eine ganze Tüte feinsten Kakaopulvers! Ich mache nächstes Jahr wieder mit! Und Olav muss noch sein neues Kajak taufen- sein ganzer Stolz! Es soll Sisiutl heißen, damit es ihn vor bösen Geistern beschützt  - oder so.

Lauritz, der alte Pfadpfinder, hat in der Zwischenzeit schon sachkundig den Grill entzündet, so dass wir ohne große Verzögerungen in den letzten Teil des Tagesprgramms übergehen können: Das gemütliche, vereinsinterne Zusammensein am Grill. Ich habe mein nagelneues, beeindruckendes WMF-Grillbesteck mitgebracht, das allseits "Ooohs" und "Aaahs" hervorlockt. Andere haben dafür leckere Salate mitgebracht - jeder wie er kann! Es herrscht eine angenehme Atmosphäre, in der man miteinander ins Schmatzen und Schwatzen gerät. Als schließlich noch die beiden Jungmitglieder Elin und ?Martin aufgefahren werden, kennt die Begeisterung der Ex-Kleinkind-Eltern keine Grenzen mehr: Während Elin mit ihren knapp sechs Wochen Lebenserfahrung noch wirklich, wirklich klein ist, wirkt ?Martin schon wie ein vor Kraft strotzender Klops dagegen. Vielleicht legen sie auch einmal einen Teil ihres Weges durch das Meer des Lebens im Paddelboot zurück!

Montag, 15. April 2013

Die Boote kommen zurück!

Nachdem die wesentlichen Arbeiten in der Bootshalle abgeschlossen und die Staubschutzwände entfernt sind, wollen wir unsere Boote aus ihrem Exil in ihre Heimat zurückführen. Damit sie sich richtig wohl fühlen, werden die trotz der Schutzwände dick eingestaubten Auflagen erst einmal gründlich gereinigt und überall unter der Stellage gefegt. Es sind erfreulicher Weise reichlich freiwillige gekommen, die mit anpacken und so geht die Arbeit leicht und schnell von der Hand.

Die während des Umbaus in der Halle verbliebenen vereinseigenen Boote haben wärend der staubenden Umbauarbeiten mit der Zeit alle dieselbe Farbe angenommen: milchig grau! Da wir wissen, dass sie ehemals bunt waren, werden sie alle auf den Rasen gelegt und einer gründlichen Wäsche unterzogen. Hier vollbringen Nina und Christina wahre Wunder, bis sich schließlich das von früher gewohnte farbenfrohe Bild zeigt!

Mit den blauen Auflagebretter an ihrem alten Ort und den Booten darauf, sieht unsere Halle schließlich auch wieder wie eine Bootshalle aus. Ich freue mich schon, wieder mehr paddeln zu gehen, als mich mit dem Umbau beschäftigen zu müssen! Ein besonderes Dankeschön geht an unseren Nachbarverein, der unseren Booten über den staubigen Winter Asyl geboten hat.

Mittwoch, 3. April 2013

Anduschen

Es ist Mittwwoch und es ist Anfang April und da sind wir in den vergangenen Jahren immer schon seit Wochen auf dem Wasser gewesen. Aber dieses Jahr ist anders. Erst waren unsere Boote nicht in der Halle, weil anders passierte und dann war das Wetter ganz und gar nicht wie man es von einer Klimaerwärmung erwarten würde. Aber heute ist unsere Geduld zu Ende: Umbau hin oder nicht enden wollender Winter her - wir gehen paddeln! Fünd Nasen haben sich eingefunden, das Mittwochspaddeln in diesem Jahr zu eröffnen.

Das erste Angenehme ist die Tatsache, dass unsere neuen zwar noch kahlen aber schon benutzbaren Umkleideräume eine Heizung haben - und die funktioniert! Was für ein Luxus! Die zweite unerwartete und erfreuliche Überraschung ist die Tatsache, dass bereits Wasser aus den Duschköpfen kommt! Und das krönende I-Tüpfelchen ist schließlich die Tatsache, dass diese Wasser auch noch warm ist! Was will der Paddler mehr?

Wir fahren am Ostufer hoch bis zum Möltenorter Hafen. Es herrscht zwar angenehmer Sonnenschein, aber der kann über die lauen zwei Grad Lufttemperatur nicht hinwegtäuschen und vor allem nicht über den doch noch arg frischen Wind, der uns entgegen bläst. Zum Glück handelt es sich um Nordostwind, der zum einen nicht gegen Abend einschläft und uns zum anderen auf der Rücktour schiebt. Denn wir sind alle noch etwas aus der Übung, so dass ein Tour bis Möltenort beim heutigen Wind die noch imWinterschlaf befindlichen Muskeln anspruchsvoll fordert.

Nach der Rücktour und dem Genuss der neuen Duschen statten wir Slavko bei der Marinekameradschaft einen Besuch ab. Wir waren lange nicht mehr da und beide Seiten freuen sich über das Wiedersehen in freundschaftlicher Atmosphäre.


Samstag, 23. März 2013

Arbeitsdienst

In unserem Untergeschoss sind die Dinge wunderbar vorangeschritten. Nun sind wir selbst wieder verstärkt gefragt. Mit einem Arbeitsdienst wollen wir uns auf den dräuenden Frühling vorbereiten. Das gemeinsame Frühstück nehmen wir diesmal in Mirko feinen Tischen ein. Botschi hat gut eingekauft und keiner kann sich hinterher rausreden, er hätte nicht kräftig gefrühstückt! Eine große Aufgabe ist es, heute den durch die Arbeiten entstandenen allgegenwärtigen Staub möglichst umfassend aus unseren Gefilden zu verbannen. Das gelingt nicht in einem Rutsch und Hallenboden und Treppenhaus müssen mehr als einmal gefegt und gewischt werden. Es wird noch ein gepflegtes Weilchen dauern, bis auch das letzte Staubkörnchen weggewischt und ausgepült ist.
Natürlich haben wir auch andere Arbeiten im Angebot, solche bei denen ganze Männer gefordert sind: Die Spindwände müssen wieder kreuz und quer durch die Halle geschoben werden, da ist eine große Körpermasse von entscheidendem Vorteil. Zum Glück sind genügend Arbeitswillige erschienen und wir bekommen alles bearbeitet, was auf unserem Zettel stand. Ja fast sind es sogar zu viele, die auf den armen Botschi einstürmen und nach Beschäftigung lechzen. Und einen besonderen Gast haben wir heute zu verzeichnen: Uschi. Sie ist zwar nich nicht einmal Mitglied in unserem Verein, ist aber schon mal zu Arbeitsdienst erschienen, weil sie auch schon an unseren Hallentrainings teilgenommen hat und den Kontakt halten wollte. Das nenne ich Einsatz!

Der Tag heute hat uns noch einmal richtig gut nach vorne gebracht. Es bleibt zwar noch reichlich Arbeit, aber man sieht, dass wir voran kommen und es macht Spaß. Als am frühen Nachmittag sogar noch eine Schar Polo-Jugendlicher voller Tatendrang einfällt, müssen wir sie auf den nächsten Arbeitsdiensttermin im April vertrösten. Da wird dann hoffentlich auch kein Schnee mehr auf dem Hallenvorplatz liegen!

Donnerstag, 21. März 2013

Vorstandsmarathon

Um nicht mehrere separate Termine koordinieren zu müssen, haben wir uns entschlossen, heute drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Wir wollen heute im Rahmen des Vorstands zusammenkommen, um uns weitere Gedanken zum Thema Kinderschutz zu machen, um unser alljährliches gemeinsames Vorstandsessen nachzuholen und schließlich um eine reguläre Vorstandssitzung abzuhalten. Das ehrgeizige Unterfangen erfordert ein frühes Treffen und bedingt einen langen Abend. Ich hatte etwas Bedenken, dass das die Geduld und Konzentrationsfähigkeit mancher vielleicht übersteigen könnte, wurde aber von meinen Kollegen wunderbar widerlegt: Wir sind bei der Ausarbeitung der noch notwendigen Unterlagen im Bereich Kinderschutz ein gutes Stück vorangekommen, haben eine köstliche Bewirtung durch Jessica und Mirko entgegennehmen können und schließlich alle auf meiner Liste stehenden Themen zu Führung und Verwaltung des Vereines abgearbeitet. Und trotz der absehbar langen Zeit, die all diese Vorhaben in der Summe beanspruchen würden, war die Beteiligung vorbildlich - bis auf ganz wenige Ausnahmen ist der Vorstand komplett erschienen. Dieser Einsatz hat mich durchaus beeindruckt!