Mittwoch, 12. Dezember 2007

"bleib WÄÄÄÄCK!"

Mittwoch, 12. Dezember

"Kurz - laaaaang!" Wer weiß schon, was uns dieses Signal sagen will, wenn ein Schiff es durch seinen Typhon abwirft? Die Paddler von der KVK wissen es nun, denn Klaus-Peter erläutert uns heute in seinem Vortrag "Paddler, hört die Signale" alles, was Schiffe an Kommunikationsmitteln einsetzen. "Bleib weg!" will uns dieses sagen und man tut gut daran, ihm Folge zu leisten.

Natürlich gibt es häufiger gebrauchte Signale und es gibt neben Typhonen auch andere Mittel, die genutzt werden, um z.B. Einschränkungen in der Manövrierfähigkeit oder bevorstehende Manöver anzukündigen. Das sind durchaus Mitteilungen, die ein Paddler interpretieren können sollte, wenn er sich wie wir im Revier der Großschifffahrt aufhält.

Wenn man den Ausführungen von Klaus-Peter folgt, fragt man sich, wie blind man früher eigentlich durch die Welt gepaddelt ist, ohne all die angebotenen Informationen aufnehmen und interpretieren zu können. Allerdings frage ich mich auch nach dem Vortrag noch, ob ich eigentlich jemals in der Lage sein werde, alle mich eventuell betreffenden Signale der umherfahrenden Schiffe lesen und verstehen zu können, so unüberschaubar ist die Fülle der möglichen Signale.

Besonders eindringlich waren dann noch die Erläuterungen über die pyrotechnischen Seenotsignalmittel. Da gibt es momentan ein großes Dilemma, weil die rechtliche Lage zur Erlangung des sogenannten "Pyroscheines" nicht geklärt ist, man einen solchen aber benötigt, um welche zu erwerben. Wir hoffen, dass sich die Lage an dieser Front baldmöglichst lichtet und danken Klaus-Peter für seinen überaus "erleuchtenden" Vortrag.

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